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>> Mehr erfahren>> Alle anzeigenMusikrezension: Karen Mukupa - Dreamer (Cope Records)
Karen Mukupa - Dreamer
Wer von Ihnen erinnert sich noch an den „Lovers Rock“, der in den späten 70ern seinen Ausgangspunkt in Großbritannien nahm? Diese Stilrichtung des Reggae wird nur von wenigen Künstlern gepflegt, unter denen die Gruppen Aswad und Maxi Priest wohl die bekanntesten sein dürften, aber auch die Cool Notes, die mit ihren R&B-Nummern in den 1980ern einen gewissen Kultstatus genossen, waren am Anfang ihrer Karriere im Lovers Rock zu Hause. Karen Mukupa, in Dänemark lebende Sängerin und Texterin aus Sambia, baut Ihre betörenden Songs auf dieser Grundlage auf, würzt sie zeitgemäß mit einigen Latin-Beats und einer kleinen Prise Hip-Hop, fertig ist dieses bemerkenswerte Werk, das durchaus zu überraschen vermag. Denn wer sich mit der Biografie dieser Künstlerin auseinandersetzt, würde wohl kaum erwarten, dass sie ein Album, das dermaßen gute Laune verströmt, veröffentlicht. Sie verarbeitet auf „Dreamer“ einen schweren Schicksalsschlag, den Tod ihrer Freundin und Sangeskollegin Natasja, bei deren Unfall Karen mit im Auto saß. Die lyrische Schwere des Albums wird aber geschickt durch die groovenden Beats kaschiert und prädestiniert es als musikalische Untermalung jeder gediegenen Party. Diese limitierte LP kommt auf moosgrünem Vinyl daher; das sieht nicht nur klasse aus, das klingt auch sehr gut. Das wertige Klappcover enthält die Songtexte und macht das Album auch zu einem optischen Erlebnis. Der einzige Wermutstropfen von Karen Mukupas drittem Solowerk ist die Tatsache, dass leider ihr mit Kid Creole eingespielter Song „I‘m Not Your Papa“ und das wunderbare „Uuh Wee“ nur auf der CD-Version veröffentlicht wurden. Dafür dürfen sich die Besitzer der LP an dem Song „Brother“ erfreuen – den gibt es nämlich nur hier.
Fazit
Reggae für das 21. Jahrhundert
Kategorie: Schallplatte
Produkt: Karen Mukupa - Dreamer (Cope Records)
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144-612
ArtPhönix Vinyl |
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