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Kategorie: Schallplatte

Musikrezension: Wolfgang Amadeus Mozart – Klavierkonzerte Nr. 19 F-Dur und 27 B-dur – Clara Haskil, Ferenc Fricsay (Deutsche Grammophon/Speaker Corner)


Wolfgang Amadeus Mozart – Klavierkonzerte Nr. 19 F-Dur und 27 B-dur – Clara Haskil, Ferenc Fricsay

1725

Eine Aufnahme aus dem Jahre 1955. In mono. Das kann doch nichts sein!? Dachte ich auch – zunächst. Was bei dieser Reissue von Speakers Corner aus den Original-Masterbändern herausgeholt wurde, verblüfft noch viel mehr als bei der Mahler-Symphonie von Giulini. Das mit dem Mono hat man recht schnell vergessen, so räumlich und tief klingt die Produktion – nun ja, bei der DG saßen ja auch nicht gerade die Unfähigsten an den Reglern. Die Neupressung entfernt jedoch gekonnt einen Staubschleier von der über ein halbes Jahrhundert alten Produktion – das tönt frisch, präzise und knackig. Clara Haskil und Ferenc Fricsay gehen zusammen mit den Berliner Philharmonikern beziehungsweise dem Bayerischen Staatsorchester einen klar definierten Weg: Weder zu verspielt noch zu streng gehen sie die beiden Konzerte an, sondern finden die so leicht wirkende und doch so schwer zu treffende Sprache Mozarts, dessen unnachahmliche Eleganz immer einen Grundton von tiefem Ernst trägt. Ebenso unnachahmlich die vermeintlich mühelose Brillanz des mozartschen Klavierspiels, die ein mindestens ebenso großes Können an den 88 Tasten erfordert wie die späteren Schlachtrösser der Klaviermusik, etwa von Beethoven und den Romantikern.

Clara Haskil hat interpretatorisch wie technisch alle Möglichkeiten, stellt diese aber ganz in den Dienst des Werks, ebenso wie Fricsay, der wohltuend unaufgeregt die Basis legt für die großen Momente wahrer Schönheit, die es so wohl nur bei Mozart gibt.

Fazit

Hervorragend gemachte Wiederveröffentlichung zweier kongenialer Mozartinterpreten, klanglich auch heute (wieder) top, trotz (oder wegen) Mono.
Wolfgang Amadeus Mozart – Klavierkonzerte Nr. 19 F-Dur und 27 B-dur – Clara Haskil, Ferenc Fricsay (Deutsche Grammophon/Speaker Corner)


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Thomas Schmidt
Autor Thomas Schmidt
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Datum 29.04.2010, 13:53 Uhr
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