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Kategorie: Zubehör HiFi

Einzeltest: Nessie Vinylcleaner


Sparwaschgang

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Die Richtung stimmt: Nach dem Erfolg des „Nessie Vinylmaster“ gibt’s nunmehr eine deutlich günstigere Waschmaschine vom gleichen Hersteller. Wir haben fleißig dreckige Platten herausgesucht

Das war ein weiter Satz mitten ins Terrain des gut aufgestellten Mitbewerbs: Uwe Draabes „Nessie Vinylmaster“ vermochte seit seiner Markteinführung vor rund drei Jahren eine Menge Anhänger unter den Zeitgenossen zu finden, die Schallplatten für reinigungswürdig halten. Wie wir seinerzeit beim Test des Gerätes feststellten, kommt der Erfolg nicht von ungefähr: Der Vinylmaster war das erste Gerät, das den Reinigungsprozess weitgehend automatisiert erledigt, so dass der Benutzer nicht während des ganzen Waschprocederes dabeistehen muss. Die „Komfortsteuerung“ mittels Mikrocontroller gibt’s mittlerweile auch bei anderen Ziemlich einfach: Man bugsiert die zu waschende Platte aufs Gerät und stülpt den Puck über das Label. Dann nimmt man den Atriebsmotor mit dem Druckschalter vorne rechts am Gerät in Betrieb. Der sanft surrende Motor dreht rund anderthalb Umdrehungen in die eine Richtung, dann in die andere und so weiter. Aus der Flasche appliziert man nun ein paar Spritzer Reinigungsflüssigkeit – der Hersteller empfiehlt das hauseigene „Vinylin“ – auf die Platte. Dann greift man zur beiliegenden Handbürste und „massiert“ das Reinigungsmedium so gut wie möglich in die Rillen. Bei der Bürste handelt es sich um eine Kunststoffbürste weicher bis mittelharter „Konsistenz“, die etwa so breit ist wie der bespielte Bereich einer Platte.

Im Prinzip handelt es sich um die gleiche Bürste, wie man sie von vollautomatischen Waschmaschinen her kennt. Wenn man der Meinung ist, der eigentlichen Reinigung Genüge getan zu haben, legt man die Bürste zur Seite und schwenkt den Absaugarm über die Platte. Er arretiert in seiner Sollposition, gleichzeitig schaltet die Absaugung ein. Die läuft ein paar Sekunden und schaltet dann vollautomatisch wieder aus. Danach lupft man den Absaugarm leicht an und schwenkt ihn zurück, schaltet den Antrieb aus, fertig ist die gewaschene Plattenseite und das Procedere kann mit der anderen Seite wiederholt werden. Der Vorteil dieser Art des Waschens besteht darin, dass man die perfekte Kontrolle über die Bürste hat. Will sagen: Man kann ihre Wirkung auf besonders verschmutzte Bereiche kozentrieren und auch mal unterstützend hin und her bürsten (aber immer schön in Rillenrichting, quer dazu birgt die Gefahr de Verkratzens der Plattenoberfl äche). Wie lange und mit wie viel Druck Sie bürsten müssen und wollen, kommt ganz auf Ihr Gefühl für die Sache und Ihre Erfahrung an. Gerige Verschmutzungen lassen sich sich nach wenigen Umdrehungen lösen, andere sind hartnäckiger und erfordern auch schon mal ein wenig Einweichzeit ohne Nachhilfe mit der Bürste. Mit dem Vinylcleaner haben Sie jedenfalls alle Möglichkeiten.

Preis: um 950 Euro

Nessie Vinylcleaner


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Holger Barske
Autor Holger Barske
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Datum 16.05.2017, 10:03 Uhr
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