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Kategorie: Plattenspieler

Einzeltest: Reed Muse 1C / 1X


Reibungsgewinne

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Moment, Moment … den hatten wir doch schon mal, den Reed Muse 1C? Ziemlich genau vor einem Jahr? Okay, im grauen Nextel-Outfit und mit einem anderen Tonarm, aber ansonsten identisch?

Um‘s kurz zu machen: nö. Richtig ist, dass wir vor einem Jahr ein Plattenspieler namens Reed Muse 1C unter die Lupe genommen haben, aber der unterscheidet sich in mindestens einem entscheidenden Punkt von dem Exemplar, das jetzt gerade seine Runden in unserem Hörraum dreht. Will sagen: Der Muse 1C von vor einem Jahr war ein per Riemen angetriebenes Gerät, dieser hier versetzt den Plattenteller per Reibrad in Bewegung. Dabei ist das neue Modell kein Nachfolger, sondern eine Ergänzung: Bei der Bestellung muss man sich für eine von beiden Varianten entscheiden. Warum der Hersteller sich nicht zu einer anderen Typenbezeichnung hat durchringen können, erschließt sich mir nicht so ganz, aber das soll dem Gerät keinen Abbruch tun. Wir erinnern uns: Der im litauischen Kaunas beheimatete Hersteller Reed saß mit seinem innovativen und bestens verarbeiteten Tonarmprogramm bereits fest im Sattel, als mit dem Muse 3C vor einigen Jahren der erste Plattenspieler erschien. Und da Firmenchef und Vordenker Vidmantas Triukas keiner ist, der lediglich sattsam bekannte Konzepte unter eigenem Namen verkauft, ließ er sich für seinen Laufwerkserstling eine echte Besonderheit einfallen: Der Antrieb ist mit wenigen Handgriffen von Riemen- auf Reibradantrieb umgebaut. Die klanglichen Charaktere beider Varianten sind durchaus unterschiedlich, so dass jeder Besitzer sich sein Wunschklangbild gestalten kann.

Mit einem Verkaufspreis von 16.000 Euro erfordert der Muse 3C finanziell einen kräftigen Schluck aus der Pulle und letztlich wird der Anwender wohl nur eine der beiden Antriebsvarianten nutzen. Warum also kein Gerät bauen, bei dem die Umschaltmöglichkeit entfällt? So geschehen mit dem Muse 1C, den wir im vergangenen Jahr vorgestellt haben, zum Preis von „nur“ 9.100 Euro. Der Reibrad-1C ist in der nextelgrauen MDF-Zarge ab 11.000 Euro zu bekommen, die hier gezeigte Variante in piekfein furniertem Birkenmutiplex kostet erfreulich moderate 400 Euro Aufpreis. Dieses Outfit ist natürlich auch bei der riemengetriebenen Variante machbar. Warum die Reibrad-Version teurer ist? Weil sie konstruktiv aufwendiger ist – dazu kommen wir noch. Und bei alldem wollen wir nicht vergessen, dass mit dem Reed 1X ein brandneuer Tonarm auf dem Laufwerk montiert ist, der wiederum mit konstruktiven Besonderheiten glänzt. Den gibt‘s ab rund 2.500 Euro zu erstehen, womit er der günstigste Arm im Programm der Litauer ist. Das Laufwerk präsentiert sich wie gehabt in ausladender, aber relativ klassischer Aufmachung: geschlossene Zarge, ein Tonarm rechts hinten montierbar. Die Laufwerksgrundplatte ist an den Ecken großzügig gerundet, der Teller ragt nur knapp aus dem kegelförmigen Aufbau auf der Zarge heraus.

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Reed Muse 1C / 1X


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Holger Barske
Autor Holger Barske
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Datum 21.09.2018, 09:57 Uhr
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