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Kategorie: Zubehör HiFi

Einzeltest: Hannl Mera ELB - Seite 2 / 4


Es läuft rund

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Seien wir einmal ehrlich: Haben wir mit Erzählungen von unserem analogen Hobby in unserer Umgebung tatsächlich einmal geschafft, höfliches oder wohlwollendes Interesse zu wecken, dann bedarf es nur der unvorsichtigen Erwähnung des Wörtchens „Plattenwaschmaschine“, dann kippt die Stimmung gewaltig. Unvermeidliche verbale Reaktion des Normalbürgers: „SO ETWAS GIBT ES WIRKLICH???“ – die begleitenden Blicke sprechen eine noch deutlichere Sprache: „Wie bringe ich möglichst viele Meilen zwischen mich und diesen Irren?“ Im Zweifelsfall also nicht weiter erwähnen – dann bleiben die Maschinen eben eine Sache zwischen uns Eingeweihten. Kommen wir also jetzt zu der neuen Hannl Mera ELB zu einem Preis von 2.640 Euro, der bei Außenstehenden zumindest ein Stirnrunzeln garantiert, aber auch in eingeweihten Kreisen Neugierde weckt,; hat doch eine Plattenwaschmaschine für 500 Euro grundsätzlich die gleiche Funktion. Für den Preis gibt es aber gute Gründe. Als Erstes seien an dieser Stelle Materialwahl und Fertigungsqualität genannt. Die Mera ELB hat ein Gehäuse aus Acrylplatten – unser Testmodell kommt in Schwarz, andere Farben sind ebenfalls lieferbar –, die mit Metallprofilen zu einem sehr soliden und ansehnlichen Gehäuse zusammengesetzt sind. Die Passungen sind perfekt, da wackelt und rappelt gar nichts. Zwei Vorteile hat diese Bauweise neben dem Aussehen noch: Zum einen besteht bei Acryl zu keiner Zeit die Gefahr des Aufquellens wegen Feuchtigkeit, wie sie bei günstigeren Maschinen aus lackiertem MDF immer latent vorhanden ist. Außerdem ist die Servicefreundlichkeit im Falle eines Falles immer höher, und wenn es nur der Austausch eines verkratzten Seitenteils ist. Im Inneren ist die Hannl aufgeräumt – die einzelnen Funktionsgruppen sind sauber voneinander getrennt untergebracht. Vorne links befindet sich der Tank für die Reinigungsflüssigkeit, links hinten die Pumpe für den Auftrag. Die linke Gehäuseabteilung beansprucht die Absaugpumpe für sich, bei der es sich übrigens um keinen handelsüblichen Staubsaugermotor handelt, sondern um einen Spezialmotor, der bei mehr als ausreichend Leistung eine deutlich geringere Geräuschentwicklung hat – Günther Hannl spricht von 64 Dezibel, ein Wert, den wir über das Ohrläppchen gepeilt bestätigen können. Die im Auffangbehälter gelandete Flüssigkeit lässt man einfach ab und zu über den unter der Maschine austretenden Schlauch ab – ein dauernd laufender Lüfter verhindert Kondensation. So weit, so gut – solide Technik, gute Qualität, aber noch nichts wirklich Besonderes. Erstes Alleinstellungsmerkmal der Mera ELB ist das Bedienfeld, das schon vor der Frage nach der Funktionalität einen „Haben-will“-Reflex auslöst: Wunderschöne, große Metalltaster, versenkt im schwarzen Acryl, das hat schon fast etwas Erotisches ... Ähem, kommen wir zurück zum Thema. Mit den zahlreichen Tastern kann man alle elektrischen Funktionen der Mera elektronisch (daher das „EL“) steuern, statt wie beim Vorgänger über Schalter und Potentiometer. Die Drehzahl des Tellers lässt sich in feinen Stufen abstimmen, ebenso seine Laufrichtung. Eine Steuerungselektronik sorgt dabei für einen sanften Anlauf des Tellermotors ohne Ruckeln und abrupte Wechsel. Dann gibt es noch einen Schalter für die Flüssigkeitspumpe und einen Ein- und Ausschalter für die Saugturbine. Der gegenüber der Mera EL dazugekommene Taster mit der Bezeichnung „Brush“ bezieht sich auf die größte Neuerung der Mera ELB: Hannls patentierte Rundbürste. Der Taster selbe

Preis: um 2640 Euro

Hannl Mera ELB


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