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Kategorie: Plattenspieler

Einzeltest: Edwards Audio TT 2 SE


Clever kombiniert

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„Something old, something new, something borrowed, something blue“ – mit diesem alten englischen Spruch bezüglich der Brautausstattung kann man auch die Zusammenstellung der Komponenten unseres Edwards-Plattenspielers beschreiben. Und ganz in Weiß kommt er ja auch noch daher.

Er kommt ganz in Weiß daher, der zweitgrößte Plattenspieler aus dem Hause Edwards, dessen größeren Bruder TT3 SE wir vor nicht ganz einem Jahr vorgestellt haben. Damals war ich ziemlich angetan von dem Plattenspieler, der optisch wie preislich noch in der gehobenen Einsteigerklasse positioniert ist – zumindest, bis man ihn zum ersten Mal gehört hat. Um es kurz zu machen: Die Idee, den TT 3 SE mit einem Van-den-Hul-Tonabnehmer zu kombinieren und zum immerhin doppelten Preis des nackten Plattenspielers anzubieten, war durchaus die richtige: Selbst mit einem so hochwertigen Abnehmer hatte ich nicht das Gefühl, der Edwards sei ausgereizt. Edwards Audio ist die Plattenspieler-Linie von Talk Electronics. Die britische Marke ist seit einem guten Jahr im Portfolio des BT-Vertriebs. Die Plattenspieler sind grundsätzlich in 5 Basismodelle unterteilt, deren Anzahl man durch diverse Auf- und Umrüstungsmöglichkeiten noch weit erhöhen kann. Klar – man greift hier auf bewährte Bauteile aus dem Sortiment Regas zurück. Je weiter man aber in der Nomenklatur nach oben geht, desto mehr Eigenanteil in der Fertigung erhält man. Unser Testgerät, der TT2 SE, ist eine Stufe unter dem Spitzenmodell der Edwards-Audio Serie angesiedelt. Er kommt dieses Mal als echter„Brettspieler“ daher – gegenüber dem großen Modell hat man sich die zweite Zargenebene gespart, was eine flachere Bauform bedeutet.

Damit sitzen Motor, Tellerlager und Tonarm auf einer Ebene, was in der Theorie zumindest die Gefahr einer Übertragung von Motorvibrationen auf Teile der Signalkette erhöht. Um genau das zu vermeiden, hat man den Antrieb in einer dämpfenden Halterung eingebaut. Die Kraftübertragung erfolgt über den inzwischen schon ein bisschen berühmten blauen Edwards-Gummiriemen (siehe Einleitung), der auch für Rega-Plattenspieler als Tuningteil angeboten wird. Die Geschwindigkeit muss der Benutzer per Umlegen des Riemens einstellen – ein weiterer Unterschied zum TT3 mit elektronischer Umschaltung. Dafür benötigt man auch beim TT2 kein externes Steckernetzteil – hinten am Gerät ist eine handelsübliche Kaltgerätebuchse. Drei dämpfende Füße entkoppeln den TT3 von seiner Stellfläche. Die Zarge besteht aus 25 Millimeter starkem MDF, das mit einer handwerklich absolut sauber gemachten Lackoberfläche versehen wurde. Im Sortiment stehen zurzeit Rot, Schwarz und Weiß zur Auswahl. Die Lagerbuchse inmitten der Zarge besteht aus Messing. Am Lagerboden findet sich eine Rubinkugel, auf der sich die Stahlachse des Subtellers dreht, der aus Aluminium gefertigt wird. Oben auf dem Subteller liegt der eigentliche 22-mm- Acrylteller. Die gesamten drehenden Teile werden nicht zugekauft, sondern selbst gefertigt.

Preis: um 899 Euro

Edwards Audio TT 2 SE


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Autor Thomas Schmidt
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Datum 03.11.2017, 14:58 Uhr