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Black Pearl Cinema: Leserkino des Monats mit 5.1.2-Dolby-Atmos-Soundsystem

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27.08.2025 12:31 Uhr von Redaktion hifitest

In Rastede haben sich die HEIMKINO-Leser Ariane und Sascha den Traum vom eigenen Filmtheater erfüllt. Im Dachgeschoss ist alles rückbaubar verwirklicht, um bei einem möglichen Umzug das Kino komplett mitzunehmen.

Unsere diesjährige Leserkinotour beginnt in Niedersachsen. In der Nähe von Oldenburg befindet sich das beschauliche Städtchen Rastede. Hier empfängt uns bestens gelaunt HEIMKINO-Leser Sascha, der neben Filmen auch noch alte Motorräder sammelt. Seine liebenswerte Lebensgefährtin Ariane und die beiden Windhunde ließen es sich nicht nehmen, uns ebenfalls ganz herzlich zu begrüßen.

20 Jahre bis zum Heimkino

Die Liebe zum Thema Heimkino erwachte für Sascha bereits 2003. In seiner alten Wohnung in Warnbek kam im Wohnzimmer ein Magnat Vector 5.1-Soundsystem mit Subwoofer zum Einsatz. Ein Röhrenfernseher in 16:9 mit Flachbild sorgte für das gute Bild. An Beamer und Leinwand war damals noch nicht zu denken. 20 Jahre später hat sich unser gut gelaunter Gastgeber seinen Traum vom großen Heimkino endlich erfüllt. Nach einem heißen Kaffee im geschmackvoll eingerichteten Wohnzimmer, Streicheleinheiten für die Hunde und einem entspannten Gespräch über die Welt des Cinema ging es direkt in die heiligen Hallen des großzügig geschnittenen Einfamilienhauses. Diese befi nden sich im Dachgeschoss. Bereits am Ende der Treppe machen eine Vitrine mit Merchandising-Artikeln, Iron- Man-Helm, Popcornmaschine und das beleuchtete Namensschild des Kinos große Lust auf das bevorstehende Filmerlebnis. „Warum hast du das Kino im Dachgeschoss verwirklicht?“, fragen wir, während Sascha die akustisch behandelte Tür zum „Black Pearl Cinema“ öffnet. „Hier war vorher das Zimmer meiner Tochter“, antwortet Sascha. „Vor zwei Jahren ist sie ausgezogen, um mit ihrem Freund zusammenzuziehen.“ Da stand für die Filmliebhaber Ariane und Sascha fest, dass hier ein Lichtspielhaus hinein kommt. Ursprünglich war das Kino im Anbau geplant, wo Werkzeuge und die Oldtimer-Bikes untergebracht sind.

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Sogar Stromkabel hatte Sascha dafür bereits verlegt. Das Unterfangen wurde aber beendet, weil er den Raum für seine selbstständige Tätigkeit benötigt. Aktuell nutzt Sascha das Kino zweimal die Woche, um Filme zu schauen. Oft an seiner Seite ist Ariane, die das Lichtspielhaus ebenfalls liebt und an der Einrichtung beteiligt war.

