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>> Mehr erfahren>> Alle anzeigenMusikrezension: Justin Timberlake – Man of the Woods (RCA Records)
Justin Timberlake – Man of the Woods
Wer sich denkt: „Hm, der Großstadt-Timberlake und die Waldluft, passt das eigentlich?“, der liegt mit einem gewissen Skeptizismus schon mal ganz richtig, wenn es um das neue, vierte Solo-Album des Sängers, Schauspielers, Produzenten und Hansdampf in allen Gassen Justin Timberlake geht. Geplant war „Man of the Woods“ als Kompendium der nativen Musik Nordamerikas, mit modernen Einflüssen aufgepeppt – herausgekommen ist allerdings ein für Timberlake’sche Verhältnisse über weite Strecken eher belanglos dahinplätscherndes Pop-Allerlei („Flannel“ schrammt haarscharf am Schnulz vorbei – oder rein, je nachdem wie man es nimmt), das im Opener „Filthy“ (einer der treibenderen Titel des Albums) an 1980er-Jahre-Pop à la George Michael oder Prince erinnert. Die Zusammenarbeit mit The Neptunes, Timbaland, dem Nashville-Star Chris Stapleton und der Sängerin Alicia Keys verhilft der Scheibe immerhin zu unterschiedlichen Flavors, so dass zumindest dann keine Langeweile aufkommt, wenn man sich mit dem neuen, ruhigeren Stil von Justin Timberlake anfreunden kann. Zwischendrin blitzt dann doch das eine oder andere Mal so etwas wie Drive auf („Midnight Summer Jam“ zelebriert funkigen 70er-Jahre Discosound auf beste Jamiroquai’sche Art). Das Artwork der Scheibe wirkt stimmungsvoll und kann voll überzeugen, auch wenn die Stilisierung des Protagonisten zum rauen Man of the Woods einen stechend süßlichen Marketing-Beigeschmack hat.
Fazit
Die bisher mutigste Veröffentlichung von Justin Timberlake – mit Potenzial nach oben.Kategorie: Schallplatte
Produkt: Justin Timberlake – Man of the Woods (RCA Records)
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144-612
ArtPhönix Vinyl |
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