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Kategorie: Camcorder

Einzeltest: Panasonic HDC-SDT750 - Seite 2 / 3


3D selbst gedreht

Mit der zweiten ...


Die Vorsatzlinse mit der Doppel-Optik macht‘s. Hier werden jeweils die Informationen für das linke und das rechte Bild gesammelt, um dann an die Bildsensoren weitergegeben zu werden. Da beide Einzelbilder gleichzeitig aufgenommen werden müssen, verzichtet die Panasonic auf einen Teil der Auflösung, erst mal. So haben dann die Bilder pro Seite jeweils eine 960 x 1080 Auflösung. Streng genommen ist das damit die halbe Full-HD-Auflösung pro Teilbild oder Auge. Sind die Vorsatzlinsen angeflanscht, müssen diese kurz justiert und mit dem Camcorder abgeglichen werden. Die Brennweite liegt nun bei 58 mm, also etwa dem natürlichen Blickwinkel, der Zoom funktioniert nicht mehr, sonst müssten nach jeder Änderung die beiden Linsen neu justiert werden. Der optische Bildstabilisator funktioniert aber weiterhin, denn eines wird schnell klar: Wackelvideos in HD sind ärgerlich, Wackelvideos in 3D schlicht nicht auszuhalten. Eine ruhige Hand in Verbindung mit einem exzellenten Bildstabilisator, oder besser noch ein Stativ, ist Voraussetzung für ein perfektes, selbst gedrehtes 3D-Video. Die beiden Linsen sind leicht zueinander geneigt, ihr Schnittpunkt liegt etwa 1,5 Meter vor dem Camcorder; genau dort befindet sich nachher bei der Betrachtung quasi die Bildschirmoberfläche. Alle Objekte davor ragen aus dem Bildschirm heraus, alle dahinter liegen optisch hinter der Bildschirmoberfläche. Nach der Aufnahme kann der Camcorder per HDMI direkt mit dem 3D-tauglichen Bildschirm verbunden werden, dann müssen Sie nur noch die Shutterbrille aufsetzen, einschalten und los geht´s. Und das tut es wirklich, sogar ohne vordergründige Effekthascherei, wie auf die Kamera zufliegende Bälle und ähnliche Spielchen.

3D-Editing


Nicht jeder Filmer gibt sich mit dem Resultat direkt aus dem Camcorder vollends zufrieden. Für den ambitionierten Videofilmer fängt nach dem Dreh beim Editieren der Spaß erst richtig an. Das 3D-Material aus der HDC-SDT750 entspricht zwar den AVCHD-Spezifikationen, lässt sich jedoch noch nicht von jeder Software nachbearbeiten. Ein Hindernis stellen die Überblendungen dar, die nicht für das Side-by-side-Verfahren geeignet sind und im Zweifel den 3D-Effekt genau an den Clip-Übergängen zunichte machen würden. Ein weiterer Stolperstein ist die auf 2D-Formate beschränkte Ausgabe des fertigen Projektes. Die Berliner Softwarespezialisten für Video- Nachbearbeitung von Magix haben gerade rechtzeitig ihre Editing-Software Video deluxe 17 fit für 3D gemacht. Die Versionen plus und premium werden sinnigerweise mit einer Rot/Blau-Brille ausgeliefert. Diese ermöglicht die Bildbeurteilung im Vorschaumonitor, der auf die entsprechende Wiedergabe eingestellt werden kann. Die Ausgabe des Videos erfolgt dann wahlweise wie gehabt als Side-by-side- Video, als anaglyphes 3D-Video oder schlicht als zweidimensionales Video. 

Preis: um 1400 Euro

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Panasonic HDC-SDT750

Spitzenklasse

3.5 von 5 Sternen

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Thomas Johannsen
Autor Thomas Johannsen
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Datum 21.12.2010, 14:25 Uhr