Man nehme einen Breitbänder, ein Gehäuse und lasse im Grunde alles weitere weg. Heraus kommt wahrscheinlich ein Lautsprecher, der nicht besonders gut klingt. Es sei denn, man weiß, was man tut.
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Ideen muss man haben: die perfekte Detaillösung fürs Kinovordach
Auf der Suche nach einem ausgefallenen Detail kam Uli O. schnell die zündende Idee: ein Foyer mit Vordach in Form einer Filmrolle, wie es in vielen großen amerikanischen Filmpalästen früher üblich war. Und dies nachzubauen war gar nicht so schwer – sehen Sie selbst.
1 Im ersten Schritt mussten zunächst zwei 125 Zentimeter tiefe Halbkreise aus massiven MDF-Platten geschnitten werden.
Mit einem Erfahrungsschatz aus 5 Jahrzehnten Symphonic Line hat Rolf Gemein längst seine Klang-Signatur gefunden
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2 Mithilfe einer Oberfräse entstanden anschließend 9 Millimeter tiefe Ausfräsungen an der später sichtbaren Unterseite eines der beiden Halbkreise. Diese sollen an die Speichen einer Filmrolle erinnern.

3 Nachdem alle später sichtbaren Flächen nochmals geschliffen waren, wurde noch schnell eine Nut in die beiden später einander zugewandten Innenflächen der beiden Halbkreise gefräst.

4 Anschließend ging es schon an die Montage der vier Holzleisten, welche für mehr Stabilität der Gesamtkonstruktion sorgen und gleichzeitig als Abstandhalter dienen.

5 Nun konnten die zu diesem Zwecke zugeschnittenen Plexiglasscheiben eingesetzt werden, die in jeweils zwei Schichten perfekt in der zuvor gefrästen Nut sitzen.

6 Um die später einzusetzenden Motive ins rechte Licht zu setzen, entschied sich Uli O. für den Einsatz einfacher LED-Stripes, die in einem Abstand von wenigen Zentimetern innenseitig fixiert wurden.

7 Motive: Einfache Overhead-Folien erwiesen sich hier als Ideallösung. Diese machen nicht nur einen sehr hochwertigen Eindruck, sondern lassen sich auch extrem leicht bedrucken.

8 Um auch weiße Bildinhalte zu generieren, wurden die bedruckten Folien abschließend mit weißem Kopierpapier hinterlegt und zwischen die beiden Plexiglasschichten gesteckt.

9 Fertig: Heute prangt das riesige „SchwelmaxX“- Logo in dem kleinen, sehr nett eingerichteten Foyer und erzeugt schon hier Vorfreude auf die bevorstehende Vorführung.




