Kategorie: Subwoofer (Home)

Einzeltest: KEF HTB2SE-W


Grenzenlos

Subwoofer (Home) KEF HTB2SE-W im Test, Bild 1
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Viele Heimkinofans kennen das Problem: Die Aufstellung des Subwoofers ist immer von der Länge und der Verlegemöglichkeit des Signalkabels abhängig, was oft dazu führt, dass der eingesetzte Bassmeister nicht perfekt aufgestellt werden kann und so seine Fähigkeiten nicht voll ausschöpft. Doch dieses Problem gehört nun der Vergangenheit an, denn KEF hat die perfekte Lösung.

Seit nahezu 50 Jahren gehört KEF zu den innovativsten und eifrigsten Lautsprecher- Spezialisten. Entwicklungen wie beispielsweise des Uni-Q-Chassis oder KEFs patentierte ACE-Technologie brachten den Klangprofi s ein weltweit hohes Ansehen ein. Doch trotz der enormen Erfolge ruht man sich bei KEF nicht auf seinen Lorbeeren aus und ist immer auf der Suche nach neuen Ideen und Lösungen. Und wie man beides perfekt miteinander vereint, zeigt KEF mit seiner neuesten Entwicklung, dem Subwoofer HTB2SE-W, welcher für eine nahezu grenzenlose Flexibiliät und somit für perfekte Bassdarstellung im Heimkino sorgt.

Subwoofer (Home) KEF HTB2SE-W im Test, Bild 2Subwoofer (Home) KEF HTB2SE-W im Test, Bild 3Subwoofer (Home) KEF HTB2SE-W im Test, Bild 4Subwoofer (Home) KEF HTB2SE-W im Test, Bild 5


Wireless


Der Grund für die Lösung des Aufstellungsproblems ist die kabellose Signalübertragung via Funk. KEF nennt das Ganze passenderweise Wireless und hat mit dieser Technologie schon einige Erfolge vorzuweisen. So hat die britische Lautsprecherschmiede den gewachsenen Bedarf schon vor einigen Jahren erkannt und kleine Empfangs- und Sendemodule in ihr Produktportfolio aufgenommen, mit denen die schnurlose Signalübertragung zu eigenen und markenfremden Surroundlautsprechern vorgenommen werden kann. Dieser bewährten und äußerst erfolgreichen Technologie bedienten sich die KEF-Ingenieure nun auch, als es um die Entwicklung einer kabellosen Signalübertragung zum Subwoofer ging. Ähnlich wie bei den bisher bekannten Wireless- Systemen setzen die Briten auch hier auf einen externen Sender, welcher nur mittels eines Cinchkabels mit dem Subwoofer-Ausgang des AV-Receivers verbunden wird – das war es schon. Da sich ein separater Funkempfänger als etwas unpraktisch erwies, pflanzten die Entwickler Selbigen einfach in den Subwoofer ein. Ist dieser eingeschaltet, wird die Verbindung zwischen Sender und Endgerät automatisch aufgebaut.

Bassdruck


Da der Bedarf eines kabellosen Subwoofers vor allem in der Wohnrauminstallation liegt, entschied man sich bei KEF, den bereits bewährten HTB2SE mit der neuen Technik auszustatten. Der Grund dafür liegt klar auf der Hand, wurde dieses Modell doch aufgrund seiner extraflachen Bauform speziell für den Wohnraumeinsatz konzipiert. Um trotz der kompakten Bauform ausreichend Bassdruck zu erreichen, stattete man das gerade einmal 79 Millimeter tiefe Alugehäuse mit gleich zwei 250er-Basstreibern aus. Während eines aktiv angetrieben wird und in der Gehäusefront sitzt, handelt es sich bei dem in der Rückseite eingesetzten Chassis um ein passiv angetriebenes Schwingsystem. Angetrieben wird dieses Tiefton-Bollwerk von der integrierten 250-Watt-Endstufe, womit selbst mittelgroße Räume bis zu einer Größe von 35 Quadratmetern problemlos beschallt werden können. Das Anschlussterminal befindet sich derweil im Gerätefuß und beinhaltet neben dem Ein-Ausschalter noch drei Regler für die Phasenjustage, die Aktivierung des Bass-Boostes (bei 40 Hertz) sowie zur Eingangswahl. Über Letzteren kann entschieden werden, ob das Gerät kabellos oder kabelgebunden betrieben werden soll, was dank der zusätzlichen Eingangsbuchse ebenfalls möglich ist.

