Kategorie: Soundbars

Einzeltest: Denon Sound Bar 550


Kompakte Soundbar von Denon

Soundbar Denon Sound Bar 550 im Test, Bild 1
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Auch, wenn wir mit dem Begriff Soundbar oft eine hoch integrierte Gesamtlösung verbinden, so kann man auch den Weg gehen, ein einfaches Basismodell mit Fokus auf Klangqualität zu bauen und dann bei Bedarf zu erweitern.

Denon ist eines der Urgesteine der Audio- Branche. Mit einer Firmengeschichte, die sage und schreibe 111 Jahre in die Vergangenheit reicht, hat man jede Menge Erfahrung mit jeder Art der Musikreproduktion und natürlich auch einen hohen qualitativen Anspruch an sich selbst. Die neue Sound Bar 550 ist ein schönes Beispiel dafür, wie Denon die Anforderungen des modernen Home Entertainment meistert.


Ausstattung

 
Sehen wir uns die schnuckelige Soundbar doch erst einmal an: in Schwarz mit einer in elegantem Anthrazit abgesetzten Frontbespannung. Dahinter verbergen sich 6 aktive Lautsprechersysteme – 2 Hochtöner und 4 Breitbänder – und mehrere Passivmembranen, die für eine angemessene untere Grenzfrequenz sorgen.

Soundbar Denon Sound Bar 550 im Test, Bild 2Soundbar Denon Sound Bar 550 im Test, Bild 3Soundbar Denon Sound Bar 550 im Test, Bild 4
Diese kann natürlich mit einem aktiven Subwoofer noch einmal deutlich nach unten verlagert werden, bei gleichzeitiger Steigerung der dynamischen Fähigkeiten des Gesamtsystems. Dieser Subwoofer kann über das Denoneigene HEOS-System drahtlos angesteuert werden, ebenso wie die optionalen Rear- Lautsprecher zur Steigerung des Surround- Erlebnis. Damit liegt Denon voll im Trend, den die meisten Hersteller heute gehen: Eine Soundbar als Zentraleinheit der Anlage, die den Fernseher-Klang aufwertet und auf Wunsch zu einem waschechten Surroundsystem ausgebaut werden kann. Natürlich kann mit HEOS auch ein Multiroom-System aufgebaut werden. Und mit der entsprechenden App von Denon wird die Home Sound Bar zum universellen Client aller relevanten Streaming-Dienste. Eingangsseitig bleiben keine Wünsche offen: Zum direkten Anschluss des Fernsehers gibt es einen Toslink-Eingang, während Signale externer HiRes-Zuspieler per HDMI ins Gerät kommen und ebenso durchgeschleift werden. Ins Netzwerk kommt die 550 über LAN oder WLAN und versteht natürlich auch Bluetooth. Die Ansteuerung über Amazon Alexa oder Apple AirPlay 2 versteht sich dann auch von selbst.  

Praxis  


Die Inbetriebnahme und Vernetzung mit den angeschlossenen Geräten geschieht quasi von selbst und ist schnell erledigt. Die Bedienung der Home Sound Bar 550 erfolgt über das eingebaute Touch Panel, über App oder die mitgelieferte Fernbedienung. Als Besonderheit kann das Gerät auch für einige Basis-Funktionen auf eine fremde Fernbedienung, beispielsweise des eigenen TV-Geräts angelernt werden. Trotz der vergleichsweise mageren Ausstattung, was die Anzahl der eingebauten Lautsprecher angeht, ist der Klang im Stereo-Betrieb voll und ausgewogen: Hier wirkt die ausgeklügelte DSP-Steuerung der Chassis, von denen jedes mit einer eigenen Endstufe angesteuert wird. Und so kann eine intelligente Loudness- Funktion den Frequenzgang je nach gewählter Lautstärke an die menschliche Hörkurve anpassen und so für perfekten Wohlklang sorgen. Bei Überschreiten eines gewissen Pegels greift auch eine Schutzfunktion, die die kompakten Breitband- Chassis vor zu großen Hüben schützt. Aber wie gesagt: Für Live-Konzerte in Original-Lautstärke greift man zum passenden Subwoofer, der dann auch pegelmäßig ganz andere Möglichkeiten hat. Surroundformate werden ebenfalls im geräteeigenen DSP verarbeitet und so weitergegeben, dass sich die Basisbreite der Lautsprecher deutlich erweitert – für richtige Rear-Effekte gibt es dann die passenden Satelliten im Denon-Programm. Auf sich allein gestellt glänzt die Denon Home Sound Bar 550 mit glasklarem Fernsehton mit vorzüglicher Sprachverständlichkeit und einer Qualität bei der Musikwiedergabe, die auch anspruchsvolle Hifi -Fans überzeugt.

FAQ - Soundbars

Brauche ich eine Soundbar?

Moderne Flachbildfernseher bieten den integrierten Lautsprechern nur ein sehr begrenztes Volumen. Auch wenn die Hersteller aus den widrigen Voraussetzungen das Beste herausholen, setzt die Physik Klang und LautstÀrke insbesondere im Tieftonbereich Grenzen. Gute Soundbars bieten bessern Klang, krÀftigeren Bass, höhere LautstÀrke, deutlichere SprachverstÀndlichkeit und meist auch ausgeprÀgtere Surround-Effekte.


MĂŒssen TV und Soundbar von der gleichen Marke sein?

