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Topthema: Raumakustik verbessern - Schallabsorber einsetzen
Kategorie: Röhrenverstärker

Einzeltest: Taga TT-500 - Seite 2 / 3


Der Internationale

Das ändert aber nichts daran, dass die technischen Angaben des Herstellers fast schon penibel genau eingehalten werden. Innen geht es extrem aufgeräumt zu: Eine große Platine dominiert das Bild – die Schaltung wirkt durchdacht und sauber, die Bauteile sind von ordentlicher Qualität. Die freien Leitungen sind ordentlich und so kurz wie möglich verlegt, eine saubere Isolierung versteht sich von selbst. Die Röhren sitzen sicher in soliden Sockeln. Die Lautstärke und der relaisgesteuerte Quellenwahlschalter lassen sich bequem fernbedienen. Der Netztrafo und die Ausgangsübertrager machen einen großzügig dimensionierten Eindruck – an der Verarbeitung gibt es ohnehin gar nichts zu meckern. Anschließen lassen sich vier Hochpegelquellen, ein Rekorder und ein paar Lautsprecher. Die Ausgangsübertrager besitzen Abgriffe für 4 und 8 Ohm. Die aktive Quelle wird per LED angezeigt. Als kleine Besonderheit besitzt der TTA-500 einen direkt auf die Endstufe durchgeschalteten Eingang, der zum Betrieb als Frontverstärker in einem Heimkinosetup dient. Das Setup würde in diesem Fall so aussehen, dass der TAGA in jedem Fall die Frontlautsprecher treibt – mit den eigenen Quellen als Stereoverstärker – oder eben als einem Surroundvorverstärker nachgeschaltete Zweikanalendstufe für die beiden Hauptlautsprecher eines Mehrkanalsystems.

Ich habe mit verschiedenen Lautsprechern experimentiert – sowohl mit hochwertigen kommerziellen Konstruktionen wie der Audio Physic Avantera, die durchaus einen bewegten Impedanzverlauf an den Tag legen, wie auch mit Eigenkonstruktionen der Schwesterzeitschrift KLANG+TON, die konsequent auf den Betrieb mit Röhren optimiert sind. Dabei stellte sich heraus, dass der TAGA-Verstärker recht wenig Verfärbungen produziert, selbst wenn ein Lautsprecher nicht linearisiert wurde. In Nuancen ist es merkbar, aber nicht so, dass man gleich von einer deutlichen Veränderung sprechen müsste. In Sachen Leistung ist es durchaus nicht nötig, Lautsprecher mit einem Wirkungsgrad von über 90 Dezibel zu verwenden - hier wird man schon aus gesundheitlichen Gründen niemals an die Grenzen gehen wollen, sogar bei den 2 x 17 Watt im Triodenbetrieb. Mit oben genannter Audio Physic Avantera III oder der KLANG+TON Ophelia, einem edlen Standlautsprecher mit Scan-Speak-Bestückung und etwa 88 Dezibel Wirkungsgrad entfaltet der TTA-500 eine im Bass erstaunlich souveräne und zupackende Dynamik, die gegenüber dem vorher angeschlossenen Transistorverstärker mit deutlich höherer Nennleistung und ungleich höherem Dämpfungsfaktor in nichts zurücksteht – das hat Tiefgang, Substanz und einen richtig schnellen Antritt.

Preis: um 1600 Euro

Taga TT-500


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Autor Thomas Schmidt
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Datum 18.07.2018, 09:59 Uhr