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>> Mehr erfahren>> Alle anzeigenGenre: Klassik
Glenn Gould, Columbia Symphony Orchestra, Leonard Bernstein, Vladimir Golschmann – The Complete Glenn Gould Bach Keyboard Concertos Nos. 1-5 & 7 / Beethoven Concerto No. 1
1982, mit gerade einmal fünfzig Jahren an den Folgen eines Schlaganfalls verstorben, war Glenn Gould bereits eine mystische Legende weit über den Klassiksektor hinaus. Kaum ein Musiker war zu seinen Lebzeiten so umstritten wie der Kanadier, der (nach eigenen An-gaben) sogar mit dem norwegischen Komponisten Edward Grieg verwandt war.
Heute ist Glenn Gould ohne Zweifel aufgenommen in die Ruhmeshalle der ganz großen Pianisten des 20. Jahrhunderts, wenn auch sein Name für viele vor allem verbunden ist mit einer Aufnahme: Die Goldberg-Variationen Johann Sebastian Bachs von 1955. Auf dieser kann man auch schon das berühmt-berüchtigte Mitsummen Goulds hören, das er sogar selbst kri-tisch gesehen hat, aber eben nicht wirklich unterdrücken konnte.
Bei den ungleich weniger intimen Aufnahmen der Bach Klavierkonzerte – ich bitte um Entschuldigung: Cembalo-Konzerte, die auf das Piano übertragen wurden – kommt das Problem der Gould´schen „Gesangseinlagen“ natürlich weniger bis gar nicht zum Tragen.

Leider hat Glenn Gould das sechste Cembalo/Klavierkonzert Bachs nie aufgenommen. Das ist übrigens das mit den zwei Blockflöten als zusätzliche Soloinstrumente – ob es daran liegt? Wie auch immer: Gould hat das Ganze nie als Zyklus gesehen, denn sonst lägen zwi-schen den Aufnahmen nicht über ein Jahrzehnt, in denen sich die Technik, aber auch die Person Glenn Gould deutlich weiter entwickelt haben - zwischen den älteren Aufnahmen und den letzten liegt nämlich die einschneidende Entscheidung Goulds, sich komplett aus dem Konzertbetrieb zurückzuziehen, weil die Darbietung in Konzertsälen für einen Interpreten eine unwürdige Situation darstellen würde und er deswegen auch den zu spielenden Werken nicht gerecht werden könne.
Nun, gehen wir einfach mal davon aus, dass das seiner Studioarbeit nur gut getan hat, denn die vorliegenden Aufnahmen sind wirklich vorzüglich: Goulds rhythmisch strenges Spiel kontrastiert gut mit dem begleitenden Orchester und arbeitet die vollendete Form Bach´scher Kompositionen perfekt heraus. Von der genialen Idee romantischer Klavierkonzerte mit dem stetigen Wechsel zwischen virtuosen Solospiel und expressiven Klangfarben vom Orchester muss man sich hier verabschieden: Instrumentalkonzerte Johann Sebastian Bachs sind meisterhaft verwobene Strukturen parallel und gegenläufiger Stimmen und Glenn Gould ist der Meister, der alle Fäden in der Hand hält – die beiden kongenial dirigierenden Meister am Pult arbeiten ihm perfekt zu.
Die Lücke, die das fehlende 6. Konzert hinterlässt, wird mit dem 1. Klavierkonzert von Ludwig van Beethoven gefüllt, dass sich auf eine merkwürdige Art und Weise perfekt in den „Flow“ der Bach- Konzerte integriert – vor allem natürlich durch die auch hier recht strenge Spielweise Goulds. In Sachen Klang hat man bei der Re-Issue alles richtig gemacht, die Balance zwischen Klavier und Orchester stimmt perfekt – die räumliche Abbildung ebenfalls. Lediglich die frühe Mono- Aufnahme betont nach meinem Geschmack das Klavier etwas zu sehr.
Pressqualität und Ausstattung der 3-LP-Box sind sehr gut.
Fazit
Sehr gut klingende Wiederveröffentlichung der Konzerte vom legendären Bach-Interpreten Glenn Gould.Kategorie: Schallplatte
Produkt: The Complete Glenn Gould Bach Keyboard Concertos Nos. 1-5 & 7 / Beethoven Concerto No. 1 (Columbia / Speakers Corner)
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144-612
ArtPhönix Vinyl |
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