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Kategorie: CD-Player, Vollverstärker, Tuner

Systemtest: Vincent CD-400, Vincent SV-400, Vincent STU-400


Klare Worte

CD-Player Vincent CD-400, Vincent SV-400, Vincent STU-400 im Test , Bild 1
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Ach, tut das gut. Heute wird man oft von Feature-Listen überwältigt und weiß gar nicht mehr, was man nun braucht und was zu einem passt. Vincent hat ein HiFi-Paket geschnürt, das aufs Wesentliche reduziert wurde. Ohne Schnickschnack, ohne missverständliche Funktionsbezeichnungen. Einfach nur gutes HiFi soll in diesem Paket stecken. Ich hab‘s für Sie ausgepackt.

Ich kann gut verstehen, dass nicht jeder unbedingt mit Musikstreaming, Mini-Verstärkerchen und sonstigen neumodischen HiFi-Innovationen experimentieren möchte. Schließlich haben diesen neuen Teile meist was mit Netzwerken zu tun, und die wollen zum einen verstanden werden, und außerdem muss selbst ich als großer Freund der neuen Medien zugeben, dass es nicht immer besonders gut um die Zuverlässigkeit vieler dieser HiFi-Neuheiten bestimmt ist. Und das ist natürlich ärgerlich. Das kann auch ein Grund dafür sein, dass die klassischen HiFi-Anlagen wieder an Beliebtheit zugelegt haben. Denn so ein CD-Player beispielsweise funktioniert einfach. Da legt man eine Scheibe ein, drückt auf „Play“, und das Ding spielt. Und wie ich in letzter Zeit mitbekommen habe, darf eine HiFi-Anlage heute auch ruhig etwas kosten. Und jetzt kommt Vincent ins Spiel. Die Produkte dieser Marke stehen immer für Preiswürdigkeit bei gleichzeitigem Erhalt des Qualitätsanspruchs. „High- End bezahlbar machen“, was ist es, das sich Uwe Bartel, Elektronikingenieur und Geschäftsführer vom Vincent-Vertrieb Sintron Audio ganz weit oben auf dem Zettel hatte, als er der Eigenmarke Sintron das Gesicht geben wollte. Das ist nun mittlerweile 16 Jahre her, bis heute hat sich aber im Prinzip nichts an genau dieser Zielsetzung geändert. Genau deswegen ist die neue Onset- Line von Vincent auch so spannend. Das ist alles andere als billiges HiFi, das Preisschild bleibt jedoch in einem vertretbaren Rahmen. Das gilt insbesondere, wenn man sich ansieht, was man für die 700 Euro pro Komponente bekommt, denn genau so viel kosten der CD-Player CD-400 und der passende Vollverstärker SV-400 einzeln im Handel.

CD-Player Vincent CD-400, Vincent SV-400, Vincent STU-400 im Test , Bild 2CD-Player Vincent CD-400, Vincent SV-400, Vincent STU-400 im Test , Bild 3CD-Player Vincent CD-400, Vincent SV-400, Vincent STU-400 im Test , Bild 4
 

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Wesentliches


Keines der drei hier vorgestellten Produkte wird den Besitzer vor Probleme stellen, denn die Steuerung ist so simpel gehalten, wie es nur geht. Vier Tasten pro Gerät sind es gerade einmal, dazu gesellt sich jeweils ein Drehknopf, der natürlich jeweils unterschiedliche Aufgaben erfüllt. Aber das war‘s tatsächlich schon. Warum auch? Der Bedienbarkeit zuträglich ist übrigens auch der Umstand, dass die Knöpfe und Drehregler an jedem der drei Geräte gleich platziert sind, so dass die Hände schon nach kurzer Zeit automatisch und ohne vorher nachdenken zu müssen an die richtige Stelle greifen. Das ist ein Detail, das in der Praxis wirkungsvoll ist. Und noch etwas, das mir positiv aufgefallen ist: Der Schalter vorn schaltet die Geräte hart aus, versetzt sie also nicht in den Standby-Modus. Gerade in unserer heutigen Zeit muss ein HiFi-Gerät ja nun wirklich keinen Strom verbrauchen, wenn man gerade nicht hört. Das Einschalten der drei geht trotzdem ganz flott, eine Trigger-Schaltung sorgt dafür, dass man nicht jedes Gerät einzeln antippen muss.

