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Kategorie: Plattenspieler

Einzeltest: Pro-ject The Classic SE - Seite 3 / 3


Die letzte Bastion der Vernunft

Auch wenn das Basismodell des The Classic für einen Quercheck nicht mehr zur Verfügung stand, traue ich mich, ein paar klangliche Unterschiede der SE-Version erkennen zu können. Der SE verfügt über ein sehr aufgeräumtes, edles und konturiertes Klangbild. Die Basisversion habe ich hemdsärmeliger und etwas „brummeliger“ in Erinnerung. Gesteigerte Präzision im Bass steht außer Frage, was ich dem MC-Abtaster zuschreiben würde. Beispiele gefällig? Bitte sehr: Wir hören die wunderbare 2007er Live-Einspielung „Live in Hamburg“ des Esbjörn Svensson Trios. Die volle Intensität entwickelt das Konzert nur, wenn die differenzierenden und dynamischen Fähigkeiten des Equipments mitmachen. Beim The Classic SE ist das zweifellos der Fall. Das Klavier klingt kernig und direkt, der Ton „wackelt“ erfreulich wenig, was ein Zeichen für gute Drehzahlstabilität ist. Die Bassdrum-Kicks mit ihrem komplexen Timing sitzen exakt an der richtigen Stelle und kommen mit Wucht und Attacke, aber nicht mit Übergewicht – sehr schön. Der Bass fügt sich nuancenreich ein, und voilà – einem überaus intensiven Erleben aller acht Plattenseiten steht nichts mehr im Wege. Für eine etwas gröbere Gangart sorgen im Anschluss Wolfmother mit ihrem 2009er-Durchbruchalbum „Cosmic Egg“.

Das extrovertierte Organ von Frontmann Andrew Stockdale zeichnet der Pro-Ject überaus energiereich und erstaunlich durchsichtig, das Schlagzeug kracht, die Bühne bei dem erstaunlich gut produzierten Album steht felsenfest und bestens sortiert. Passt für mich allerbestens und scheint mir die 400 Euro Aufpreis zum Urmodell allemal wert. P.S.: Der Kippschalter ist weg, fällt mir gerade auf. Der schlichte schwarze Schalter vorne links auf der Zarge, der das Gerät bislang in Betrieb nahm. Dafür gibt‘s jetzt zwei Taster, die Inbetriebnahme und Drehzahlumschaltung besorgen. Das können Sie verschmerzen? Ich auch.

Fazit

Mit ein paar gefühlvollen Änderungen hat Pro-Ject dem Erfolgsmodell „The Classic“ eine etwas andere klangliche Richtung verpasst. Die „SE“-Version verfügt über eindeutig gesteigerte klassisch-audiophile Tugenden und verzichten auf ein wenig der hemdsärmeligen Unbekümmertheit des Urmodells. Der Aufpreis für das erforderliche Maßnahmenpaket geht völlig in Ordnung.

Preis: um 1400 Euro

Pro-ject The Classic SE


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Ausstattung & technische Daten 
Vertrieb Audiotrade, Mülheim 
Telefon 0208 882660 
Internet www.audiotra.de 
Garantie (in Jahre) 2 Jahre 
B x H x T (in mm) 462/131/351 
Gewicht (in Kg) ca. 10 kg 
Unterm Strich... Mit ein paar gefühlvollen Änderungen hat Pro-Ject dem Erfolgsmodell „The Classic“ eine etwas andere klangliche Richtung verpasst. Die „SE“-Version verfügt über eindeutig gesteigerte klassisch-audiophile Tugenden und verzichten auf ein wenig der hemdsärmeligen Unbekümmertheit des Urmodells. Der Aufpreis für das erforderliche Maßnahmenpaket geht völlig in Ordnung. 
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Holger Barske
Autor Holger Barske
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Datum 01.11.2017, 14:59 Uhr