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White Theatre: Alles selbst gebaut

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06.02.2023 11:13 Uhr von Redaktion hifitest

Durchschnittlich erreichen uns monatlich rund fünfzig Zuschriften, in denen uns unsere Leser ihre Heimkinos vorstellen. Als uns die Bewerbung von Dennis und Stefanie erreichte, war sofort klar, dass wir dieses Kino einfach besuchen müssen, denn besser kann man ein Heimkino in einen Wohnraum kaum integrieren.

Dieses Mal führt uns unsere Reise ins nordrhein-westfälische Bottrop, in dem die jungen Heimkinofans Stefanie und Dennis im Obergeschoss eines schicken Mehrfamilienhauses wohnen. Mit der herzlichen Begrüßung der beiden ist die Freude über unseren Besuch deutlich spürbar und spiegelt sich in den ersten Worten des sympathischen Heimkinobesitzers Dennis wider: „Schön, dass ihr da seid. Die letzten Nächte konnte ich vor Aufregung kaum schlafen und kann es noch gar nicht glauben, dass ihr wirklich hier seid!“ Das ist doch mal eine schöne Begrüßung, denken wir und stehen nur wenige Augenblicke später inmitten des Objektes unserer Begierde. Wir sind schier beeindruckt, die Begeisterung ist so groß, dass ich mir ein „Das sieht ja noch viel schöner als auf den Bildern aus“ nicht verkneifen und den Stolz in den Augen der beiden Filmfans deutlich erkennen kann. Meine nächste Frage „Wie seid ihr dazu gekommen, den Dachboden und nicht euer Wohnzimmer in ein solch schönes Wohnraumkino zu verwandeln?“ nimmt Dennis zum Anlass, mit der Erzählung über den Werdegang dieses gemütlichen Filmpalastes zu beginnen. „Aufgrund unserer Filmleidenschaft haben wir schon seit langer Zeit von einem eigenen Heimkino geträumt, aber nie gewusst, wie das Ganze umzusetzen ist. Im Oktober 2007 wurden die Weichen dann eher durch einen Zufall gestellt, als wir eine größere Silvesterparty im Dachgeschoss dieses Hauses planten. Da von Anfang an klar war, dass die ehemals bewohnten Räumlichkeiten grundlegend neu gestaltet werden mussten, überlegte ich mir, wie ich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen und hier auch gleich ein Kino unterbringen könnte. Nachdem ich mir dann viele Tipps in der HEIMKINO und in verschiedenen Foren geholt hatte, ging es ans Eingemachte“, erzählt der Tischlermeister und fügt an: „Als dann kurzfristig einige Wände aufgefräst, sämtliche Signal- und Stromkabel verlegt waren, montierte ich zunächst zwei den Deckenbalken identische und selbst gebaute Holzelemente unter die Decke, in denen später die Leinwand und sämtliche Zuleitungen unterkommen sollten.

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Nachdem ich alle Öffnungen wieder verspachtelt und geschliffen hatte, machte ich mich in einer Nachtschicht daran, alle Wände sowie die Decke und sämtliche Deckenbalken weiß zu streichen.“ Auf meine erstaunten Blicke ergänzt Stefanie: „Es kam übrigens häufiger vor, dass Dennis noch eine Kleinigkeit im Kino fertigstellen wollte und dann die ganze Nacht dort gebastelt hat. Glücklicherweise immer so leise, dass ich dabei ruhig weiterschlafen konnte.“

Möbelbau in Rekordzeit

Die bevorstehende Deadline im Visier machte sich der Bauherr nur wenige Tage später an die Verlegung des dunklen Laminatbodens, wobei dieses Unterfangen dank der Unterstützung seines Freundes Carsten schon nach einem halben Tag abgeschlossen werden konnte. Kaum zu glauben, dass dieses Tempo noch gesteigert werden könnte, doch was Dennis uns nun erzählt, lässt uns nur ungläubig staunen: „Nach einer Woche Pause machte ich mich an den Bau sämtlicher hier eingesetzten Möbel, den ich schon nach weiteren sieben Tagen fertiggestellt hatte.“ Hierzu sei erklärend hinzugefügt, dass es sich dabei um ein Rack, ein Regal, einen Tisch sowie ein rund vier Meter langes L-förmig gestaltetes Sideboard handelt – allesamt ideal auf den Raum abgestimmt, perfekt verarbeitet und zu einem unschlagbaren Preis-LeistungsVerhältnis. „Jetzt war das Schlimmste überstanden und endlich konnte ich mein Heimkinosystem installieren“, fährt Dennis G. fort. „Zunächst bastelte ich mir kleine abgeschrägte Holzkeile, die zum einen als Wandhalter dienen und gleichzeitig dafür sorgen, dass die Frontboxen exakt auf das Publikum ausgerichtet werden.“ Die hinteren Satelliten sind indes an den beiden Enden der Fensterbank in Ohrhöhe montiert und sorgen für echten Surroundsound, wie wir nur wenige Augenblicke später selbst feststellen dürfen. Wir nehmen Platz auf dem gemütlichen Sofa, Das perfekt auf den vorhandenen Raum und die eingesetzte Technik zugeschnittene Rack entstand ebenfalls in kompletter Eigenleistung. Hier kommt neben dem Slim-DVD-Receiver, der Wii-Konsole und dem Subwoofer auch die DVD-Sammlung unter. Mittlerweile sind Dennis und Stefanie G. auch stolze Besitzer einer Playstation 3 und einiger Blu-ray-Discs, welche sich die beiden Filmfans nur wenige Tage nach unserem Besuch zulegten im Player rotiert „Fluch der Karibik 3“, der uns von Anfang an Spaß bereitet; trotz ihres geringen Gehäusevolumens gelingt es den schlanken Schallwandlern, ein nahezu lückenlos aufgebautes Surroundfeld zu erschaffen, das uns schlichtweg begeistert. Das große Bild und die knackige Bassdarstellung des im Rack untergebrachten Subwoofers tun ihr Übriges und lassen uns diesen und die folgenden Filmausschnitte so erleben, als säßen wir in einem der bequemen Kinosessel eines Multiplex-Filmpalastes, in dem die Zeit wie im Fluge vergeht.

Fazit

Wer das schön ausgebaute Dachgeschoss dieses Hauses betritt, ahnt zunächst nichts von der beeindruckenden Verwandlungsfähigkeit dieses Wohnraumes. Auf Knopfdruck beginnt die Verwandlung, die aus dem geschmackvoll eingerichteten Raum einen klangstarken Filmpalast mit Riesenbild werden lässt, das wirklich jeden Besucher in seinen Bann zieht. Besser kann man ein Heimkino nun wirklich kaum in einen Wohnraum integrieren. Übrigens: Den gesamten Umbau des Dachgeschosses schlossen Dennis und Stefanie bereits zwei Wochen vor ihrem selbst gesteckten Ziel ab!

Ausstattung

  • Projektor: Epson EMP-TW700
  • Leinwand: Celexxion 16:9-Rolloleinwand (2,30 x 1,33 m)
  • Blu-ray-Player: Pioneer BD-LX08
  • DVD-Receiver: Sony DAV-DZ630
  • Lautsprecher: Sony SS-TS73
  • Blu-ray-Player: Sony PlayStation 3
  • Spielkonsole: Nintendo Wii

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Datum 06.02.2023, 11:13 Uhr