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Kategorie: Blu-ray-Player

Einzeltest: LG BX580


Am Puls der Zeit

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Man könnte meinen, ein Blu-ray-Player sollte einfach nur Blu-rays abspielen. Doch um im Reigen der konkurrierenden Produkte mitzuhalten, braucht es heute schon einiges mehr an multimedialen Fähigkeiten; und jüngst ist noch das Trendthema 3D ins Lastenheft aufgenommen worden. Wie man ein zeitgemäß umfangreiches Ausstattungspaket sinnvoll verpackt, zeigt LGs jüngster Streich.

Bei Blu-ray-Playern geht der Trend im Augenblick definitiv in Richtung optisches Understatement: Je mehr Funktionen die Geräte in sich vereinen, desto minimalistischer wird scheinbar das Design. Auch der BX580 macht da keine Ausnahme. Das lediglich 4,5 cm hohe Gehäuse mit der dunkel verblendeten Front duckt sich unauffällig in die kleinste Lücke im Regal und versieht von dort aus praktisch unhörbar seinen Dienst.

Ausstattung und Bedienung


Im Betrieb informieren ein knapp gehaltenes Display und eine einzelne LED über den jeweiligen Zustand. Hinter der Klappe finden sich dann erwartungsgemäß einige Taster für die Steuerung der Grundfunktionen sowie der heutzutage nicht mehr wegzudenkende USB-Anschluss. Auch beim rückseitigen Anschlussfeld geht es aufgeräumt zu: Stereo-Cinch, Komponente, je ein elektrischer und ein optischer Digital-Ausgang, HDMI und der LAN-Anschluss genügen aber locker für alle Alltagsanwendungen. Um so opulenter zeigt sich der LG-Player, wenn man ihn an einen Fernseher anschließt und das Menü aufruft. Eine schicke, hochauflösende Oberfläche ist mittlerweile ja Standard, doch kaum ein Hersteller verbindet dabei Bedienspaß mit Bedienkomfort so gelungen wie die Koreaner. Als Ergebnis davon beschäftigt man sich gerne mit den vielen Funktionen des Players, noch bevor man überhaupt eine Blu-ray eingelegt hat. Und Funktionen gibt es nun wahrlich im Überfluss: Zahlreiche Medienformate (inklusive MKV und WMA) können von USB-Speichern oder per DLNA-zertifiziertem Client über das Netzwerk wiedergegeben werden, Musik-CDs im Laufwerk werden online über die Gracenote-Datenbank identifiziert und wandern auf Wunsch auch als MP3 auf den USB-Stick. Die Netzwerkverbindung kann übrigens wahlweise kabelgebunden oder über WLAN erfolgen und ermöglicht dann auch den Zugriff auf Internet-Dienste wie Picasa oder Youtube. Ganz zeitgemäß ruft der LG übrigens auch Updates der eigenen Betriebssoftware aus dem Internet ab.

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Autor Olaf Adam
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Datum 29.09.2010, 12:19 Uhr
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