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Kategorie: Plattenspieler

Einzeltest: Pro-ject The Classic SE - Seite 2 / 3


Die letzte Bastion der Vernunft

Das in dezentem Hellgrau gehaltene Stück kann man entweder mit der raueren oder der glatteren Seite nach oben benutzen und Sie dürfen sich gerne viel Zeit damit lassen, ihre klangliche Vorzugsrichtung herauszuhören. Meine, so viel vorweg, ist die mit der rauen Seite nach oben. Zu guter Letzt gibt‘s bei der SE-Variante eine schraubbare Plattenklemme, die sich mit einem Spannzangenmechanismus an der Tellerachse festhält und die Platte mit einer Lederoberfläche an den Teller drückt. Übertreiben Sie‘s nicht beim Anpressdruck, das bringt keine klanglichen Vorteile. Der Tonarm ist nach wie vor jenes neun Zoll lange Prachtstück mit einem Sandwich-Armrohr aus Aluminium und Kohlefaser. Die Führung des mit angeformtem Headshell ausgestatteten Rohres übernimmt ein feines japanisches Kugellager im Armschaft für die Drehbewegung, ansonsten Spitzenlager aus Zirkon, allesamt im überaus soliden Lagerblock untergebracht. Das Gegengewicht ist mit TPE vom Armschaft entkoppelt, es gibt bei Bedarf verscheiden schwere Modelle, mit denen sich die unterschiedlichsten Abtaster mit dem Arm verheiraten lassen. Eine Höhenverstellung ist genauso vorhanden wie die Möglichkeit, dem Nadelazimut durch Verdrehen des Armrohrs im Lagerblock auf die Sprünge, sprich: in die Senkrechte zu verhelfen. Falls das der Tonabnehmerhersteller nicht getan haben sollte, was sein verdammter Job gewesen wäre, aber das nur am Rande.

Tonabnehmersignale stellt der Pro-Ject übrigens an zwei Cinchbuchsen auf der Rückseite bereit, was einige fast beliebige Freiheiten bei der Wahl des Anschlusskabels eröffnet. Beim SE-Modell gehören zum Lieferumfang hauseigene Kabel mit Kupferleitern und leichtgewichtigen versilberten Cinch-Steckern der hochwertigeren Art, definitiv eine Kategorie oberhalb des Kabels des Standard-„The Classic“ einzusortieren. Bliebe noch der Blick auf das, was am Ende des Tonarms fürs Abtasten der Platten zuständig ist. In der Grundversion ist‘s ein eigens für Pro-Ject gebautes Ortofon-MM namens „2M Silver“, hier nun erfolgt der Schritt zum MC-Abtaster. Vormontiert wird ein ebenfalls von Ortofon stammendes Quintet Red, für das alleine schon fast 300 Euro zu investieren wären. Es ist ein klassischer Low-Output-Abtaster mit einer nominellen Ausgangsspannung von 0,5 Millivolt und einer mittelharten Aufhängung mit einer Nadelnachgiebigkeit von 15 Mikrometern pro Millinewton. Am Ende des Aluminium-Nadelträgers sitzt ein elliptisch geschliffener Diamant. Die Kupferspulen verfügen mit sieben Ohm über einen recht niedrigen Innenwiderstand, das kantige Gehäuse besteht aus ABS-Kunststoff. Gerade Kanten lassen den Einbau zum Kinderspiel werden, was Ihnen Pro- Ject hier aber schon abgenommen hat. Alles in allem kein überkandidelter Abtaster, aber ein überaus solides Einsteiger-MC.

Preis: um 1400 Euro

Pro-ject The Classic SE


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Holger Barske
Autor Holger Barske
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Datum 01.11.2017, 14:59 Uhr