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Streamen ohne Ende: Fakten, Anbieter und Kosten

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26.02.2019 11:41 Uhr von Robert Glückshöfer

Manchmal macht es auch einen Heidenspaß, einfach abzuschalten und einen Film zu genießen – oder sich auf YouTube in einem der Selbermacher-Channels neue Inspirationen zu holen. Gerade an den noch meist Nasskalten und ungemütlichen Frühjahrstagen oder am Wochenende gemeinsam mit Freunden. Doch was braucht es denn, um richtig ins Film-Feeling zu kommen und die perfekte Atmosphäre zu schaffen?

1. Das Smart-TV

Fakt ist zwar, dass man mit einem TV-Stick, der ans WLAN angebunden und per HDMI mit dem Gerät gekoppelt ist, faktisch jeden Fernseher smart machen kann. Die ungleich ganzheitlichere Lösung ist es jedoch, gleich auf ein Smart-TV zu setzen. Das befreit einen von der Bindung an einen Stick-Hersteller bzw. Streaming-Anbieter (etwa Amazon mit seiner Fire-Stick-Reihe) und hat darüber hinaus den Vorteil, dass eine Fernbedienung weniger auf dem Tisch liegt. Was den Preis anbelangt, zeigt ein schneller Check bei fernseher.org, dass Smart-TVs längst in normalen Preisregionen angekommen sind. Ein dicker 55-Zöller von Sharp mit 4k-Technik ruft da gerade noch 600 Euro auf, das war vor wenigen Jahren noch viel mehr.

2. Die Soundbar

Zugegeben, heutige Flach-Fernseher sind, was den Sound anbelangt, besser geworden. Aber trotz aller Verfeinerung, trotz Zusammenarbeit mit namhaften Lautsprecher-Größen bleibt die Tatsache, dass in einem so flachen Gehäuse aus physikalischen Gründen kein „Druck“ erzeugt werden kann. Dementsprechend mittelmäßig klingen manche Geräte.Und weil die TV-Front natürlich möglichst randlos sein soll, müssen die Speaker nach hinten abstrahlen und dort hoffentlich von einer Wand ideal reflektiert werden. So viel Vagheit ist nichts für einen Heimwerker. Der möchte klare Verhältnisse und dass Actionfilme auch danach klingen. Dazu braucht es eine Soundbar. Die besteht aus einem Riegel mit Hoch- und Mitteltönern. Für den Bass gibt’s einen Subwoofer. Preislich gibt es ab 100, 150 Euro anständige Geräte von Markenherstellern.

3. Netflix

Es gibt zwar eine Menge Streaming-Anbieter. Aber Netflix ist nicht nur irgendeiner davon, für viele ist es das Synonym von Streaming. Das liegt daran, dass das Unternehmen sich nur auf dieses eine Geschäftsmodell fokussiert und das mit aller Macht.

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Bei Netflix findet man extern produzierte Filme und Serien, das deckt bereits einen großen Bereich ab. Was Netflix aber wirklich so gut macht, sind Eigenproduktionen. Beinahe alle davon werden von der Kritik in den höchsten Tönen gelobt:

  • Orange is the new Black
  • The Ranch
  • Stranger Things
  • Last Chance U
  • House of Cards
  • Better call Saul

um nur einige zu nennen. Und oft genug ist Netflix auch Rettung für Serien, die anderweitig bereits geendet hatten – etwa die kanadische Kult-Mockumentary Trailer Park Boys.Gut ist auch das Netflix-Geschäftsmodell: Ist man Abonnent, ist alles inkludiert. Keine zusätzlichen Kosten für einzelne Filme/Serien. Allerdings hat das Modell auch Nachteile. Der Gewichtigste: Die Basis-Mitgliedschaft, die für 7,99 monatlich das Ansehen auf einem Gerät ermöglicht, kommt nur in SD-Bildqualität. Wer HD will, muss 10,99 Euro für die Standard-Mitgliedschaft ausgeben, kann dafür aber auf zwei Geräten gleichzeitig streamen – Ultra-HD, wie man es für einen 4k-Fernseher haben will, braucht sogar das mit 13,99 taxierte Premium-Paket. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass der Netflix-Schwerpunkt auf Serien liegt. Nicht falsch verstehen, dort gibt es auch viele Filme. Aber die brandneuen Sachen frisch aus dem Kino laufen woanders.

