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Kategorie: Musikserver

Einzeltest: Lumin T2 - Seite 2 / 3


Mit Blick nach oben

Der edle Eindruck soll möglichst wenig gestört werden, weshalb auch Kabelverbindungen beim T2 ein wenig versteckt werden sollen. Ein Überhang des Gehäusedeckels versperrt den direkten Blick auf das Anschlusspanel an der Rückseite, was zwar einerseits einen sehr aufgeräumten Eindruck macht, beim Verbinden oder Tauschen von Kabeln aber durchaus hinderlich ist. Das kennt man aber bereits von anderen Geräten des Herstellers. Gelingt einem dann schließlich doch der Blick auf die gebotenen Verbindungen, wird man mit der Konsequenz konfrontiert, die Lumin stets bei seinen Produkten an den Tag legt. Statt alle möglichen Verbindungsarten zu bieten, konzentriert man sich beim T2 lieber auf wichtige Funktionen. Ethernet ist ein Muss für einen Netzwerkplayer, klar. Der USB-A-Port dient hier außerdem zum direkten Anschluss von Massenspeichern, gleichzeitig kann er aber auch für die Verbindung mit einen DAC genutzt werden. Alternativ gibt es noch einen S/PDIF-Ausgang mit BNC-Stecker, der aber eher nach Pflicht als nach Kür aussieht. Anders sieht das dann bei den analogen Ausgängen aus. XLR- und Cinch-Anschlüsse dienen zur Verbindung mit Endstufen oder Aktivboxen.

Die DAC-Sektion verschreibt sich dann ebenfalls dem „Referenzstandard“. Gleich zwei hochwertige ES9028-Pro-Chips werden beim T2 für die Wandlung genutzt. Die Singnalverarbeitung stammt hier aus dem X1, dort kommen dann zwei 9038 Pro unter. Spielt der T2 Musik, gibt er aber keinen Hinweis auf das vermeintliche Downgrade, denn was der Netzwerkplayer hier auffährt, ist absolutes Topniveau. Enorm präzise gibt der T2 gerade Schlagzeugen die nötige Präsenz. Bässe reichen bis ganz nach unten, wirken dabei aber stets kontrolliert und sauber. Otis Taylors „Banjo Bam Bam“ lässt den Tiefton im Hintergrund gra

duell stärker werden, als wolle er sich zur Not mit Gewalt die nötige Beachtung verschaffen, bevor er letztlich wieder im tiefschwarzen Hintergrund verschwindet. Das Ganze wirkt aber keineswegs zu banal, sondern prinzipiell sehr ausgewogen, wenn auch mit einer ordentlichen Portion Kraft. Aber auch Feingeistiges gelingt dem T2 spielend. Jede Menge Details gibt es schon bei CD-Qualität, mit der zu erwartenden Steigerung bei HiRes- Material. Die Bühnendarstellung hätte eventuell noch einen Ticken breiter ausfallen können, doch das leicht dichtere Spiel bewahrt den T2 davor, zu analytisch zu wirken. Emotionsgeladen und dynamisch trifft der Netzwerkplayer genau den richtigen Nerv.

Preis: um 4500 Euro

Lumin T2


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Autor Philipp Schneckenburger
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Datum 24.06.2019, 15:03 Uhr