Kategorie: Smartphones

Einzeltest: LG G5


Just Friends

Smartphones LG G5 im Test, Bild 1
13756

Die Idee, ein Smartphone irgendwie modular aufzubauen, um dem Kunden dann die Möglichkeit zu geben, es wie beim Autokauf nach persönlichen Präferenzen zusammenzustellen, gibt es schon länger. LG hat das G5 nun entsprechend weiterentwickelt und liefert nun sukzessive verschiedene Zubehör-Module an.

Das Konzept nennt sich sinnigerweise LG G5 and Friends,  wobei diese Freunde die unterschiedlichen Module sind, die das G5  bei vielen Aufgaben besonders unterstützen. Bislang gibt es folgende Freunde für  das G5: Das HiFi Plus mit besonderen Audio-Ambitionen, das Cam Plus zur Erweiterung des G5 zu einer handlichen  Digicam, die 360 Cam zur perfekten  Aufnahme von 360°-Videos und schließlich die VR-Brille zum Gaming in der   virtuellen Realität. Die Produktpalette  wird stetig erweitert. Die meisten dieser Module werden  mitsamt dem Akku ins Gehäuse des  G5 geschoben.
Smartphones LG G5 im Test, Bild 2Smartphones LG G5 im Test, Bild 3Smartphones LG G5 im Test, Bild 4
Das ist tatsächlich  ebenso schnell getan wie gesagt, denn  trotz solidem Unibody-Gehäuse lässt  sich der Akku des G5 herausnehmen.  Hierzu muss nur eine winzige Verriegelungstaste seitlich unten betätigt  werden, und der Akku kann mitsamt  dem unteren Gehäuserahmen abgezogen werden. Jetzt wird der knallgelbe  Energieträger nur noch in die dafür vorgesehene Verriegelung beispielsweise  des Cam-Moduls gesteckt, beide dann  wieder ans G5 gesteckt, fertig. Diese  Technik nennt LG übrigens Magic Slot,  und man hat da noch so einiges vor.  Die Akkuhalterung, die ja aktuell nicht  benötigt wird, sollte man aber schon so  weglegen, dass man sie wiederfindet  und sie nicht unter die Räder gelangt. Nun gibt es am G5 einen schönen,   ergonomischen Kameragriff mit Stellrad und Auslöser für Foto und Video,  wie es sich für eine digitale Kompaktkamera gehört. Sofort stelle ich fest,  dass das Fotografieren mit dem G5 nun  mehr ist als bloße Knipserei. Nun muss  ich gestehen, dass ich ohnehin lieber  mit der Digicam als dem Smartphone  fotografiere, dennoch können auch  eingefleischte  Smartphone-Fotografen  einen gewissen Vorteil im Handling mit  dem Cam Modul nicht ganz leugnen.


Zentrale

Das Smartphone selbst bleibt auch bei  Verwendung der Freunde die entscheidende Zentrale und hat es als solche in  sich. Wie gesagt hat das G5  ein schönes, solides Unibody-Gehäuse ohne  dessen Nachteile – Akkuwechsel oder  die Kombination mit pfiffigem  Zubehör  sind trotzdem drin. Technisch ist es auch aus diesem   Grunde auf höchstem Niveau, angefangen beim hochauflösenden,  brillanten  Display mit 13,46 Zentimetern Durchmesser. Gerade groß genug für komfortables Surfen und dennoch so kompakt, dass auch die Zusatzmodule die  Mobilität nicht unnötig einschränken. Diese wird ein wenig vom Akku   begrenzt, zwar sind 7,5 Stunden Video  jetzt nicht wenig, gemessen an der üppigen  Kapazität es Akkus und vor allem  an der Konkurrenz auch aus eigenem  Hause ist das doch ein wenig knapp.  Beim V10 reicht der Akku immerhin für  11 Stunden Video, und der Akku hat  kaum mehr Kapazität als der des G5.  Dafür sind die USB-C-Schnittstelle und  die Schnellladeelektronik mittlerweile  Standard bei LG, und das G5 ist binnen  1,5 Stunden komplett aufgeladen. Das  geht übrigens auch, wenn eines der  Module eingesetzt ist.

