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Kategorie: Beamer

Einzeltest: Optoma ML330


Android-Beamer

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Spätestens, wenn der Bildschirm-Inhalt des Tablets oder Smartphones für mehr als zwei Personen zu sehen sein soll, kommt auch das 10-Zoll-Display an seine Grenzen. Gerade wenn es um Präsentationen im Beruf geht, ist es wenig hilfreich bis unbequem, beim Meeting mehr als drei Köpfe zusammenzustecken. Optoma hat dem neuen ML330, einem Beamer, jetzt eine Android-Oberfläche und einige interessante Schnittstellen spendiert, und schnell wird die große Leinwand fürs Smartphone oder Tablet zum Kinderspiel.

An Schnittstellen sind, außer der obligatorischen HDMI- auch zwei USB- Buchsen an Bord. Als externer Datenträger kann eine microSD-Karte genutzt werden, auch die aus dem Smartphone. Der Beamer liest die dort hinterlegten Daten wie ein Mediaplayer aus und wirft sie in bis zu drei Metern Bilddiagonale mit einer Auflösung von maximal 1280 x 800 Pixeln an die Leinwand, andere Auflösungen werden entsprechend umgerechnet. Der ML330 gibt sich dabei aufgrund seiner Größe und der robusten DLP-Technik extrem mobil, wofür auch die feste Tragetasche spricht, die zum Lieferumfang gehört. Als Leuchtmittel fungieren LEDs, diese sind ebenfalls gegen Erschütterungen unempfindlich, benötigen weniger Strom als die sonst verwendeten Lampen, und sie haben eine extrem lange Lebensdauer; erst nach ca. 20.000 Stunden müssen sie gewechselt werden, bei vier Stunden Nutzung pro Tag läuft der Beamer damit gut 13 Jahre. 
Der kompakte Beamer gibt sich sehr flexibel im Handling, die Oberfläche des installierten Android ist so modifiziert, dass eine einfache Bedienung per Fernbedienung möglich ist. Lediglich einige Menüpunkte und Icons sind noch nicht ins Deutsche übersetzt, aber dafür gibt es ja Updates.

Eine Automatik kompensiert die Trapez-Verzerrungen weitestgehend, wenn der ML330 mal nicht perfekt senkrecht zur Leinwand aufgebaut werden kann, am seitlich angebrachten Drehrad wird die Bildschärfe eingestellt. Ein Zoom-Objektiv war für den knapp kalkulierten Preis nicht mehr machbar, die gewünschte Bildgröße muss man dann mit dem Abstand zur Leinwand einstellen. Der Anschluss ans Mobilgerät kann per Kabel erfolgen oder per WLAN bzw. Bluetooth völlig drahtlos. Die Helligkeit beträgt im Standardmodus knappe 500 Lumen, im leiseren Eco-Modus etwas weniger, man sollte daher den Raum für ein kontrast reiches Bild entsprechend abdunkeln.

Fazit

Ob nun Standalone als Android-Mediaplayer oder als Großbild-Maschine fürs Smartphone, der Optoma ML330 kann mit einem guten Kompromiss aus Bildqualität und mobilem Einsatz absolut überzeugen.

Preis: um 450 Euro

Ganze Bewertung anzeigen
Optoma ML330

Oberklasse

4.0 von 5 Sternen

-

 
Bewertung 
Bild 60%

Praxis 15%

Bedienung 15%

Ausstattung 5%

Verarbeitung 5%

Ausstattung & technische Daten 
Preis (in Euro) 450 
Vertrieb Optoma, Düsseldorf 
Telefon 0211 5066670 
Internet www.optoma.de 
Technische Daten
Eingebautes Android 4.4
Lumen (Lt. Hersteller) 500 
Betriebsgeräusch (0,5m/dB(A)) (in dB) (0,5m/dB(A)) (in dB): 36dB / 34dB (Eco) 
Abmessungen B x H x T (in cm)/ Gewicht (in Kg) 15.7/13.3/3.5/0.46 
Stromverbr. Aus/Standby/Standard/ECO 0/< 0,3/26/16 W 
Lampenart LED 
Lebensdauer Lichtquelle (in Std) 20,000 Std. 
Projektionsprinzip DLP 0.45“ 
Native Auflösung WXGA (1280 x 800) 
Kommunikation Wi-Fi, Bluetooth, 1 x HDMI + MHL v1.0, 1 x AV, 1 x Audio out, 2 x USB (Typ A), 1 x microSD-Slot, SDHC bis 32 GB 
Trapezausgleich ±40° vertikal 
Signalkompatiblität 480i, 480p, 576i, 576p, 720p, 1080i, 1080p 
Multimediadaten-Unterstützung
Video MPEG4 (AVI), Xvid (AVI), MJPEG (AVI) 
Seitenverhältnis 16:10 nativ, 16:9/4:3 kompatibel 
Lieferumfang Fernbedienung, Hardcase mit Tragegurt, AV-Adapter, HDMI-Kabel, Netzteil 
Kurz und knapp
+ sehr gute Bildqualität 
+ komplett als Mediaplayer einsetzbar 
Preis/Leistung sehr gut 
Klasse Oberklasse 
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Autor Thomas Johannsen
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Datum 09.12.2017, 09:56 Uhr