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Kategorie: Mobiler Player

Einzeltest: Astell&Kern AK 70 MK II


Upgedatet

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Wenn es um wirklich hochwertige digitale Audioplayer (DAP) geht, kommt man zurzeit kaum an Astell&Kern vorbei. Die Koreaner haben auf diesem Gebiet ein breit aufgestelltes Portfolio. Die Spitzenprodukte stellen dabei die DAPs der AK-Serie dar. Das Einstiegsmodell, den AK70, gibt es nun in einer überarbeiteten MK-II-Version.

Der AK 70 stellte bisher das kleinste Modell der großen Serie von Astell&Kern dar. Darunter gibt es noch den AK Junior, bei dem man allerdings schon einige Abstriche in Hinsicht auf die Ausstattung etc. hinnehmen muss. So überrascht es kaum, dass der AK 70 sehr erfolgreich war, weil er bereits viele Features der größeren Modelle aus dieser Serie bietet, die aktuell bis zum AK 380 reicht, der je nach Ausstattung um die 4.000 Euro kostet. Mit 750 Euro ist der neue AK 70 MK II deutlich ziviler bepreist. Aufhorchen lässt, dass er in der neuen Version jetzt noch dichter an die größeren Modelle herangerückt ist. 

Ausstattung


So verfügt der AK 70 MK II jetzt auch über den Dual-DAC-Aufbau der großen Modelle, bei dem beide Stereokanäle inklusive Wandlerchip komplett getrennt aufgebaut sind. Daneben hat die MK-II-Version kräftigere Ausgangsstufen bekommen, sodass der DAP auch schwierig zu treibende Kopfhörer noch souveräner in den Griff bekommt. An Daten nimmt die MK-II-Version so gut wie alle aktuell möglichen Formate und Auflösungen bis hin zu PCM 32 Bit/385 kHz und DSD128 an. Allerdings resampelt er Daten oberhalb dessen, was die eingebauten DACs verarbeiten können, auf PCM 24 Bit/192 kHz. Musik lässt sich vom eingebauten 64-GB-Speicher abspielen, dazu bietet ein SD-Kartenslot die Möglichkeit, nochmals bis zu 256 GB Speicher einzustecken. Darüber hinaus kann er per USB-Verbindung Musikdaten vom Computer oder einer externen Festplatte abspielen und so als DAC dienen. Ebenso lässt er sich per Wi-Fi in ein DNLA-Mediennetzwerk einbinden. Mit der entsprechenden Control-App kann der AK 70 MK II hier auch von anderen Geräten, etwa Tablet oder Smartphone/iPhone ferngesteuert werden. Ausgangsseitig bietet der AK 70 MK II neben symmetrischen und unsymmetrischen Kabelanschlüssen noch die Möglichkeit, eine kabellose Verbindung per Bluetooth (4.1) zu entsprechenden Kopfhörern aufzubauen. Hier unterstützt er selbstverständlich auch aptX und sogar schon das neue aptx HD. Was die Spielzeit mit einer Akkuladung betrifft, schweigt sich Astell&Kern noch aus. Ein Wort noch zur Fertigungsqualität: Die ist, wie bei Astell&Kern üblich, über jeden Zweifel erhaben. Das Alugehäuse wirkt extrem solide, Tasten und Lautstärkeregler wirken wie für die Ewigkeit. 

Bedienung


Wie bei allen AK-Geräten kann man den AK 70 MK II über ein Touchdisplay steuern, hier ein 3,3-Zoll-WVGA-TFT-LCD (480 x 800). Alternativ lassen sich die wichtigsten Funktionen auch über mechanische Tasten am Gehäuse regeln. Praktisch, wenn man den Player etwa blind bedient. Großes Lob verdient die Software von Astell&Kern. Es handelt sich um eine Eigenentwicklung, die deutlich leichter zu bedienen ist als die häufig mit vielen Funktionen überfrachteten Android-Player. 

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Preis: um 750 Euro

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Astell&Kern AK 70 MK II

Spitzenklasse

4.5 von 5 Sternen

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Interessante Testportale:
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Martin Mertens
Autor Martin Mertens
Kontakt E-Mail
Datum 01.02.2018, 15:02 Uhr
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