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>> Mehr erfahren>> Alle anzeigenSystemtest: Ava Media Rip-n-Play, Ava Media Maestro-50
Lautstark zurückgemeldet
Vor ein paar Jahren hatte ich es mit netten Produkten der englischen Marke AVA zu tun und habe die Sachen für fortschrittlich und gut befunden. Dann war es leider schlagartig ruhig. Und auf einmal kam wieder ein Lebenszeichen.
Peripherie:
Streaming-Client: Raspberry Pi, Wheezy-Betriebssystem, GMediarenderer, Apple MacBook Pro, OSX 10.8.3, iTunes 11, Sonic Studio Amarra 2.85, Meridian Explorer
Lautsprecher: Klang+Ton „Nada“, Speaker Heaven Network Edition 30
AVA war mit eine der ersten Marken, die einen Ripping-Server anbieten konnte und gehörte zu den Pionieren des dateibasierten Musikzeitalters. Auf einmal war es zumindest in Deutschland sehr ruhig um die Marke. Doch man trifft sich ja meist zweimal im Leben.






Bewährtes: AVA-Ripping-Server
Der für einen Ripping-Server doch zeimlich kompakte Rip-n-Play ist an sich ein recht schnell zu verstehendes Produkt. In den CD-Schlitz vorne steckt man eine CD, die dann im FLAC-Format auf die interne 1-TBFestplatte kopiert wird. Damit man davon auch was hat, werden diese Daten mithilfe mehrere Audio-Server wie UPnP/DLNA, Squeezeserver (für die vielen glücklichen, die noch einen Logitech-Streamer zu Hause haben) oder iTunes-Freigabe an heimische Netzwerkspieler und Computer. Alle Metadaten wie Album, Interperet und so weiter werden automatisch aus dem Internet gezogen und in die Dateien eingepflegt (die immer wichtiger werdende Datenbank Musikbrainz wird hierzu angezapft). Auf Wunsch wird jede CD im Multiformatmodus gerippt, wodurch man dann in einem Rutsch eine FLAC- und eine MP3- oder ALAC-Variante von seinen Alben haben kann. Das ist gerade für iTunes und mobile Audioplayer wichtig. Das Rippen funktioniert dank Linux und „CD-Paranoia“-Routine ganz wunderbar, die Trefferquote beim Erkennen von Alben lag bei geschätzten 95 %; bei älterem Material, gerade, wenn es sich um Singles handelte, hat er auch mal danebengehauen. Dank Ordnerfreigabe mit Schreibrechten kann man das jedoch flott mit einem Tagging-Programm Ihrer Wahl geradebiegen. Der eingesetzte UPnP-Server namens Mediatomb ist Linux-Nutzern vielleicht gut bekannt, allen anderen verrate ich, dass es sich um einen stabil und vor allem sehr schnell laufenden Server ohne Schnickschnack handelt (auf dynamische Playlisten und Internetradio per UPnP wird hier verzichtet), der seine Sache sehr gut macht und die einschlägigen iPad-UPnP-Renderer reibungslos bediente. Heißt im Klartext: Das Durchstöbern von großen Mediatheken geht flott von Hand, auch das Nachladen der Cover geht extrem flott. Ein Blick auf das Webinterface ließ mir ein bissel das Grinsen ins Gesicht schießen, denn die Oberfläche kam mir bekannt vor. Das ist eindeutig eine lizenzierte Vortexbox-Variante, die da drauf läuft. Und diese Software ist ganz wunderbar und gefällt mir durch ihre Stabilität und Flexibilität.
