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Kategorie: Schallplatte

Musikrezension: Witchcraft - Nucleus (Nuclear Blast)


Witchcraft - Nucleus

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Mittlerweile traue ich mir ja zu, schwedische  Rockbands  bereits  nach  wenigen  Takten  als  solche identifizieren zu können. Mit ihrem  jüngsten  (fünften)  Album  hätten  mich  Magnus  Pelander  und  seine  Jungs  kräftig  aufs  Kreuz gelegt, denn das hat recht wenig mit  der bluesig-trockenen Attitüde zu tun, die eine  Vielzahl seiner Landsleute so gerne an den Tag  legt. „Nucleus“ ist merklich härter, rauer und  kantiger als alles, was die Hexenkünstler bis  dato abgeliefert haben. Ein Grund dafür dürfte  im  gründlichen  Personalwechsel  der  Band  zu  suchen sein – nur der Chef ist geblieben. Der  Vorgänger  „Legends“  klingt  im  Vergleich  zu  „Nucleus“ gefällig, kalkulierbar und deutlich  mehr nach typischem Schwedenrock. Nucleus nimmt unerwartete Wendungen, gönnt sich  Brüche  und  Ausbrüche,  und  das  macht  die  Scheibe  spannend.  Irgendwie  scheint  es  auch  diesem Act gut zu tun, nur mit drei Leuten unterwegs zu sein, der Intensität der zehn Titel  jedenfalls tut das keinerlei Abbruch. Überraschungen gibt´s allenthalben.

Ob´s die Flöte in  bester Ian Anderson-Manier im Opener ist oder die immer wieder eingestreuten Progressive- Elemente – hier ist man vor nichts sicher. Auch nicht vor akustisch vorgetragenen hübschen  Melodien, die sich später in einem großartigen Riffmonster auflösen. Gewagt, was Pelander  hier macht, aber wer wagt, gewinnt – das ungezügelte Experimentieren zündet beim Zuhörer. Die Produktion klingt relativ clean und zivilisiert. Es gibt Differenzierung, Ordnung und  Auflösung – alles vorhanden. Die zehn Titel füllen zwei Scheiben, das ist schon ziemlicher  Luxus. Die Platten sind okay, ich glaube, ich hab auch irgendwo einen Download-Gutschein  gesehen.

Fazit

Gelungener Neustart mit vielen spannenden musikalischen Wendungen
Witchcraft - Nucleus (Nuclear Blast)


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Datum 05.12.2016, 11:54 Uhr
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