Fazit

Das G5 ist erstaunlich günstig für ein  Premium-Smartphone, allein das wäre  ein guter Grund zuzuschlagen. Bei den  Freunden, also den Zusatzmodulen,  liegt die Entscheidung dann bei jedem  selbst, ob es sich lohnt, zwischen 100  und knapp 300 Euro mehr zu investieren, um das Smartphone entsprechend  zu spezialisieren. Mir gefällt es auch so  schon ausgesprochen gut.

Preis: um 440 Euro

Ganze Bewertung anzeigen

Smartphones

LG G5

Spitzenklasse

4.0 von 5 Sternen

06/2017 - Thomas Johannsen

 
Bewertung 
Qualität 50%

Ausstattung 20%

Bedienung 30%

Ausstattung & technische Daten 
Internet www.lg.de 
Ausstattung
Betriebssystem Android 6 mit LG UI 
Abmessungen (B x H x T in mm) 74/150/9 
Gewicht (in g) 159 
Display 13,46-cm-IPS-Display mit 1.440 x 2.560 Pixel Auflösung (559 ppi) 
Rechenleistung Quad-Core-Prozessor bei 2,15 GHz mit 4 GB RAM 
Kommunikation LTE/4G (800/1800/2600 MHz), UMTS (850/900/1900/2100 MHz), HSDPA 42.2 Mbit/s, HSUPA 5.76 Mbit/s, EDGE, GSM (850/900/1800/1900MHz), WLAN 802.11 a/b/g/n/ac, Bluetooth 4.1, NFC, GPS 
Sensoren Beschleunigungssensor, Näherungssensor, Digital Compass, Umgebungslichtsensor, Gyroskopsensor, Barometersensor, Fingerprint-Sensor 
Verfügbare Speicher ntern 32 GB / microSD 128 GB 
Kameras Rück mit 16 MP und Autofokus, Front 8 MP 
Akku 2.800 mAh, wechselbar 
Audioformate: MP3, WAV, FLAC, eAAC+, WMA 
Fotos JPEG, GIF, PNG, BMP 
Videoformate MP4, DviX, XviD, H.264, WMV 
Stamina ca. 7:30 Stunden HD-Video 
Ladezeit ca. 1,5 Std. 
Bootzeit (in sec) 26 
+ hochwertig gefertigt 
+ vielseitig erweiterbar 
Klasse Spitzenklasse 
Preis/Leistung sehr gut 
Neu im Shop

ePaper Jahres-Archive, z.B. Heimkino

>> mehr erfahren
Thomas Johannsen
Autor Thomas Johannsen
Kontakt E-Mail
Datum 01.06.2017, 14:56 Uhr
347_21535_2
Topthema: Meters Level Up
Meters_Level_Up_1656322820.jpg
7.1-Gaming-Kopfhörer von Meters im Test

Filme, Musik, Gaming, Videokonferenzen – das Headset Meters Level Up mit virtuellem 7.1-Sound ist ein stylischer Allround-Kopfhörer für alle Anwendungen.

>> Mehr erfahren
kostenloses Probeexemplar Cover Probeexemplar
Jetzt laden (englisch, PDF, 16.67 MB)
kostenloses Probeexemplar Cover Probeexemplar
Jetzt laden (englisch, PDF, 9.46 MB)
kostenloses Probeexemplar Cover Probeexemplar
Jetzt laden (deutsch, PDF, 1.99 MB)
Interessante Links:
  • www.hausgeraete-test.de
  • www.heimwerker-test.de
  • hifitest.de/shop/
Allgemeine Händlersuche
Landkarte PLZ0 PLZ1 PLZ2 PLZ3 PLZ4 PLZ5 PLZ6 PLZ7 PLZ8 PLZ9

Klicken Sie auf Ihre PLZ oder wählen Sie ein Land

Händler des Tages

HiFi Center Liedmann