Nein, dank standardisierter HDMI-Schnittstellen mĂŒssen TV und Soundbar nicht von der gleichen Marke sein. Allerdings bieten viele TV-Hersteller die Möglichkeit, die eigenen Soundbars direkt ĂŒber das MenĂŒ des Fernsehers und mit dessen Fernbedienung zu steuern.


Wie schließe ich eine Soundbar an?

Die Soundbar wird in der Regel mittels HDMI-Kabel an den HDMI-Anschluss mit AudiorĂŒckkanal (ARC oder eARC) angeschlossen. Alternativ kann auch der digitale optische Audioausgang des TVs (Toslink) genutzt werden. Verlustfreie Tonformate wie Dolby True HD können nur beim Anschluss ĂŒber HDMI eARC ĂŒbertragen werden.


Soundbar oder Sounddeck?

Eine Soundbar ist schlanker und wird vor den Fernseher gelegt. Dabei ist vor dem Kauf darauf zu achten, dass der TV genug Platz ĂŒber der StandflĂ€che lĂ€sst, damit der Bildschirm nicht durch die Soundbar verdeckt wird. Durch die schlanke Bauform benötigen die meisten Soundbars fĂŒr eine krĂ€ftige Basswiedergabe einen zusĂ€tzlichen Subwoofer, der im Lieferumfang oft bereits dabei ist. Ein Sounddeck ist deutlich tiefer, hier wird der TV in der Regel einfach darauf gestellt. Durch das grĂ¶ĂŸere Volumen und mehr Platz fĂŒr grĂ¶ĂŸere Lautsprecher bieten viele Sounddecks bereits ohne Subwoofer einen krĂ€ftigen Bass.


Was ist Dolby Atmos?

Manche Soundbars sind in der Lage, das immersive 3D-Tonformat Dolby Atmos wiederzugeben. Hierzu sitzen oben in der Soundbar leicht nach vorne angewinkelte Lautsprecher. Diese strahlen die HöhenkanĂ€le von Dolby Atmos gegen die Decke ab. Durch die Deckenreflektionen hat man am Hörplatz den Eindruck, der Ton wĂŒrde von oben kommen. So entsteht ein dreidimensionales Klangerlebnis.


Kann ich mit einer Soundbar auch Musik vom Handy hören?

Die allermeisten Soundbars besitzen Bluetooth, so dass Musik drahtlos vom Smartphone an die Soundbar gestreamt werden kann. Bei einigen Soundbars sind sogar Streamingdienste wie Spotify bereits ab Werk installiert.


Kann ich eine Soundbar an der Wand montieren?

In der Regel ja. Die meisten Soundbars bieten Vorbereitungen fĂŒr die Wandmontage. Sounddecks hingegen benötigen eine feste StandflĂ€che.


Brauche ich einen Subwoofer?

Insbesondere bei kleineren Soundbars ist ein zusĂ€tzlicher Aktiv-Subwoofer sinnvoll. Dieser erhĂ€lt sein Signal in der Regel kabellos per Funk von der Soundbar, so dass er lediglich ein Netzkabel benötigt. Oft gehört der Subwoofer bereits zum Lieferumfang. Manche grĂ¶ĂŸere Soundbars sind bereits im Stand-Alone-Betrieb fĂŒr den Full-Range-Einsatz inklusive Tiefbass ausgelegt. Hier ist es Geschmackssache, ob man noch krĂ€ftigeren und tieferen Bass möchte. Eine spĂ€tere AufrĂŒstung mit einem kabellosen Subwoofer ist in der Regel problemlos möglich.


Welche Erweiterungen gibt es?

Neben dem Subwoofer gibt es fĂŒr viele Soundbars auch kabellose Rearlautsprecher. Diese werden hinter dem Hörplatz oder seitlich davon aufgestellt und verbessern die Surround-Effekte. Hier sind von einigen Herstellern sogar Modelle mit Akku verfĂŒgbar, welche komplett ohne Kabel auskommen und nur gelegentlich geladen werden mĂŒssen.

Fazit

Die Denon Home Sound Bar ist eine musikorientierte Kompaktlösung mit hervorragendem Klang, die problemlos zum hochwertigen Surround- und Multiroom-System ausgebaut werden kann

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Kategorie: Soundbars

Produkt: Denon Sound Bar 550

Preis: um 730 Euro

Ganze Bewertung anzeigen


9/2021
4.5 von 5 Sternen

Spitzenklasse
Denon Sound Bar 550

Bewertung 
Klang 50%

4.5 von 5 Sternen

Praxis 50%

4.5 von 5 Sternen

Ausstattung & technische Daten 
Vertrieb: Sound United, Nettetal 
Internet: www.denon.de 
Ausstattung:
Abmessungen Soundbar (B x T x H in mm) 650 x 75 x 120 
Gewicht Soundbar 3,5 kg 
Farbe Schwarz 
Funktionsprinzip: 2.0 mit virtuellem Surround 
Programme dynamische EQ-Programme 
Anschlüsse HDMI, LAN, WiFi, Bluetooth, Aux, USB 
Besonderheiten Dolby Atmos, DTS:X, HEOS 
Preis/Leistung: gut - sehr gut 
+ kompakte Bauform 
+ sehr guter Klang 
+ vielseitigkeit 
Klasse Spitzenklasse 
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Thomas Schmidt
Autor Thomas Schmidt
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Datum 20.09.2021, 10:00 Uhr
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Topthema: Revox STUDIOMASTER M500
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