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>> Mehr erfahren>> Alle anzeigenMusikrezension: Gene Ammons Boss Tenor
Gene Ammons Boss Tenor
Mit „Boss Tenor“ aus dem Jahr 1960 kann Gene Ammons zwei Gruppen von Musikliebhabern in Ekstase versetzen. Das sind einerseits die Jazzfans, die sich für den Musikgenuss gerne entspannt zurücklehnen und von souligen Tönen beim Seele-baumeln-lassen umschmeichelt werden wollen. Andererseits wird auch jeder High-Ender, ob er nun etwas für Jazz übrig hat oder nicht, diese Aufnahme unmittelbar ins Herz schließen. Was hier geboten wird, klingt wie nicht von dieser Welt, was einerseits an der Performance der Musiker liegt, andererseits am Können von Rudy Van Gelder, der die Aufnahme konserviert hat. Damit hat er die Grundlage geschaffen, dass mit modernen Methoden auch noch das letzte Quäntchen Feinzeichnung herausgeholt werden kann, was Kevin Gray von Analogue Productions auf beeindruckende Art und Weise gelungen ist. Für die ganz extremen gibt es noch eine sündhaft teure Version als Doppel-LP mit 45 Umdrehungen (AJAZ 7180), superglücklich wird man aber auch mit der Single-LP auf 200 Gramm schwerem und fein verarbeitetem Vinyl. Wenn zu traumhaftem Klang dann noch famose Musik kommt, dann fühlt man sich dem Himmel ganz nah. Gene Ammons am Tenorsaxofon, Tommy Flanagan am Piano, Doug Watkins am Bass, Arthur Taylor am Schlagzeug und Ray Barretto an den Congas sorgen für 35 Minuten, in denen man keinesfalls abgelenkt werden will. Achten Sie nur auf die subtile Conga-Untermalung, die das mit schleppendem Rhythmus und einer ebensolchen Saxofoneinleitung beginnende „Hittin’ the Jug“ begleitet. Allein dieses Stück rechtfertigt den Kauf der LP, aber Gene Ammons kann mit seinem körperreichen Spiel, das Kraft und Wärme vereint, auch auf den weiteren sechs Stücken total begeistern und katapultiert damit den Hörer ins audiophile und musikalische Paradies.
Fazit
Ganz ehrlich, wer die nicht hat, ist zu bedauern!Kategorie: Schallplatte
Produkt: Gene Ammons Boss Tenor
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144-612
ArtPhönix Vinyl |
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Man nehme einen Breitbänder, ein Gehäuse und lasse im Grunde alles weitere weg. Heraus kommt wahrscheinlich ein Lautsprecher, der nicht besonders gut klingt. Es sei denn, man weiß, was man tut.
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