Kommunikation nach draußen
Wer ganz besonders fortschrittlich und viel unterwegs ist, sollte sich außerdem das Subsonic-Plugin genauer ansehen. Subsonic ist ein Server, der es ermöglicht, die auf seinem Rip-n-play enthaltene Musik im Prinzip überall auf der Welt per Streaming genießen zu können. Dazu muss man zwar dem Router das „Nach-draußen-telefonieren“, also das Durchlassen gewisser Informationen in Netzwerke außerhalb des heimischen LAN, beibiegen, doch das ist eigentlich kein Hexenwerk und kann inklusive Domain-Registrierung in 10 Minuten über die Bühne gebracht werden. Wenn alles einmal eingerichtet wurde, kann man dann, ein WLAN oder die mobile Datenverbindung eines Tablet-PCs oder Smartphones nutzend, von überall auf seine Musik zugreifen und die Inhalte streamen. An diesen Komfort kann man sich gewöhnen, glauben Sie mir. 90 Prozent seiner Zeit wird man natürlich im lokalen Netzwerk streamen, was ich mir auch nach einem Nachmittag des Rippens echt verdient hatte. Der kleine Maestro-Amp ist im Laufe des Tests ein ganz besonderer Freund von mir geworden. Man mag einem so kleinen Gerät den klanglichen Auftritt, den er an den Tag legt, echt kaum zutrauen, er hat für einige überraschte Gesichter gesorgt. Er treibt nämlich durchaus auch recht dicke Boxen, dem muss man nicht unbedingt nur kleine Regalböxchen an die Terminals stecken. Ich habe mich einen ganzen Tag in unserem Hörraum vergnügt und mir ein kleines, sehr gut spielendes Setup bestehend aus Rip-n-Play, Maestro-50, kleinen kompakten und sehr fein aufspielenden Selbstbauboxen unserer Klang+Ton-Redaktion und einem dazu passenden Subwoofer aufgebaut, als Streaming-Client kam auch eine Selbstabulösung (Raspberry Pi mit dem zum Mediatomb-Server des Ripn- Play perfekt passenden GMediarenderer als Client-Software) zum Einsatz. Es geht mir jetzt natürlich nicht darum, selbst Gebasteltes zu loben, sondern darum, dass ich davon berichten möchte, wie absolut hervorragend dieses insgesamt gar nicht mal so teure Gespann musizierte.
Fazit
Find ich gut. Das auf dem Rip-n-Play installierte Serversystem gehört zu meinen Lieblingen und wurde hier in eine exzellente Verpackung gesteckt. Der UPnP-Server streamt so ziemlich alle Formate, die Ripping- Engine tut ihren Dienst gut. Was will man mehr?Der kleine Maestro ist der ideale kleine Partner für den Rip-n-Play. Einfach einen kleinen Streamingclient verbinden und loslegen heißt die Devise. Klanglich ist er zudem eine Überraschung, so viel Kontrolle und Spielfreude aus so einer kleinen Schachtel ist bemerkenswert.
Kategorie: Netzwerkplayer
Produkt: Ava Media Rip-n-Play
Preis: um 1000 Euro
Kategorie: Vollverstärker
Produkt: Ava Media Maestro-50
Preis: um 360 Euro
Der moderne Mensch hört Musik am liebsten mobil. Der neue Beyerdynamic Aventho 200 spricht mit seiner exzellenten Ausstattung und seinem überzeugenden Klang genau diese Menschen an.
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Seit meinem ersten externen D/A-Wandler (ein günstiges Gerät von Musical Fidelity) bin ich angefixt. Egal, ob man einem alten CD-Spieler klanglich auf die Sprünge helfen möchte oder ob man einfach etwas mehr Klang sucht: Ein DAC kann Wunder wirken.
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So lautet der Slogan der Firma Revox. Eine Marke, die man wie wenige andere mit der Kombination aus Technik und Design verbindet. Die Studiomaster A200 ist dafür ein schönes Beispiel.
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Reduzieren auf das Wesentliche: Mit dem DT 270 Pro schafft es Beyerdynamic, die vorzügliche Qualität der großen Studiokopfhörer in ein deutliches leichteres Design zu packen.
>> Mehr erfahren>> Alle anzeigen| Kategorie | Ripping-Server |
| Vertrieb | Vivateq, Uhingen |
| Telefon | 07161 504470 |
| Internet | www.vivateq.de |
| Festplattenkapazität (In TB): | 1 |
| Server: | UPnP/DLNA, Squeezeserver, SAMBA, Sonos, iTunes |
| checksum | Find ich gut. Das auf dem Rip-n-Play installierte Serversystem gehört zu meinen Lieblingen und wurde hier in eine exzellente Verpackung gesteckt. Der UPnP-Server streamt so ziemlich alle Formate, die Ripping- Engine tut ihren Dienst gut. Was will man mehr? |
| Vertrieb: | Vivateq, Uhingen |
| Telefon: | 07161 504470 |
| Internet: | www.vivateq.de |
| Leistung (in Watt) | 38 |
| THD (in %): | 0.02 |
| SNR (in dB (A)): | 87 |
| Eingänge: | 1 x S/PDIF RCA |
| checksum: | Der kleine Maestro ist der ideale kleine Partner für den Rip-n-Play. Einfach einen kleinen Streamingclient verbinden und loslegen heißt die Devise. Klanglich ist er zudem eine Überraschung, so viel Kontrolle und Spielfreude aus so einer kleinen Schachtel ist bemerkenswert. |




