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Kategorie: Plattenspieler USB

Einzeltest: Audio-Technica AT-LP1240USB - Seite 2 / 4


Das Ding aus einer anderen Welt


Nun ist es ja nicht so ganz einfach, wenn man sich heutzutage für einen wirklich bezahlbaren Plattenspieler interessiert. Klar, man kann jederzeit zu einem der klassischen „Brettspieler“ à la ProJect oder Rega greifen, nur an irgendeiner Stelle muss es da doch ein bisschen was Moderneres geben. Richtig – dem ist so. Die technisch eindeutig fortschrittlichsten Plattenspieler werden für Leute gebaut, die sie nicht zu Hause ans Stereo-Equipment klemmen, sondern in die Clubs tragen und damit auflegen. Soweit keine ganz neue Erkenntnis. Und natürlich könnte man sich die Sache erleichtern und The Godfather of All DJ Turntables, den Technics SL 1210, ans Licht zerren und die übliche Jubelarie über das Ding verfassen. Nun ist der legendäre Technics vor geraumer Zeit eingestellt worden, und abgesehen davon hat er in letzter Zeit ob seines Kultstatus Preise erzielt, die nun durchaus auf echtem High-End-Niveau waren. Also versuchen wir mal was anderes und beschäftigen uns mit aktuellen, bodenständigen Dingen. Der Audio Technica AT-LP1240USB ist so etwas. Er kostet laut Liste 595 Euro, was nun auch wieder deutlich oberhalb des Taschengeldes liegt, und dafür darf man denn auch etwas erwarten. Aus dem Karton gilt es beeindruckende 12,5 Kilogramm Technik zu schälen, und die machen zunächst erst einmal einen außerordentlich soliden Eindruck.

Das hier scheint in der Tat kaum dafür gedacht, um in gehegter und gepflegter Umgebung gehätschelt zu werden, hier darf man anfassen. Der Einsatz von viel gummiertem Metall beim Gehäuse vermittelt ein gutes Gefühl, das erkleckliche Gewicht ruht auf vier ziemlich effektiven Schockabsorberfüßen. Natürlich ist der 1240, wie es sich für einen richtigen DJ-Dreher gehört, ein Direkttriebler. Und zwar einer mit so viel Drehmoment, dass der gemeine Highender ins Staunen kommt. Das geht so: Man schaltet das Gerät mit dem Daumenrad links ein, dreht „Start“- und „Brake“-Regler auf Minimum, betätigt den „Quartz“-Taster neben dem Schieberegler und drückt anschließend einen der beiden Start-/Stopp-Taster. Der Antrieb reißt den Teller derart flugs auf Nenndrehzahl, dass das Auge den Startvorgang auf dem blau beleuchteten Stroboskop kaum mitbekommt. Zack – Nenndrehzahl. Drückt man nochmals drauf – zack, momentaner Stillstand. Noch besser: bei laufendem Teller die „Reverse“-Taste betätigen. Der Teller kehrt in Sekundenbruchteilen seine Drehrichtung bis zur Nenndrehzahl in Gegenrichtung um – absolut erstaunlich. Noch mehr Staunen gibt’s bei der Geschwindigkeitswahl: Die Umschaltung zwischen 33 und 45 Umdrehungen geht konkurrenzlos blitzartig, und auch beim Anwählen von 78 Umdrehungen (man höre und staune) gibt’s kaum auf dem Stroboskop sichtbare Verzögerungen.

Preis: um 600 Euro

Audio-Technica AT-LP1240USB


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Holger Barske
Autor Holger Barske
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Datum 19.09.2012, 15:56 Uhr