4. Amazon Prime

Womit wir beim weltgrößten Online-Versandhaus wären. Denn Amazon ist fett drin im Streaming-Geschäft, setzt ebenfalls auf erfolgreiche Eigenproduktionen – etwa das abgefeierte Mr. Robot oder Fear the walking Dead. Was Amazon jedoch am besten kann, ist es, für jene erwähnte Versorgung mit aktuellen Filmen zu sorgen. Allerdings ist es durchaus ein Problem dieses Anbieters, dass sein Geschäftsmodell fast schon ein Kramladen ist. Um das Streamingangebot wirklich nutzen zu können, braucht man einen Prime-Account, der wird einmal jährlich als 69-Euro-Paket abgebucht.So bekommt man mit Prime kostenlosen Premium-Versand, kann eBooks lesen, Hörbücher genießen. Für den Streaming-Fan ist das jedoch häufig nur schmückendes Beiwerk. Der ärgert sich viel mehr, dass in der Realität selbst der Prime-Account nicht verhindert, dass man oft genug für Filme und Serien zusätzlich zahlen muss. Das sind dann zwar, wenn man die digitalen Filme nur für 48 Stunden digital „ausleiht“, statt sie zu kaufen, geringste Euro-Beträge. Aber es ist eben kein All-in-One-Paket, auch wenn die Eigenproduktionen (etwa The Man in the high Castle) grundsätzlich für Prime-Mitglieder inkludiert sind. Zudem will Amazon seine Kunden langfristig binden und hat deshalb bei Serien die unangenehme Eigenschaft, pro Woche nur eine Folge zu veröffentlichen – wo Netflix i.d.R. die ganze Staffel auf einmal raushaut. Dennoch ist auch Amazon Pflicht, denn es bietet genau das, was Netflix nicht liefert – und nebenbei kann man als Heimwerker den Gratisversand natürlich immer gut gebrauchen.

5. DAZN

Wer Fußballfan ist, hat in Deutschland ein Problem. Denn die Ausstrahlungsrechte sind so verteilt, dass daraus ein veritables Durcheinander zwischen Sky, DAZN und den Öffentlich-Rechtlichen entstand. Zumindest für internationale Veranstaltungen wie Champions League braucht es deshalb ein DAZN-Abo, das es für 9,99 Euro monatlich gibt. Vorteil: Abermals eine Alles-drin-Lösung. Das bedeutet nicht nur internationalen Fußball live, sondern auch Football, Eishockey, Base- und Basketball und einiges mehr. Zusammengefasst: DAZN ist der Anbieter für alle, die Sport lieben, aber nicht nur auf Fußball fokussiert sind. Wer hingegen wirklich nur Bundesliga sehen will, ist mit einem Sky-Abo („Sky Ticket“, aktuell 9,99 Euro monatlich, sonst 29,99) besser beraten.

6. YouTube

Die nach wie vor größte Heimvideoplattform ist längst dabei, ihr Geschäftsmodell zu ändern. Und dazu gehört auch der dem Unternehmen gehörende Channel YouTube/Movies. Der hat den großen Vorteil, dass es gar kein Abo-Modell gibt. Man zahlt pro Film. Zwar findet sich dort nur relativ wenig, was es nicht bei Netflix/Amazon gibt, aber für Sparfüchse kann das Prinzip der lachende Dritte sein. Zumal eine YouTube-App auf dem Smart-TV ja schon sowieso Pflicht ist, damit man auf dem großen Fernseher direkten Zugang zu seinen Heimwerker-Channels bekommt. Und die sind natürlich (bis auf die nervigen Werbeclips) gänzlich kostenlos.

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Autor Robert Glückshöfer
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Datum 26.02.2019, 11:41 Uhr