Kategorie: Aktivlautsprecher

Einzeltest: Totem Acoustic KIN Play


Aktivlautsprecher Totem Acoustic KIN Play

Aktivlautsprecher Totem Acoustic KIN Play im Test, Bild 1
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Totem Acoustic entwickelt und baut im kanadischen Montreal höchst anspruchsvolle Lautsprecher. Zum ersten Mal in der rund 30-jährigen Firmengeschichte stellen die Kanadier ein aktives Modell vor: den Regallautsprecher KIN Play. 



Hand aufs Herz: Wie oft hören Sie Musik per Schallplatte oder CD und wie oft nutzen Sie Ihr Smartphone als Musikquelle? Wenn man ehrlich ist, müssen auch audiophile HiFi-Liebhaber eingestehen, dass der Komfort von digitalen Musikbibliotheken unschlagbar ist. Einfacher und schneller als mit dem Smartphone oder Tablet kann man aus der eigenen Musiksammlung wohl kaum den richtigen Titel oder ein ganzes Album finden und abspielen. Noch komfortabler und klanglich besser ist der Einsatz von hochwertigen Musikstreamern, die auf eine Netzwerkfestplatte (mit HiRes-Musik) zugreifen können, auch Streamingdienste wie Qobuz oder Tidal bieten praktisch jede gewünschte Musik in durchaus beachtlicher Klangqualität. Um den Komfort beim Musikhören perfekt zu machen, bieten sich aktive Lautsprecher an.

Aktivlautsprecher Totem Acoustic KIN Play im Test, Bild 2Aktivlautsprecher Totem Acoustic KIN Play im Test, Bild 3Aktivlautsprecher Totem Acoustic KIN Play im Test, Bild 4Aktivlautsprecher Totem Acoustic KIN Play im Test, Bild 5Aktivlautsprecher Totem Acoustic KIN Play im Test, Bild 6Aktivlautsprecher Totem Acoustic KIN Play im Test, Bild 7Aktivlautsprecher Totem Acoustic KIN Play im Test, Bild 8Aktivlautsprecher Totem Acoustic KIN Play im Test, Bild 9
Denn bei diesen Lautsprechern entfällt dank eingebauter Endstufen ein separater Vollverstärker, auch haben viele Aktivlautsprecher neben analogen und digitalen Eingängen auch einen Bluetooth-Empfänger an Bord, der den kabellosen Anschluss eines Smartphones ermöglicht. Der KIN Play von Totem Acoustic ist ein Vertreter der oben beschriebenen Produktgattung. Brandneu und praktisch noch ofenwarm kam das erste Testmuster des kompakten Aktivmonitors exklusiv in unsere Testredaktion. Rund sieben Kilogramm bringt der smarte Lautsprecher auf die Waage, denn neben dem Aktivmodul sorgt das solide Gehäuse aus MDF für ein beachtliches Gewicht. Die Lackierung der KIN Play ist hervorragend ausgeführt, der mattschwarze Lack ist robust und recht kratzfest, selbst an den leicht abgerundeten Kanten des Gehäuses sind keinerlei Fehlstellen zu entdecken. Die mitgelieferte Frontbespannung wird durch in der Front versteckte Magneten gehalten, sodass keine der üblichen Befestigungslöcher den eleganten Anblick des Lautsprechers mindern, wenn sein Benutzer lieber ohne Abdeckgitter hören möchte. Die KIN Play ist auf den ersten Blick ein rund 35 cm hoher 2-Wege-Lautsprecher. Erst der Blick auf die Rückseite offenbart das große Aktivmodul. Gleich zwei Endstufen mit einer Leistung von jeweils 120 Watt stecken in dem linken Lautsprecher des Stereopärchens KIN Play – der rechte Lautsprecher ist ein rein passives Modell und wird am linken Master-Lautsprecher per Lautsprecherkabel angeschlossen. Freundlicherweise hat Totem Acoustic ein ausreichend langes, hochwertiges Kabel beigelegt, an dessen beiden Enden bereits ein Banana-Doppelstecker angebracht ist, der den Aufbau und Anschluss der Stereopaärchen KIN Play deutlich erleichtert. Für den Anschluss an Musikquellen stehen zwei analoge Eingänge (Cinch und Miniklinke) sowie ein optischer und ein koaxialer Digitaleingang zur Verfügung. Der besondere Clou der KIN Play ist außerdem, dass per Schiebeschalter der Cincheingang zu einem echten Phonoinput gemacht werden kann, die entsprechende RIAA-Entzerrung ist natürlich ebenfalls integriert. Dies macht das Paar KIN Play praktisch zu einer nahezu komplett ausgestatten HiFi-Anlage, nur noch eine Quelle anschließen, und schon kann Musik gehört werden. Wer digitale Quellen nutzen möchte, findet in dem Aktivlautsprecher von Totem Acoustic einen problemlosen Spielpartner, denn alle gängigen Musikformate wie MP3, WMA, AAC, WAV, AIF und FLAC werden von der KIN Play akzeptiert, selbst Datenraten bis 192 kHz und 24 Bit sind kein Problem. Wer Musik kabellos vom Smartphone oder Tablet-PC abspielen möchte, kann den eingebauten Bluetooth-Empfänger der Totem Acoustic nutzen, der sogar den klanglich hochwertigeren AptX-Standard für die Bluetooth- Übertragung unterstützt. Die Einstellung der Lautstärke der KIN Play erfolgt entweder per Volume-Regler auf der Frontseite der linken Box oder komfortabel mit der mitgelieferten Fernbedienung. Diese dient auch zur Quellenwahl und zu individuellen Klangregelung, denn Bässe und Höhen lassen sich je nach Belieben feinfühlig anheben oder absenken. Unsere Labormessung bescheinigt der kompakten KIN Play einen recht ausgewogenen Frequenzverlauf, der sogar hinunter bis rund 50 Hertz reicht – nicht schlecht für einen Lautsprecher der Kompaktklasse. Nach oben erstreckt sich die Wiedergabe bis nahezu 40 kHz, allerdings trübt eine deutliche Spitze bei 20 kHz den ansonsten beachtlich linearen Frequenzgang. Über diesen Peak sollte man sich aber keine großen Sorgen machen, denn er liegt im Bereich der absoluten Obertöne und sorgt eher für eine dezente Luftigkeit im Klang. Auch liegen die gemessenen Verzerrungen und Eigenresonanzen auf erfreulich niedrigem Niveau, die gemessene Impulsantwort belegt eindrucksvoll die gelungene Auswahl und Abstimmung der Treiber sowie der eingesetzten Endstufen und Filter. Im Hörtest liefert die KIN Play einen überraschend lebendigen und dynamischen Eindruck, den man dem kleinen Aktivmonitor aufgrund seiner handlichen Abmessungen kaum zugetraut hätte. Zwar nicht abgrundtief im Basskeller unterwegs, auch beim Thema Maximallautstärke setzt die Physik klare Grenzen, spielt die KIN Play dennoch frisch und impulsiv auf. Auch bei der Wiedergabe von Stimmen und akustischen Instrumenten kann die kleine Aktive ihre neutralen Eigenschaften gekonnt in Szene setzen. So ertönt zum Beispiel Cassandra Wilsons ausdrucksstarke Altstimme auf „New Moon Daughter“ in allen Schattierung und Kolorierungen; auch die räumlichen Informationen der Aufnahme werden von der KIN Play realistisch reproduziert. Nicht schlecht für eine kompakte aktive Regalbox, die zum überschaubaren Paarpreis von rund 1.300 Euro angeboten wird. Am Ende erweist sich der kleine Aktivlautsprecher von Totem Acoustic als universell einsetzbares, vielseitiges und unkompliziertes HiFi-System, welches alle Varianten des Musikhörens bestens bedient. Sei es Musik von CD-Player, Streamer, Smartphone, Tablet-PC oder gar Plattenspieler: Die KIN Play erfreut ihre Besitzer mit ausgewogenem Klang, bester Verarbeitung und einfacher Bedienbarkeit.

