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Blind Channel – Exit Emotions

Das erste Riff des Openers „Where’s the Exit“ erwischt mich regelmäßig und selbst nach dem fünften Hören auf dem falschen Taktfuß – erst beim Einsetzen des Schlagzeugs versteh ich, was der Gitarrist da eigentlich will. Ich mag so was. Das ist dann aber auch schon das Einzige „Schräge“ an diesem Album. Blind Channel spielen Nu Metal, wie er in den 1990ern so richtig in war. Ein bisschen Limp Bizkit, eine Prise Clawfinger, ein wenig mehr Korn, viele Mitgröhl- Refrains zwischen cleanem Gesang und Shouting (Blind Channel führen gleich zwei Sänger/Shouter in die Metal- Schlacht), knackiges Drumming, ordentlich Elektronik und brachiale Riffs. Das Rezept ist bekannt, die Umsetzung auf „Where’s the Exit“ jedoch alles andere als Underground, sondern zielt ganz klar auf die Charts und Airtime bei den einschlägigen Radiostationen. Aber wissen Sie was? Irgendwie passt das alles trotzdem, denn „Exit Emotions“ ist eine von vorne bis hinten durchgehend hochwertig komponierte und maximal professionell ungesetzte Angelegenheit mit viel Drive, überraschend kurzweilig und unterhaltsam. Klar, es gibt stilistisch nix wirklich Neues, auch wenn „Wolves in California“ mit einem kurzen Blastbeat-Part und hysterischem Schweineschlachtgeschrei überrascht. Doch wahrscheinlich wollen die sechs in Glamrock-Manier gestylten Finnen auch gar nicht das Nu-Metal-Rad neu erfinden, es genügt, dass sie die bewährten Zutaten originell so mixen, dass das Gericht so ziemlich jedem gut munden dürfte, der sich für diese Geschmacksrichtung der musikalischen Genres interessiert. Jungs in Manowar- Kutten werden dennoch wohl ihre zigmal widergekäute „Tru-Metal“-Grütze bevorzugen. Schunkel-Anspieltipp ist das halbballadeske „Die Another day“ mit Gastsängerin.
Fazit
Kurzweiliger und attraktiv umgesetzter Nu Metal der Champions League.Kategorie: Schallplatte
Produkt: Blind Channel – Exit Emotions (Century Media Records)
144-612
ArtPhönix Vinyl |

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