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Full Digital Sound
In der letzten Ausgabe konnten wir uns bereits von den Klangeigenschaften des FDS-Systems überzeugen. Nun werden wir uns intensiver mit den einzelnen Komponenten und ihrer Technik befassen.
Das komplette Full-Digital-Sound-System (FDS) besteht aus den Komponenten Z3, Z7 und Z25W. Z3 umfasst Prozessor, Bedienteil, zwei Hochtöner sowie die nötigen Kabel. Z7 beinhaltet zwei 16,5-cm-Tiefmitteltöner und Z25W ist der passende 25er Subwoofer. Eine Endstufe im klassischen Sinne ist nicht nötig. Stattdessen sendet der DSP die Signale digital zu den so genannten LSI-Chips, welche die Signale an die Schwingspulen der jeweiligen Chassis schickt. Die LSI-Chips für die Hochtöner sitzen aus Platzgründen im Prozessor und senden von dort ihre Signale direkt an die jeweils zwei Schwingspulen der Tweeter. Bei den Tiefmitteltönern Z7 und dem Subwoofer Z25W sitzen die LSI-Bausteine direkt an den Lautsprechen.





Komponenten
Die Hochtöner im Z3-Set besitzen je zwei Schwingspulen sowie einen doppelten Neodymmagneten. Ihr Übertragungsbereich reicht von 1.500 bis rund 40.000 Hz. Mitgeliefert werden Montagehalterungen zum versenkten Einbau und zur Aufbaumontage. Die Tiefmitteltöner Z7 besitzen eine Konusmembran aus einer Mischung aus hochfesten Aramidfasern, Karbon und Mica. Der LSI-Chip sitzt hier direkt am Korb und beschickt von dort die sechs Schwingspulen des Chassis. An den Prozessor können zwei Paar Z7 angeschlossen werden. Hinzu kommt der Subwoofer Z25W. Auch der 25er Flachsubwoofer besitzt seinen eigenen LSI-Chip sowie sechs Schwingspulen. Wer mehr Basspower möchte, kann einen zweiten Z25W oder auch andere Subwoofer mit herkömmlichem Verstärker einsetzen. Der Prozessor bietet sowohl optischen als auch elektrischen Digitaleingang. Ein analoger Cincheingang ist ebenfalls vorhanden. Android-Smartphones können direkt per USB angeschlossen werden. So können hochauflösende Audiodateien mit bis zu 96 kHz/24 Bit direkt in den Prozessor gestreamt werden. Der analoge Ausgang ermöglicht den zusätzlichen Anschluss anderer Verstärker und Lautsprecher. Bedient wird das System über den Multifunktionsregler des formschönen Controlers.
Z-tune
Die Einstellung des Systems erfolgt sehr komfortabel über die kostenlose App Z-tune von Clarion. Deren Oberfläche ist sehr schön gemacht. So kann die Equalizer-Zielkurve zum Beispiel einfach mit dem Finger auf den Touchscreen gemalt werden und es muss nicht jedes der 31 Bänder pro Kanal umständlich einzeln eingestellt werden. Auch die Frequenzweichen lassen sich in der Grafik sehr schön einstellen, wer möchte, kann natürlich auch die Zahlenwerte eingeben. Die Laufzeitkorrektur ist für die einzelnen Kanäle in 7-mm-Schritten einstellbar.
Fazit
Clarions Full Digital Sound System glänzt mit enormer Effizienz durch brandneue Digitaltechnik. Von der Quelle bis zur Schwingspule wird hier auf jede Digital-Analog-Wandlung verzichtet, stattdessen beschicken die LSI- Chips gezielt die einzelnen Schwingspulen der Lautsprecherchassis. Ein solches Hightech-System bedarf kundiger Hände bei Einbau, Einstellung und Beratung. Daher vertreibt Clarion das Full-Digital-Sound-System ausschließlich über eigens geschulte Fachhändler. Die Liste der 16 Full- Digital-Sound-Flagship-Partner fi nden Sie in diesem Magazin (CarHifi 5/2016) auf Seite 107.Kategorie: Car Hifi sonstiges
Produkt: Clarion Full Digital Sound
Preis: um 2300 Euro
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164-851
KL Audio |
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| Einbau: | X-Dream Car Audio, Markgröningen |
| Headunit | NX706E 900 Euro |
| Prozessor / Hochtöner | Commander Z3 900 Euro |
| Tiefmitteltöner | Z7 700 Euro |
| Subwoofer | Z25W 700 Euro |
| - | „Digitale Effizienzrevolution“ |