Quellen


Zu einem klassischen HiFi-Turm gehören zwei Komponenten: Der CD-Player und ein Tuner. Beides gibt’s in dieser Serie. Der CD-Player CD-400 bedient sich angesagter, hochwertiger Technik, um den Besitzer glücklich zu machen: Burr-Brown-Wandler, ein waschechtes CD-Laufwerk (kein zweckentfremdetes und klanglich schlechteres DVD-Laufwerk) und eine stabile Stromversorgung machen schon mal ordentlich was her und passen sehr gut zum hohen Anspruch, den die Entwickler an HiFi-Bausteine haben. Die Bedienung des Tuners funktioniert genau entgegensetzt meiner ursprünglichen Vermutung: Der Drehregler erlaubt das Einstellen der Sender, die Taster schalten durch die insgesamt 30 Senderspeicher. Das hat man aber schnell drauf, außerdem schaltet man ja einen Tuner meist nur ein, ohne noch ewig daran rumzuspielen.

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Verstärker


Der SV-400 ist ein Vollverstärker alter Schule. Er ist mit einer Höhe von 10 Zentimetern (bei Standardbreite von 43 Zentimetern) nicht der Mörderbolide, macht aber einen sehr wertigen Eindruck. Dazu tragen die hübsche Alu-Frontplatte, sein Gewicht von 10 Kilogramm und die mit einem guten Druckpunkt versehenen Bedienknöpfe genauso bei wie der prächtige Ringkerntrafo (der maßgeblich am Gewicht schuld ist) und die ordentlichen, vergoldeten Anschlussbuchsen. Und davon gibt’s nun wieder reichlich: Fünf analoge Eingänge sind für die meisten Haushalte auch mehr als genug, zumal er ja noch ein leckeres Schmankerl mitbringt: Er verfügt über eine kleine D/A-Wandler-Platine, an die man jedoch nicht etwa Sat-Receiver oder Blu-ray-Player anschließen soll, sondern einen Computer. Der wird per USB direkt mit dem Verstärker verbunden. Ihr Rechner erkennt den SV-400 als externe Soundkarte und erlaubt das direkte Abspielen von Musik, die auf der Festplatte gespeichert ist. Das ist weitaus eleganter als das Verwenden dieser 3,5er-Klinke-auf-Cinch-Kabel, die viele Leute benutzen, um den Computer an die Anlage anzuschließen. So oder so, ob Computer oder CD-Player, liefert der SV-400 eine ganz hervorragende Leistung ab. Und das, wie bereits beschrieben, im Labor und im Hörraum. Er weiß mit seinen 50 Watt an acht Ohm durchaus auch mal richtig zuzupacken, zwingt die angeschlossenen Lautsprecher dazu, nennenswerten Druck aufzubauen, tönt überhaupt tendenziell schön spritzig und offen. Und so wird auch klanglich ein stabiler Schuh aus der ganzen Kombi.

Fazit

Uwe Bartel weiß, wie man Kunden befriedigt. Dieses Dreiergespann passt dem ambitionierten HiFi-Freund genau in den Kram. In den wichtigen Kategorien Bedienung, Verarbeitung und Klang schneiden die drei hundertprozentig zu meiner Zufriedenheit ab. Und das Zugeständnis an die Computer-Audio-Fraktion werte ich als Schritt in die richtige Richtung, denn auch Sohnemann will ja mal Papas Anlage benutzen. Ich bin jedenfalls völlig sicher, dass die drei eine Menge Fans bekommen werden.