Info: Tress Lautsprecherkabel


Das zur KIN Play mitgelieferte, hochwertige Lautsprecherkabel  wird von Totem Acoustics selbst gefertigt und unter  Markennamen Tress vertrieben. Die Leiter im Tress-Kabel  bestehen zu 80% aus sauerstofffreiem Kupfer und zu 20% aus  sauerstofffreiem Silber. Die verwendete Metalltechnik im  Inneren verlangt eine langsame Härtung des Leiters (langsam  gezogen und geformt), so dass die innere Molekularstruktur  präzise ausgeformt wird. Aussen ist das Kabel mit einer dicken  schwarzweissen Kabelisolierung aus Teflon (verdrilltes  Doppelkabel) beschichtet, die eine interne Oxidation, wie sie  bei den meisten anderen Kabeltypen häufig vorkommt, sicher  ausschliesst. Ausserdem ist die Teflonschicht noch so dick, dass das Auftreten von Mikrovibrationen, die sich auf den Klang  auswirken, verhindert wird. Die verdrillte Auslegung wurde so  konzipiert, dass die Kabelkapazität auf ein Mindestmass  reduziert wird und dadurch auch grosse Kabellängen ohne  nachteilige Auswirkungen auf den Klang möglich sind. Seine  musikalische Höchstleistungen erreicht das Kabel nach einer  Betriebsdauer von 80-100 Stunden. Die klangliche Performance des Tress Kabel ist phänomenal: offen, stabil, präzise und, was  am wichtigsten ist, äusserst satt und kraftvoll.

Fazit

Kompakt, elegant und vollaktiv: Die KIN Play von Totem Acoustic ermöglicht unkomplizierten HiFi-Genuss sowohl von digitalen als auch von analogen Musikquellen inklusive Plattenspielern.

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Kategorie: Aktivlautsprecher

Produkt: Totem Acoustic KIN Play

Preis: um 1300 Euro

3/2019

Kompakt, elegant und vollaktiv: Die KIN Play von Totem Acoustic ermöglicht unkomplizierten HiFi-Genuss sowohl von digitalen

Totem Acoustic KIN Play

Ausstattung & technische Daten 
Paarpreis: 1.300 Euro 
Vertrieb High-End Company, CH-Frauenfeld 
Telefon +41 71911 8690 
Internet www.highendcompany.ch 
B x H x T (in mm) 355/180/235 
Garantie 2 Jahre 
Gewicht: 7,2 kg 
Ausführungen Mattschwarz 
Verstärkerleistung Nein 
Fazit Kompakt, elegant und vollaktiv: Die KIN Play von Totem Acoustic ermöglicht unkomplizierten HiFi-Genuss sowohl von digitalen als auch von analogen Musikquellen inklusive Plattenspielern. 
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Dipl.-Ing. Michael Voigt
Autor Dipl.-Ing. Michael Voigt
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Datum 08.03.2019, 09:57 Uhr
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Topthema: Feurig
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High-End-Standbox mit ESS AMT

Mit diesen Chassis wollte ich schon immer mal etwas bauen. Dass ich sie allerdings jemals zusammen in einer Box haben würde, hätte ich dann doch wieder nicht erwartet – dass das Ganze so gut werden würde, dann schon eher.

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