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Kategorie: Plattenspieler

Einzeltest: Kuzma Stabi M - Seite 3 / 5


M wie Maximum

Sie besteht aus sechs Millimeter starkem Rauchglas und ist aus drei Teilen zusammengesetzt: Das pultförmige, mehrfach gebogene zentrale Element wird von zwei Seitenteilen komplettiert, die mit resonanzdämfenden Elementen verschraubt werden – und zwar mit etwas Abstand. Dadurch ergeben sich rund um die Seitenwände Schlitze, durch die die Luft zirkulieren kann. Dem Schutz gegen Staub und Haustiere tut das praktisch keinen Abbruch, die „Resonanzkammer“ wird so aber wirksam entschärft. Die Laufwerksbasis besteht aus zwei Teilen. Da wäre zuerst der äußerst massive Außenrahmen, der aus einer Vielzahl von Aluminiumblechen und -profilen aufgebaut ist. Seine Hauptaufgabe besteht darin, die vier entkoppelnden „Lagertürme“ aufzunehmen, auf denen das Subchassis ruht. Drei der vier Türme bilden außerdem gleichzeitig die Standfüße des gesamten Laufwerks, in der Höhe verstellbare Füße erlauben das exakte Nivellieren des Außenrahmens. Der vierte Turm hat keine direkte Verbindung zur Stellfläche. In die Vertiefungen auf der Oberseite der Türme greifen vier Messingfüße, die das zweite große Bauteil des Stabi M, das Subchassis, tragen. Es besteht aus einer abermals gewichtigen Aluminiumplatte und diversen von unten verschraubten, teils mit Gummidämpfern entkoppelten Trägerelementen für das Tellerlager, den Motor und die Tonarmbasis.

Hier wurden noch deutlich größere Materialmengen als beim Außenrahmen verarbeitet, und deshalb ist dieses Teil auch das schwerste am ganzen Laufwerk. Ein nicht kleiner Teil der Masse dürfte dem – Sie ahnen es – überaus massiv in einer Messingdose verpackten Antriebsmotor geschuldet sein, der elastisch zwischen Lagerachse und Rückwand aufgehängt ist. Jener ist ein Gleichstromtyp und bezieht seine Energie aus einem externen Steuergerät, das mit Mikrocontrollerunterstützung für eine komfortable Feineinstellung der Drehzahl sorgt. Das invertierte Tellerlager ruht auf einem rund vier Zentimeter dicken Aluminiumträger, der abermals elastisch aufgehängt ist. Die Lagerachse ist eine ziemlich große Stahlachse und trägt oben eine Rubinkugel, die die vertikalen Kräfte aufnimmt. Rund um die Kugel gibt es einen Kragen, der ein Reservoir für das Lageröl bildet, so dass die Kugel immer unter Öl läuft. Bevor wir uns das Gegenstück dazu ansehen, bauen wir das Laufwerk erst einmal zusammen und heben das Subchassis mit der gebotenen Vorsicht an seinen Platz. Die vier Messingfüße halten es unverrückbar an der richtigen Stelle. Sie sind über große Drehknöpfe von oben superpräzise in der Höhe verstellbar.

Preis: um 15000 Euro

Kuzma Stabi M


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Holger Barske
Autor Holger Barske
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Datum 13.05.2013, 10:41 Uhr