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Kategorie: Plattenspieler

Einzeltest: Input Audio Starter - Seite 2 / 3


Kick-Starter

In die Buchse ist ein Schneckengang eingefräst, der das Lageröl aus einem Reservoir am Fuße des Dorns nach oben transportiert, von wo aus es durch eine Bohrung im Stahlschaft wieder nach unten fließt. Diese Zwangsschmierung sorgt für stets gleichbleibende Reibungs-Verhältnisse im Lager. Um das Lager dreht sich ein Plattenteller aus POM, offensichtlich die gar nicht mehr so geheime Allzweckwaffe des Audiophilen. Tatsächlich findet dieser Kunststoff die optimale Kombination aus Masse, Härte und innerer Dämpfung, so dass er gerade bei nicht so massereichen Laufwerken ein echter Segen in Sachen Resonanzbekämpung ist. Der Teller wird direkt über einen Rundriemen vom recht kleinen Pulley angetrieben – der Motor arbeitet also mit einer etwas höheren Drehzahl. Der Teller liegt nicht nur auf der Lagereinheit auf, sondern wird über ein Gewinde fixiert. Aufgelegte Schallplatten werden auf bewährte Art und Weise plan gedrückt: Ein Filzring um den Plattentellerdorn hebt die Mitte der Platte minimal an – die bekannte Michell-Plattenklemme drückt die Scheibe dann am Rand des Labels nach unten und damit plan auf den Tellerrand. Der Tonarm besitzt eine Montageplatte aus Metall, die in der Acrylbasis fixiert ist – die Montage alternativer Tonarme ist also kein Problem. In der Grundversion ist der bekannte Rega-Tonarm 303 montiert, der bei Vollausstattung durch den Michell- Techno-Arm ersetzt wird.

Als sehr brauchbaren Kompromiss haben wir bei unserem Testmodell den normalen Rega empfunden, der mit dem Michell-Technoweight ergänzt wurde, einem Gegengewicht, das seinen Schwerpunkt näher an den Armdrehpunkt und deutlich tiefer bringt. Für einen Preis von etwa 100 Euro ist das übrigens ein Upgrade, das wir jedem Rega- Tonarmbesitzer ans Herz legen möchten. Das ganze Laufwerk steht auf drei Füßen, die vor allem die Aufgabe haben, den flachen Starter auf die korrekte Höhe für den Motorpulley zu bringen – mir gefallen die drei Säulen mit den dicken Füßen nicht so besonders, andererseits erfüllen sie natürlich vollauf ihren Zweck und entkoppeln den leichten Plattenspieler über einen Ring von Dämpfern vom Stellplatz. Den Hörtest absolvierte der Starter mit Bravour – der von Bernd Hömke eingebaute Tonabnehmer Reson Aciore ergänzt die Laufwerks-Tonarm-Kombination mustergültig. Schon in der einfachen Version (mit Technoweight, aber ohne NC-Netzteil) straft der Starter sein Erscheinungsbild Lügen. Das ist meilenweit entfernt von den Einsteigerplattenspielern, mit denen er ja immerhin die Größe teilt. Die Kombination von Teller, Lager und Antrieb legt einen extrem souveränen Auftritt hin, der vor allem durch Übersicht und Ruhe überzeugt.

Preis: um 1390 Euro

Input Audio Starter


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Thomas Schmidt
Autor Thomas Schmidt
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Datum 05.01.2015, 15:01 Uhr