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Kategorie: Tablets

Einzeltest: Asus ZenPad 3S 10 (Z500KL)


Edelkarosse

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Wie wichtig die meist kryptischen Kürzel in den Gerätebezeichnungen sein können, zeigt Asus bei den meisten seiner Geräte; das hier getestete ZenPad 3S 10 unterscheidet sich so erst mal nicht von dem Bruder aus der letzten Ausgabe. Erst der Blick auf den Zusatz Z500KL, im Gegensatz zum seinerzeit getesteten Z500M, lässt gewisse Unterschiede vermuten. Ein Blick auf das Tablet selbst brachte dann schließlich Klarheit.

Streng genommen hätten der Zusatz LTE beim aktuellen Gerät allerdings ebenfalls einen gravierenden Unterschied zutage gefördert; das Z500KL kann nämlich auf das schnelle LTE-Mobilfunknetz zugreifen, während die M-Variante sich mit WLAN und Bluetooth begnügen muss. Daher ist das Z500KL auch um die rund 70 Euro, die gemeinhin für das LTE-Modem fällig werden, teurer, allerdings ist das nicht die einzige Veränderung zum 500M, es handelt sich im Grunde sogar um ein völlig anderes Tablet, so dass die Kurzbezeichnung ZenPad 3S tatsächlich irreführend ist.

Aufgestockt?

Nun aber genug mit den Typenkürzeln. Fakt ist, dass Asus hier auch an anderer Stelle noch mal aufgesattelt hat, und sich eben nicht allein mit dem LTE-tauglichen SIM-Karten-Slot begnügt hat. Entweder, weil das entsprechende Modem ohnehin Bestandteil des verwendeten Chipsatzes ist, oder weil man dem Kunden etwas Zusatzpower gönnen wollte, verfügt der Hexacore-Prozessor nunmehr über eine Taktung von 1,8 GHz. Die RAM-Ausstattung ist indes bei vier Gigabyte geblieben, auch beim Display sah man keinen Handlungsbedarf, dieses hat auch eine satte Auflösung und ist ohnehin von vorzüglicher Qualität. Der ehemalige Schacht für die Speichererweiterung per microSD-Karte ist nunmehr zu einem Doppelschacht mutiert, hier passt zu der microSD-Karte noch die SIM-Karte zur Nutzung der LTE-Datenübertragung. Ein kleines Manko hat das Z500KL übrigens leider vom 500M übernommen: Obwohl das Gehäuse um einen knappen Millimeter dicker geworden ist, um unter anderem den größeren Akku unterbringen zu können, hat man es nicht geschafft, die Kamera nunmehr bündig einzubauen, sie steht immer noch leicht vor, was besonders beim Ablegen des Tablets auf dem Tisch zu Kratzern auf dem Glas führen kann. Warum auf den so gut funktionierenden Fingerprint- Sensor verzichtet wurde, ist allenfalls durch das Preislimit nachvollziehbar, welches wohl auf gar keinen Fall überschritten werden sollte.

Ein größerer Akku, ein schnellerer Chipsatz und nicht zuletzt das hinzugekommene LTE-Modul haben wohl ihren Tribut gefordert, dem dann der entsprechende Sensor zum Opfer gefallen ist.

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Asus ZenPad 3S 10 (Z500KL)

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4.0 von 5 Sternen

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Thomas Johannsen
Autor Thomas Johannsen
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Datum 04.12.2017, 10:00 Uhr
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