Kinosaal unter dem Dach

Der kleine Saal hat eine Grundfläche von gut 19 Quadratmetern. Wir sind überwältigt, wie gemütlich ein Kino auf 6,20 x 3,30 Meter sein kann. Auf der rechten Seite befindet sich ein schwerer schwarzer Vorhang, der zwei Dachfenster und Rollläden verdeckt, so dass von dort kein Licht in den Raum fällt. Ebenfalls ist dort die Heizung, um im Winter den Raum kuschelig warm zu halten. Neben dem vorstehenden Schornstein befindet sich ein Regal, in dem ein Großteil der Filmsammlung verstaut ist. Sascha setzt weiter auf physische Medien, weil er einfach Freude daran hat, die Scheiben einzulegen. Darüber hinaus sind Bild- und Tonqualität auf den meisten Discs immer noch besser als bei den vielen Streamingdiensten. Die Dachschrägen prägen die Raumcharakteristik vorne und hinten. Während der Sitzbereich in Rot gehalten ist, hat Sascha um die Leinwand herum alles konsequent in Schwarz getaucht, damit möglichst wenig vom Filmerlebnis ablenkt. „Streulicht und Reflektionen werden gut unterbunden“, führt der Filmliebhaber näher aus. Der rote Teppich hat die gleiche Farbe wie die Wand um die elektrisch verstellbare Couch herum. Er wurde auf Wunsch von Ariane verlegt, weil er das Ambiente auflockert und den Raum erst richtig gemütlich macht. „Das Rot versprüht für mich viel Behaglichkeit“, sagt Sascha. „Ich hatte denselben Farbton schon in meinem alten Wohnzimmerkino und wollte ihn hier auch wieder haben. Deshalb habe ich die Wand entsprechend gestrichen.“ Als gelernter Zimmermann und Tischler ist Sascha im Umgang mit Holz ein echter Profi . Er hat das Podest entworfen und selbst gebaut, auf dem alle Lautsprecher sowie die Subwoofer entkoppelt wurden. „Die Kabel habe ich bewusst über Putz verlegt“, sagt der Filmliebhaber, „damit ich das schnell wieder umbauen kann in ein normales Zimmer.“ Die Rückbaumöglichkeit ist wichtig, weil Ariane und Sascha mit dem Gedanken spielen, in naher Zukunft ein neues Haus zu kaufen, in dem ein noch größeres Kino einziehen soll. Das Inventar im jetzigen Saal soll dort im Großen und Ganzen wieder verwendet werden. „Die Kabelkanäle sind so konzipiert, dass ich diese später nicht wieder aufreißen muss, was bei einer Unterputzverlegung der Fall wäre.“ Außergewöhnlich gelöst finden wir das Lichtkonzept im Kino: Hier kommen farbige LED-Wandlampen mit Akkubetrieb zum Einsatz. Diese erzeugen eine warme Lichtstimmung und lassen sich via Fernbedienung steuern. Rund 60 Stunden halten die Akkus, bis sie wieder aufgeladen werden müssen. Auch bei diesen Modellen stand der Rückbaugedanke im Vordergrund. Es müssen nämlich keine Stromkabel verlegt werden. Clever!

Bild- und Tontechnik

Das Herz für die Audiowiedergabe ist der AV-Receiver Marantz SR7011. Für das Abspielen der Discs stehen ein Panasonic DP-UB824 (UHD-Blu-ray-Player) sowie ein Marantz CD6005 (CD-Player) parat. Sascha sagt: „Ich habe immer noch reichlich CDs im Regal, die ich gerne höre. Diese sind teilweise schon 25 bis 30 Jahre alt. Die Lautsprecher geben den Sound sehr ehrlich wieder.“ Spotify und Netflix werden zusätzlich genutzt. Die Lautsprecher sind für den Raum etwas überdimensioniert. „Das Kino sollte gut bestückt werden“, sagt Sascha, „um später ein größeres Kino ebenfalls ordentlich beschallen zu können.“ Dafür kommen vorne zwei Klipsch RP-280F Standlautsprecher, zwei Upfire-Speaker Klipsch RP-500SA für Dolby Atmos, zwei Klipsch R-115SW Subwoofer sowie der Center Klipsch RP-440C zum Einsatz. Hinten werkeln zwei Klipsch RB-81MK2 als Surrounds sowie zwei Subwoofer XTZ 12.17 Edge, die das Multisub-System komplettieren. Die Frontlautsprecher sind exakt im Stereodreieck auf den Referenzplatz ausgerichtet. Da der Raum mit den Dachschrägen akustisch eher suboptimal ist, hat Sascha hinten zwei zusätzliche Subwoofer platziert. „Vorher hatte ich auf dem Sitzplatz massive Bassauslöschungen“, sagt der stolze Kinobesitzer. „Mit dem Multi-Subwoofer-System habe ich das ganz gut in den Griff bekommen. Der Marantz SR7011 hat zwei Subwooferausgänge. Auf dem einen Kanal laufen die vorderen und auf dem zweiten Kanal die hinteren Subs.“ Diese sind separat eingemessen, so dass durch Phasendrehung der rückwärtigen Tieftöner die Raummoden abgesenkt und die Basslöcher gefüllt werden, welche durch die vorderen Tiefbässe erzeugt werden – zumindest auf den Hörplätzen. Für das große Bild ist eine Elite Screens 16:9-Motorleinwand in 2,20 Meter Breite installiert. Die Idee einer Baffle-Wall (zur unauffälligen Integrierung von Lautsprechern und Leinwand) hat Sascha aus zwei Gründen wieder verworfen: Zum einen findet er seine Lautsprecher schön und möchte sie gerne sehen. Zum anderen wäre die Ständerwand nicht so leicht Rückbaubar (siehe Interview). Außerdem bietet die eingefahrene Motorleinwand den großen Vorteil, dass Sascha für Wartungszwecke schnell mal hinter die Lautsprecher und den AV-Receiver steigen kann. Letztendlich fährt die Leinwand exakt zwischen den Standlautsprechern herunter, so dass sich eine einheitliche, aufgeräumte Optik ergibt. Auf umfangreiche bauliche Akustikmaßnahmen hat der Kinobetreiber bislang verzichtet, weil es ihm dafür schlicht an Erfahrung fehlt. Er hat sich zwar umfangreich eingelesen, vertraut diesbezüglich aber auf die Audyssey-Einmessung seines AV-Receivers. Als Projektor kommt ein Epson EH-TW9400 zum Einsatz, der Filme bis 4K-Auflösung via e-Shift projiziert.

