Möchten Sie zur Seite für Mobilgeräte wechseln ? JaNein
52_14916_2
Soundpakete_fuer_alle_BMW_1512033888.jpg
Topthema: Gladen Boxmore Soundpakete für alle BMW

Der Car-HiFi-Spezialist Gladen hat drei Soundpakete geschnürt, die den Klang in jedem BMW bei überschaubarem Installationsaufwand dramatisch verbessern. Soundlösungen für weitere Marken werden in Kürze folgen.

>> Mehr erfahren
Kategorie: Plattenspieler

Einzeltest: Opera Consonance Air-1


Geradlinig

14636

Du siehst, wohin du siehst, nur Eitelkeit auf Erden … wenn man sich auf der High End in diesem Jahr umgesehen hat, dann ist die Tendenz zum Protz ungebrochen. Das darf ja auch ruhig sein, wenn ich mich auch persönlich dann mehr über Geräte freue, die durch und durch technisch aussehen

Und so begab es sich, dass ich, schlendernd über die High End 2017, an einem kleinen Stand in einer Halle stehenblieb, weil sich mein wandernder Blick zunächst unbewusst an einem eigentlich recht kleinen Plattenspieler festgesaugt hatte, der einfach anders war als die meisten anderen. Okay, man hatte ihn schön in goldfarbenem Lack herausgeputzt, sich aber ansonsten nicht großartig mit Designelementen abgegeben. Und das hat ja dann auch schon wieder was. Das hervorstechendste Merkmal war der Tonarm: So häufig sieht man neue Tangentialarme denn auch nicht. Langer Rede kurzer Sinn: Den Plattenspieler haben wir gleich auf der High End eingepackt und für unser Plattenspieler-Spezial mitgenommen. Ach, das hätte ich fast vergessen: Bei dem Neuling handelt es sich um ein Modell der chinesischen Marke Opera Consonance namens Air-1 – damit ist dann auch schon alles gesagt. Das Modell gibt es im abgebildeten Goldton oder in Schwarz, beide Versionen kosten knapp 7.500 Euro, womit die Zielvorgabe klar ist. Die Leser unserer Zeitschrift sind natürlich im Bilde, aber für den einen oder anderen nicht so Bewanderten hier eine kurze Zusammenfassung: Seit es Musikwiedergabe von einer runden Scheibe gibt, kämpft das wiedergebende Gerät mit ein paar grundsätzlichen physikalischen Gegebenheiten. So gesehen war der Edison-Wachswalzen-Phonograph vielleicht doch das überlegene Medium.

Spaß beiseite: Ein konventioneller Tonarm macht im Verlauf der Abtastung eine kreisförmige Bewegung. Dies alleine würde schon dazu führen, dass es fast überall im Verlauf der Abtastung zu mehr oder weniger großen Spurfehlwinkeln kommt. Der runde (spiralige) Verlauf der Rille mit einem großen Radius am Anfang der Platte und einem deutlich kleineren zum Ende hin macht es nicht besser. Man kann mit einem konventionellen Arm den Fehlwinkel und seine Konsequenzen zwar optimieren, niemals aber beseitigen. Richtig macht es eine Wiedergabetechnik, die genau so abtastet, wie der Schneidstichel beim Mastern das Signal aufzeichnet. Ganz einfach also? Nun, zumindest in der Theorie. Zum einen erhält beim Schneidvorgang der Schneidkopf seinen Vorschub per externem Signal: Der Verantwortliche an der Maschine regelt den Rillenabstand, je nach gewünschter Länge der Plattenseite und der zu schneidenden Amplitude. Der Tonarm kennt den geschnittenen Vorschub aber nicht, sondern muss der Vorgabe folgen, ohne zu „verkanten“. Also ist entweder ein geregelter Vorschub, wie bei den zahlreichen 80er-Jahre-Leichgewichtsspielern, erforderlich, oder man geht den konsequenten Weg und verringert die Reibung so weit, dass kein eigener Antrieb erforderlich ist.

Preis: um 7498 Euro

Opera Consonance Air-1


-

Interessante Testportale:
  • www.heimwerker-test.de
  • www.hausgeraete-test.de
  • www.spielwaren-check.de
Thomas Schmidt
Autor Thomas Schmidt
Kontakt E-Mail
Datum 04.11.2017, 14:56 Uhr
Folgen Sie uns:
  • facebook - follow us
  • twitter - follow us
  • google - follow us
Allgemeine Händlersuche
Landkarte PLZ0 PLZ1 PLZ2 PLZ3 PLZ4 PLZ5 PLZ6 PLZ7 PLZ8 PLZ9

Klicken Sie auf Ihre PLZ oder wählen Sie ein Land

Händler des Tages