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Kategorie: Plattenspieler

Einzeltest: Technics SL-1000R - Seite 4 / 4


Vorsprung durch Technics

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Dafür gibt es aber sage und schreibe drei verschiedene Einschraubgewichte, mit deren Hilfe man Headshell-Tonabnehmer-Kombinationen von 15,9 bis 31 Gramm ausbalancieren kann – wenn das nichts nutzt, kann man die Gewichte sogar noch kombinieren. An der externen Motorsteuerung lassen sich die Geschwindigkeiten 33,3, 45 und 78 U/min blitzschnell umschalten und über einen Bereich von plus/minus 16 Prozent fein regulieren. Diese 16 Prozent sind ein Relikt aus den DJ-Genen der Schwesterlaufwerke – hier machen sie natürlich nicht so viel Sinn, weil sie nicht so eben mal mit einem Fader blitzschnell eingestellt wer den können und das Laufwerk durch den schweren Teller ohnehin nicht so rasant reagieren kann. Das bedeutet aber immer noch eine Hochlaufzeit von etwa einer halben Umdrehung – davon können Masselaufwerke nur träumen. Die Erfahrung im Hörraum bestätigt die Anmutung des Laufwerks: Der SL-1000R ruht durch seine schiere Masse und seine technische Souveränität derart in sich, dass es ihm schlicht und ergreifend egal war, worauf man ihn stellte: Vom einfachen Ikea-Lack bis hin zum speziellen Laufwerkstisch – überall das gleiche Resultat: Souveränität am Rande der absoluten Perfektion. Und das „am Rande“ schreibe ich auch nur, weil in meinem Test-Setup ein andere Plattenspieler war, der, bei leicht anderer klanglicher Ausrichtung, auch nahe dran war: der Bergmann Gelder.

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Im Vergleich zu diesem agierte der Technics etwas bodenständiger, solider in der Grundausrichtung und mit einer unglaublichen Souveränität in Sachen Tieftonkontur und rhythmischer Stabilität. Mit der richtigen Zusatzmasse zeigt sich der Tonarm absolut auf Augenhöhe mit seinen weitaus renommierteren Kollegen: Die Abtastung wirkt – dem Laufwerk angemessen – souverän und präzise. Fast schon humorlos trocken serviert der SL-1000R alles, was die Rille hergibt. Auch, wenn die angegebenen Werte für Gleichlaufschwankungen weit unter dem liegen, was das menschliche Gehör noch wahrnehmen kann: Man vermeint als Hörer diese Perfektion in Sachen Geschwindigkeit herauszuhören – alle Konturen, vor allem die ganz außen, wirken stabil, präzise umrissen und wie mit dem Lineal gezeichnet. Überhaupt die Abbildung der Bühne: So machen große Orchester am meisten Spaß, nämlich wenn sie in ihrer ganzen Größe überzeugend abgebildet werden und dabei sowohl als Ganzes in ihrer schieren Klangmacht überwältigen, wie auch in ihren Einzelteilen stets präzise nachverfolgbar bleiben. Und wenn man das auf alle anderen Musikrichtungen jenseits der Klassik übertragen kann und dabei auch nach Stunden des lauten Hörens komplett entspannt ist, dann kann das Fazit nur lauten: ganz große Klasse!

Fazit

Mit dem SL-1000R setzt Technics im Zuge des analogen Comebacks der Marke einen neuen Standard in Sachen DirectDrive

Preis: um 16000 Euro

Technics SL-1000R


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Ausstattung & technische Daten 
Vertrieb Panasonic Europe, Hamburg 
Telefon 040 85490 
Internet www.technics.com 
B x H x T (in mm) 531/188/399 
Gewicht (in Kg) ca. 42 kg 
Unterm Strich... Mit dem SL-1000R setzt Technics im Zuge des analogen Comebacks der Marke einen neuen Standard in Sachen DirectDrive. 
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Autor Thomas Schmidt
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Datum 17.09.2018, 14:58 Uhr
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