Film ab

Nach dem Interview und den Fotoaufnahmen ist es endlich soweit: Wir nehmen auf der bequemen Couch Platz, fahren die Rückenlehnen zurück und freuen uns auf die bevorstehende Vorstellung. Sascha spielt uns ein paar Musikstücke in Stereo vor. Hier erkennen wir den typischen Klangcharakter der Klipsch-Lautsprecher. Diese bleiben auch bei hohen Pegeln souverän. Ansatzlos werden Bassdrum und Snare in den Raum transportiert. Die Instrumentenstaffelung auf der Bühne zwischen den Frontlautsprechern ist perfekt. Der Bass ist gut spürbar. Als Sascha das Licht der Akku-Lampen via Fernbedienung ausschaltet, sitzen wir für ein paar Sekunden im dunkeln Raum. Die Steuerung der AV-Technik geschieht mit den Original-Fernbedienungen. Als „Top Gun: Maverick“ startet, fällt uns auf, dass der Projektor nicht optimal eingestellt ist. Nach kurzer Anpassung einiger Grundeinstellungen ist das graue OSD des Players farbneutral, und das Warnschild im Film ist auf dem Sicherheitszaun glasklar zu lesen. Schärfe und Feinauflösung sind nun tadellos. Das Bild ist strahlend hell und plastisch. Das erweiterte Spektrum von HDR bietet perfekte satte Farben. Darüber hinaus ist das Schwarz herrlich dunkel. Die Stimme von Maverick tönt sonor, klar und ist dabei sehr gut zu verstehen. Surround-Effekte werden exakt im Raum platziert. Der Bass ist straff und konturiert, die Gespräche werden in den Action-Szenen nicht übertönt. Während „Mad Max: Fury Road“ macht der Bass ordentlich Attacke. Die Hörner schleudern Höhen und oberen Mitten punktgenau zur Couch. Als die Fahrzeuge von hinten über die Kamera hinwegspringen, spüren wir den Druck der hinteren Lautsprechern, die als Surrounds fungieren. Vollkommen lückenlos sind diese an die Front-Speaker angekoppelt, so dass sich ein komplett geschlossenes Klangbild ergibt. Großartig!

Fazit:

Mit dem „Black Pearl Cinema“ haben sich die HEIMKINO-Leser Ariane und Sascha einen Traum erfüllt. Das Lichtspielhaus ist überaus geschmackvoll eingerichtet, bietet eine tolle Farbkombination aus Rot und Schwarz. Es ist komplett rückbaubar, so dass die Filmfreunde die einzelnen Komponenten auch in ihrem neuen Haus, respektive einem größeren Kino nutzen können. Bild und Ton sind auf einem tollen Niveau. Wir kommen gerne wieder hierher, sobald es uns erneut Richtung Oldenburg verschlägt. Was für eine herzliche und filmbegeisterte Familie.

Ausstattung:

  • Größe: 6,20 x 3,30 Meter
  • Projektor: Epson EH-TW9400
  • Leinwand: Elite Screens 16:9-Motorleinwand
  • AV-Receiver: Marantz SR7011
  • Player: Panasonic DP-UB824, Marantz CD6005
  • Lautsprecher: 5.1.2 Atmos Layout
  • Front: 2 x Klipsch RP-280F
  • Center: Klipsch RP-440C
  • Surrounds: 2 x Klipsch RB-81MK2
  • Top: 2 x Klipsch RP-500SA
  • Subwoofer: 2 x Klipsch R-115SW, 2 x XTZ 12.17 Edge (Multisub-System)
  • Sonstiges: Akku-Lampen

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