Preis: um 700 Euro

Ganze Bewertung anzeigen
Vincent CD-400

Spitzenklasse

4.0 von 5 Sternen

-

Preis: um 700 Euro

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Vincent SV-400

Spitzenklasse

4.0 von 5 Sternen

10/2011 - Christian Rechenbach

Preis: um 500 Euro

Vincent STU-400


10/2011 - Christian Rechenbach

Bewertung: Vincent CD-400
Klang 70%

Labor 15%

Praxis 15%

Ausstattung & technische Daten: Vincent CD-400
Vertrieb Sintron Audio, Iffezheim 
Telefon 07229 182998 
Internet www.sintron-audio.de 
Messwerte
Abmessungen (B x H x T in mm) 430/98/345 
Gewicht (in Kg) 6.8 
Fremdspannungsabstand (A) (in dB) 93 
Übersprechen (in dB) 90 dB 
Klirrfaktor (1 kHz, 0dB) (in %) 0.019 
Stromverbrauch Standby
Ausstattung
Ausführungen schwarz/Alu gebürstet 
Sonstiges Fernbedienung 
+ sehr gute Verarbeitung 
+ Top Bedienung 
+
Klasse Spitzenklasse 
Preis/Leistung sehr gut 
Bewertung: Vincent SV-400
Klang 70%

Labor 15%

Praxis 15%

Ausstattung & technische Daten: Vincent SV-400
Vertrieb Sintron Audio, Iffezheim 
Telefon 07229 182998 
Internet www.sintron-audio.de 
Messwerte
Abmessungen (B x H x T in mm) 430/98/345 
Gewicht (in Kg) 9.5 
Leistung (8 Ohm) 2 x 50 Watt 
Leistung (4 Ohm) 2 x 70 Watt 
Fremdspannungsabstand (A) (in dB) 84 
Übersprechen (A) (in dB) 75 dB 
Dämpfungsfaktor 162 
Klirrfaktor (1 kHz, 5 W) (in %) 0.012 
Stromverbrauch Standby (in Watt)
Ausstattung
Ausführung: schwarz/Alu gebürstet 
Anschlüsse 5 x cinch, 1 x USB-Audio, 1 x Rec-out, 1 x Pre-out, 1 x Kopfhörer 
Sonstiges 12-V-Triggerausgang, Fernbedienung 
+ einfache Bedienung 
+ USB-Audio-Eingang 
+ Nein 
Klasse Spitzenklasse 
Preis/Leistung sehr gut 
Ausstattung & technische Daten: Vincent STU-400
Vertieb Sintron Audio Iffezheim 
Telefon 07229 182998 
Internet www.sintron-audio.de 

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Autor Christian Rechenbach
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Datum 17.10.2011, 15:02 Uhr
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Es ist uns eine große Freude, Ihnen die EISA AWARDS 2021-2022 präsentieren zu dürfen. Zusammen mit den Kollegen von 60 Testmagazinen und -Websites aus Europa, Amerika, Asien und Australien kürt unsere Redaktion als exklusives deutsches Mitglied in der Home Theatre Audio Expert Group jedes Jahr die besten Geräte der Welt.
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Ich freue mich, Ihnen ein ganz sicheres Jahreshighlight zu präsentieren. Voll im Wohnmobiltrend und frisch vom Caravan Salon erreichte und Pioneers neues Camper-Navi AVIC-Z1000DAB zum Test. Zugegeben nicht ganz billig, dafür aber voll ausgestattet mit allem, was den Urlaub im eigenen Wohnmobil vom ersten Meter an entspannt und stressfrei macht. Darüber hinaus haben wir natürlich noch über zwei Dutzend weitere Geräte im Test. Da ist alles dabei, günstige Verstärker und Lautsprecher, bezahlbares High-End, die perfekte Mini-Steuerzentrale mit 9 DSP-Kanälen und natürlich jede Menge Subwoofer. Ich wünsche viel Spaß beim Lesen!
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Holger Barske - Ressort<br>High-End
Holger Barske
Ressort
High-End
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Die neue "LP" ist da!
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Nach wochenlangen zähen Verhandlungen sind die EISA-Awards nun vergeben - Sie finden in dieser Ausgabe die Vorstellung sämtlicher Preisträger, die wir Fachjournalisten aus den Testgeräten des letzten Jahres ausgesucht und für preswürdig befunden haben.
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Interessante Links:
  • www.hausgeraete-test.de
  • www.heimwerker-test.de
  • hifitest.de/shop/
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