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„Drum prüfe, wer sich ewig bindet ...“ heißt es in Schillers Glocke. In der High Fidelity stellte sich eine solche Frage bisher nicht. In der Regel ging man zum Händler und tauschte Geld gegen Ware.
>> Mehr erfahren>> Alle anzeigenMusikrezension: London Symphony Orchestra, André Previn Diverse – Diverse (EMI HiQ)
London Symphony Orchestra, André Previn Diverse – Diverse
Das Allerbemerkenswerteste an diesem Album ist mit Sicherheit die Prinz-Eisenherz-Frisur André Previns auf dem Cover – solche Bilder sind, glaube ich, seit mindestens 30 Jahren verboten. Nun, sei es, wie es ist: In den 70er-Jahren ist Previn mit dem London Symphony Orchestra regelmäßig zu Gast bei der BBC gewesen, wo klassische Konzertabende regelmäßig zum Fernseh-Abendprogramm gehörten (wohin sind nur die Zeiten?) Das Album sollte einen dieser äußerst populären Konzertabende nachstellen – entsprechend wild gemischt ist das Programm, dessen Spanne von Albinoni und Humperdinck bis Dukas und Dvorak reicht. Oft sind es nur einzelne Sätze größerer Werke, die das Album vom Repertoirewert eher unwichtig machen. Betrachtet man es aber unter dem Aspekt der Heranführung an die klassische Musik, dann ist die Scheibe außerordentlich gelungen: In exquisiter Klang- und Aufnahmequalität interpretiert ein Spitzenorchester unter einem Spitzendirigenten Werke, die auch einem unerfahrenen Hörer schnell ins Ohr gehen und ihm vielleicht Lust auf mehr machen. Also, liebe Leser: Wenn Sie vielleicht Ihre Klassikleidenschaft mit Ihren Kindern teilen wollen, oder einfach eine nette Zusammenstellung für eine Vorführung suchen: Das ist musikalisch wie klanglich Ihre Platte
Fazit
Einführungskompilation für den Klassik-NacKategorie: Schallplatte
Produkt: London Symphony Orchestra, André Previn Diverse – Diverse (EMI HiQ)
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144-612
ArtPhönix Vinyl |






