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>> Mehr erfahren>> Alle anzeigenMusikrezension: Deep Purple – Stormbringer (EMI)
Deep Purple – Stormbringer
Das Jahr 1974 läutete das langsame Ende von Deep Purple ein. 1973 hatten Ian Paice und Roger Glover im Streit die Band verlassen – mit dem neuen Duo David Coverdale und Glenn Hughes und dem Album „Burn“ konnte man allerdings – etwas überraschend – an frühere Erfolge anknüpfen und auch live noch einmal richtig abräumen. Dann allerdings wurde es schwierig: Die jungen Wilden, vor allem Glenn Hughes, wollten sich nicht mit der hart erkämpften Alleinherrschaft Ritchie Blackmores abfinden – musikalische Elemente aus Funk und Soul flossen ein in die Musik der Hard-Rock-Heroen. Blackmore selbst war der Sache auch langsam müde geworden – und so gab es auf „Stormbringer“ erstmals seit 1969 Stücke, an denen er kompositorisch nicht beteiligt war. Stormbringer – das muss man auf der anderen Seite zugeben – hat auch etliche grandiose Elemente, allen voran natürlich die Kracher „Stormbringer“ und „Lady Double Dealer“ mit stampfendem Groove und harten Riffs sowie die wunderschöne Ballade „Soldier of Fortune“. Die aufwendige Reissue von Stormbringer beinhaltet neben dem druckvoll remasterten Album auf der ersten Platte noch ein komplettes Alternativenalbum, neben alternativen Versionen der Quadro-Version und einem Instrumental auch noch einen komplett neuen Remix von vier Stücken, die unter der Mitwirkung von Glenn Hughes 2006 in den Abbey Road Studios entstanden sind, nachdem man dort die lange verschollenen Originalbänder gefunden hatte.
Fazit
Diese Stormbringer-Version ist in Sachen Musik und Klang exemplarisch, ein Extralob gibt es für das mehr als umfassende Informationsmaterial!Kategorie: Schallplatte
Produkt: Deep Purple – Stormbringer (EMI)
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144-612
ArtPhönix Vinyl |
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