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Kategorie: Tonabnehmer

Einzeltest: Murasakino Sumile


Farbpracht

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Wir glaubten immer, sie zu kennen, die japanischen Tonabnehmerbauer mit ihrer Vorliebe für dezente Optik und dezente Wiedergabequalität auf höchstem Niveau. Und jetzt kommt da auf einmal ein Tonabnehmer daher, der bunt ist, in jeder Beziehung

Daisuke Asai ist der Name des jungen (wirklich!) Mannes, der verantwortlich zeichnet für die Konstruktion des Sumile-Tonabnehmers, der ja international im Top-Segment schon einige Wellen geschlagen hat. Eigentlich hat sich Asai nach seinem Studium mehr um vertriebliche Dinge gekümmert, unter anderem für Denon und Air Tight, in seiner Freizeit aber immer Röhrenverstärker entwickelt und gebaut. Nun, nachdem er sich mit seiner Firma Murasakino selbstständig gemacht hat, ist es aber kein Verstärker, sondern ein Tonabnehmer geworden, der als erstes Produkt den Markt erobern soll. Wäre mein Japanisch nun etwas besser, dann wäre ich bei der ersten Ansicht des Testmodells nicht so überrascht gewesen: „Sumile“ ist japanisch für „Violett“. Und weil es mit diesem satten Farbton Gold so gut harmoniert, hat man die andere Hälfte der Oberfläche vergoldet. Und ja, das funktioniert: Auf eine gewisse, sicherlich nicht jedermanns Geschmack entsprechende Weise, sieht das Sumile edel aus. Das Markenlogo symbolisiert übrigens eine Schallplatte, die gerade auf einen Plattenteller gelegt wird. Der Korpus des Systems besteht aus Aluminium. Dies ist der eine Faktor, der zum recht hohen Gesamtgewicht des Sumile beiträgt, der andere, dass der gesamte Träger des Systems, wie auch die Spulenträger aus Edelstahl bestehen.

Daisuke Asai sieht in dieser Kombination das Optimum für seine eigenen Klangvorstellungen – später werden wir sehen, dass da durchaus etwas dran ist. Der Generator hat einen sehr niedrigen Innenwiderstand (der Hersteller gibt nur 1,2 Ohm für den Innenwiderstand der Spulen an). Dabei liefert das Sumile eine ziemlich satte Ausgangsspannung von 0,35 mV – damit ist klar, dass hier sehr kräftige Magneten verwendet werden, namentlich solche aus Neodym. Entscheidend für die adäquate Verarbeitung der Signale des japanischen MC ist –, also nicht eine möglichst hohe Verstärkung mit guten Rauschabständen – wobei so etwas natürlich nie falsch ist, sondern ein entsprechend niedriger Eingangswiderstand der Phonostufe, weil bei einem höheren Abschluss der Klang zu einer gewissen Schärfe neigen könnte. Wohl mir, der ich gleich mehrere Übertrager und MC-PrePres zur Verfügung habe. Neben dem von Volker Kühn freundlicherweise gleich mitgelieferten Kondo-Übertrager mit Kupferverkabelung kam insbesondere der wunderbar vielseitige Miyajima ETR-Stereo zum Einsatz. Der Nadelträger des Sumile ist aus Bor und trägt einen Diamanten im sogenannten Semi-Line-Contact-Schliff mit den Verrundungsradien 3 μm x 30 μm – was schon eine recht scharfe Variante eines Abtastdiamanten darstellt.

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Murasakino Sumile


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Thomas Schmidt
Autor Thomas Schmidt
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Datum 16.07.2018, 09:58 Uhr
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