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Man nehme einen Breitbänder, ein Gehäuse und lasse im Grunde alles weitere weg. Heraus kommt wahrscheinlich ein Lautsprecher, der nicht besonders gut klingt. Es sei denn, man weiß, was man tut.
>> Mehr erfahren>> Alle anzeigenMusikrezension: Jens Thomas - Speed of Grace (ACT)
Jens Thomas - Speed of Grace
Jahrelang habe ich Metal-Alben der härteren Art konsumiert, doch gab es auch für Fans der gemäßigten Gangart immer ein paar Bands, die ihre Daseinsberechtigung haben. Dazu gehören natürlich Motörhead und selbstverständlich die schottischen Hardrocker namens AC/DC. Das ist schlicht kultige Musik, das muss eigentlich jeder zugeben. Das empfand der Pianist Jens Thomas offensichtlich auch, denn sein neues Album „Speed of Grace“ ist eine Hommage an die Musik von AC/DC. Nur halt anders. Langsam, fast theatralisch, aber gerade gesanglich sehr gut umgesetzt. Man muss eigentlich nicht mal die Musik von AC/ DC mögen, um die Scheibe gut zu finden, als anerkennender Fan war ich jedoch schwer angetan von der klavierlastigen Jazz-Interpretation. Man versucht halt, beim Hören die Original-Songs herauszuhören, was durch die anheimelnde Intensität teilweise in Arbeit mündet. Kritik gibt‘s, und die heißt: Der eine oder andere flotteren Song hätte dem Album gut getan. Wenn „Highway To Hell“ als fast melancholischer, nachdenklich stimmender Song präsentiert wird, hat das menschliche Gehirn sogar richtig was zu tun, was ich dem Album dann andererseits zugute halte. Technisch ist‘s perfekt gemacht, da darf sich der Audiophile richtig austoben und Details durchhören. Das ist also ein willkommener Kandidat in der Download-Mannschaft, dem in meinen Augen einiges an Beachtung gebührt.
Verfügbar als:
Compact Disc
FLAC, 88,2 kHz, 24 Bit
ALAC, 88,2 kHz, 24 Bit
Kategorie: CD
Produkt: Jens Thomas - Speed of Grace (ACT)
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