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>> Mehr erfahren>> Alle anzeigenMusikrezension: Nils Wülker - Up (Warner)
Nils Wülker - Up
Auch wenn inzwischen sein aktuelles Werk „On“ in den Regalen steht, werfen wir noch mal einen intensiven Blick auf den Vorgänger von 2015. Auf „Up“ betritt Nils Wülker erstmals etwas leichteres Terrain als auf seinen Vorgänger- Alben und lässt auf 7 der 13 Songs diverse Vokalisten ans Mikrofon, deren Auswahl einen Hinweis darauf gibt, in welche Stilrichtung es geht. Mit Max Mutzke, Xavier Naidoo und Sasha hat er sich die kompetentesten Sänger aus deutschen Landen gesichert. Dazu kommen noch die internationalen Interpreten Lauren Flynn, David McAlmont, Jill Scott und Ozark Henry. Was sich nicht verändert hat, ist Nils Wülkers spezieller Ton, den er auf der Trompete erzeugt und der stark an die Art erinnert, wie Nils Landgren seine Posaune zu bedienen pflegt. Neben seinem stilsicheren Spiel sind seine Kompositionen von ebenso hoher Qualität und platzieren das Album kilometerweit über der Beliebigkeits-Grenze. Auch die Aufnahmequalität und der warme Sound machen „Up“ zu einem gern gehörten Gast bei ruhigen Zusammentreffen oder als Absacker am Abend. Von den Songs mit Vokalbegleitung sticht „Worth the Wait“ mit Jill Scott heraus, von den instrumentalen Stücken bleibt besonders das eingängige „Bridges“ im Ohr. Ebenso gehört „Kelvingrove“ mit Craig Armstrong am Piano und einer Streicheruntermalung zu den Highlights der Aufnahme. Wer Nils Wülker noch nicht kennt, sollte sich unbedingt mindestens eines seiner Alben zulegen, „Up“ eignet sich da als idealer Einstieg. Auf seinen vorherigen Alben steht der Jazz mehr im Vordergrund, allen gemeinsam ist jedoch die hohe Qualität seiner Kompositionen und das seidenweiche Trompetenspiel. Die Aufmachung des Klappcovers und die Qualität von Klang und Vinyl erfreuen ebenso.
Fazit
Ein feiner Ohrschmeichler, der eine breite Hörerschaft anspricht.Kategorie: Schallplatte
Produkt: Nils Wülker - Up (Warner)
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144-612
ArtPhönix Vinyl |
Man nehme einen Breitbänder, ein Gehäuse und lasse im Grunde alles weitere weg. Heraus kommt wahrscheinlich ein Lautsprecher, der nicht besonders gut klingt. Es sei denn, man weiß, was man tut.
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