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Kategorie: Musikserver

Einzeltest: Audionec SDV3-S - Seite 4 / 5


Belehrung unterschrieben

Täglicher Betrieb


Die meiste Zeit tippt man sich durch übersichtliche, modern anmutende Menüs. Das müssen Sie echt live erlebt haben, um ein genaues Bild vom flüssigen Ablauf zu bekommen. In der „Showroom“-Ansicht werden die Cover aller Alben angezeigt und man wischt sich sanft durch sein komplettes Archiv (wer es kennt: das sieht so ähnlich aus wie eine Google-Bildersuche mit dem Cool-Iris-Plugin). Ein Fingertipp auf ein Cover zoomt dieses heran, es wendet sich und die einzelnen Songs werden sichtbar, die man dann nur noch durch Antippen auswählen muss. Natürlich kann man auch anders auf die Suche nach einzelnen Liedern gehen. Beispielsweise alphabetisch geordnet nach Alben, Interpreten oder Genres. Die unterschiedlichen Herangehensweisen werden alle berücksichtigt, ein jeder ist binnen kurzer Zeit in der Lage, schnellstmöglich zum Ziel zu kommen. Die komplette Benutzeroberfläche ist den eigenen Wünschen anpassbar. Per mitgelieferter Tastatur wechselt man in eine zweite Ansicht, die ungefähr so aussieht wie WinAmp oder Media- Monkey und erstellt Playlists, nimmt Importkonfigurationen vor oder editiert Metadaten. Dort findet man auch den Zugriff auf externe Netzwerkspeicher, UPnP wird als Protokoll unterstützt. Auch die per Streaming empfangenen Dateien werden mit derselben Gewissenhaftigkeit in den Festspeicher geschrieben und dann herausgegeben, so dass man etwaige klangliche Einbußen nicht befürchten muss. Das gilt natürlich auch für Musik von USB-Festplatten, über die man zum einen ein Backup des internen Musikarchivs erstellen, ober direkt Musik von Sticks abspielen kann. Das Dateiformat ist in jedem Fall völlig egal, die Software spielt so ziemlich alles, was einem heutzutage an Codecs serviert wird. Wenn man es gewissenhaft angeht und immer schön brav sein Archiv pflegt, ist es dann auch egal, woher die Musik kommt: Von NAS, USB-Speicher oder intern ins Archiv aufgenommene Musik ist einfach in der Bibliothek – woher sie nun genau kommt, kann einem egal sein. Wie gesagt, es schadet trotz der sehr gut funktionierenden Online-Datenbank nicht, neu ins Archiv aufgenommene Musik auf die Korrekheit der Metadaten zu überprüfen – die Möglichkeit, sie auch nach Jahren innerhalb von Sekunden finden zu können, belohnt den kurzen Zeitaufwand. Besonders das Erstellen von intelligenten Playlists bietet sich an. Beispielsweise ließe sich eine Liste erstellen, in der alle Lieder mit mehr als 96 kHz, eines bestimmten Genres und mit einer Bewertung von mehr als vier Sternen drin sind. Das ist dann die „Angeber-Vorführliste“. Sie glauben gar nicht, wie unverzichtbar derartige Listen irgendwann sind. Sollten Sie sich das Erstellen dieser nicht zutrauen – Herr Klein hilft Ihnen beim Einrichten. Das Rippen nimmt der Audionec sehr ernst, prüft C2-Prüfsummen und liest ganz, ganz langsam ein paar Mal über die Scheiben, bis der bestmögliche Rip garantiert werden kann. Die Metadaten holt er aus einer eigenen Datenbank, die sich von anderen vor allem dadurch unterscheidet, dass die Cover in einer vernünftigen Auflösung hinterlegt sind. So sieht das auch noch hübsch aus, wenn das Cover herangezoomt wird. Und wo wir bei Tags sind: Wer gewissenhaft ins Wav-Format einliest muss nicht auf Metadaten verzichten, denn die werden separat abgelegt.

Preis: um 24000 Euro

Audionec SDV3-S


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Christian Rechenbach
Autor Christian Rechenbach
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Datum 28.06.2010, 11:35 Uhr