Praxis


Die Installation und Inbetriebnahme des Bassmeisters erweist sich dann als genauso einfach wie beschrieben und extrem praktisch. Nachdem Sender und Bassmeister aufgestellt und eingeschaltet sind, ist die Verbindung auch schon hergestellt, und es kann losgehen. Mit der ersten Actionszene des Science- Fiction-Krachers „G.I. Joe“ wollen wir dann wissen, inwieweit dieser Wireless-Sub mit seinen Kabelgebundenen Kollegen mithalten kann. Und auf diese Antwort müssen wir nicht lange warten, denn innerhalb weniger Augenblicke wird unser Testkino eindrucksvoll in den Ort des Geschehens verwandelt. Um uns herum kreisen Helikopter und Düsenflugzeuge. Gleichzeitig lässt uns die dumpfe Reproduktion der einschlagenden Geschosse den verzweifelten Kampf der Nato-Soldaten gegen die übermächtig scheinenden Angreifer hautnah miterleben. Selbst in tiefsten Passagen agiert der kleine, aber dennoch potent bestückte Woofer souverän, verzerrungsarm und bassgewaltig und lässt sich auch in höheren Pegellagen nicht aus der Ruhe bringen. Mindestens ebenso imposant ist die Darstellung des gesamten Grundtones.

Fazit

Keine Frage, mit dem HTB2SE-W hat KEF einen echten Tausendsassa geschaffen. Nicht nur, dass sich dieser aufgrund von Bauform und Funkübertragung flexibel und nahezu überall betreiben lässt, überzeugt er auch durch seine knackige, präzise und zudem pegelfeste Tiefbasswiedergabe, die echten Kinosound in die eigenen vier Wände bringt. Wer also bisher aufgrund der lästigen Kabelei auf den Einsatz eines Subwoofers oder gar eines kompletten Heimkinosystems verzichtete, sollte sich diese spannende Alternative bei seinem Fachhändler einmal vorführen lassen. Kleiner Tipp: Lassen Sie ihr Portemonnaie nicht zu Hause, Sie werden es brauchen ...

Kategorie: Subwoofer (Home)

Produkt: KEF HTB2SE-W

Preis: um 1000 Euro

Ganze Bewertung anzeigen


4/2010
4.0 von 5 Sternen

Spitzenklasse
KEF HTB2SE-W

Bewertung 
Klang 70% :
Präzision 20%

Pegelfestigkeit 20%

Dynamik 15%

Physische Wirkung 15%

Labor 10% :
Frequenzgang 5%

Verzerrung 5%

Praxis 20% :
Verarbeitung 15%

Ausstattung 5%

Ausstattung & technische Daten 
Vertrieb GP Acoustics, Lünen 
Telefon 0231 9860320 
Internet www.gp-acoustics.de 
Garantie (in Jahre)
Ausstattung
Ausführungen Schwarz 
Abmessungen (B x H x T in mm) 440/390/195 
Gewicht (in Kg) 11.9 
Leistung laut Hersteller (in Watt) 250 
Membrandurchmesser (in mm) 2 x 250 
Bauart geschlossen 
Prinzip Front-/Backfire 
Pegel (über AV-Receiver) 
Trennfrequenz (über AV-Receiver) 
Phasenregulierung Schalter (0/180°) 
Hochpegel Eingang/Ausgang Nein / Nein 
Niederpegel Eingang/Ausgang Cinch (1/-) 
Boden-Anbindung
kurz und knapp:
+ stabile Funkverbindung 
+ schickes und platzsparendes Alu-Gehäuse 
+ flexibel einsetzbar 
Klasse: Spitzenklasse 
Preis/Leistung sehr gut 
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Roman Maier
Autor Roman Maier
Kontakt E-Mail
Datum 22.04.2010, 15:24 Uhr
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Topthema: Feurig
Feurig_1706536121.jpg
High-End-Standbox mit ESS AMT

Mit diesen Chassis wollte ich schon immer mal etwas bauen. Dass ich sie allerdings jemals zusammen in einer Box haben würde, hätte ich dann doch wieder nicht erwartet – dass das Ganze so gut werden würde, dann schon eher.

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