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>> Mehr erfahren>> Alle anzeigenMusikrezension: Antony and the Johnsons - Cut the World (Rough Trade)
Antony and the Johnsons - Cut the World
In Zeiten der an Individualität armen Popmusik ist Antony Hegarty mit seinem Projekt wie ein aufloderndes Feuer, das nach einem Lauf durch einen kalten, dunklen Tunnel plötzlich Licht und Wärme spendet und einen alle Widrigkeiten vergessen lässt. Diejenigen, die bereits seine früheren Veröffentlichungen besitzen, kann man trotz der Tatsache, dass diese hier nur ein neues Lied finden werden, nur dringend zum Kauf des Albums raten, denn es handelt sich durchweg um Neuaufnahmen, die live mit dem Danish National Chamber Orchestra eingespielt wurden. Dieses bietet den passenden Rahmen für Hegartys außergewöhnliche Stimme und seine melancholischen Kompositionen und macht „Cut the World“ aufgrund seiner Zugänglichkeit auch für Neueinsteiger in die Welt von Antony and the Johnsons zu einer dringenden Empfehlung. Obwohl live vor Publikum aufgenommen wurde, ist dieses nur bei seiner siebenminütigen Ansprache „Future Feminism“ sowie am Ende des finalen „Twilight“ zu hören, ansonsten hat man den Eindruck, es handelt sich um eine Studioproduktion. Mit „Cripple and the Starfish“, „Epilepsy is Dancing“, „Swanlights“ und „The Crying Light“ werden darüber hinaus alle Fan-Favorites geboten. Die Haptik und Aufmachung des Klappcovers vermitteln dem Käufer das Gefühl, ein auch klanglich hochwertiges Produkt erworben zu haben; immerhin dürfen sich die zwölf Titel auf vier LP-Seiten ausbreiten. Im direkten Vergleich zur CD fallen dann aber deutliche Defizite in Räumlichkeit und Dynamik auf, was angesichts der musikalischen Qualität des Albums sehr schade ist.
Fazit
Melancholie im Orchestergewand – das fesselt und fasziniert, trotz des etwas bescheidenen Klangs.Kategorie: Schallplatte
Produkt: Antony and the Johnsons - Cut the World (Rough Trade)
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144-612
ArtPhönix Vinyl |
Man nehme einen Breitbänder, ein Gehäuse und lasse im Grunde alles weitere weg. Heraus kommt wahrscheinlich ein Lautsprecher, der nicht besonders gut klingt. Es sei denn, man weiß, was man tut.
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