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Topthema: Raumakustik verbessern - Schallabsorber einsetzen
Kategorie: D/A-Wandler, Streaming Client

Einzeltest: AVM Ovation CS 8.2 - Seite 3 / 5


Schwere Geschütze

Natürlich lässt sich der Schalldruck hier mit der nötigen Präzision steuern, doch es ist immer schön zu sehen, dass selbst bei vermeintlich schon hohen Lautstärken der CS 8.2 immer noch ein paar Reserven zu haben scheint, sein Spiel weiterhin druckvoll fortsetzt und dem Spaß praktisch keine Grenzen setzen möchte. Trotz des All-in-one- Konzeptes kann man hier nicht von Einschränkungen sprechen, denn hier gibt es einen wirklich ausgewachsenen Verstärker, der auch ohne die ebenfalls vorhandenen Funktionen eine gute Figur macht. Trotz eben jener anderen Funktionen bietet AVM hier außerdem eine Reihe von Möglichkeiten, auch andere Geräte mit dem Verstärker zu kombinieren. Jeweils ein Paar unsymmetrische Cinch-Buchsen und symmetrisch arbeitende XLR-Anschlüsse bietet die Analogsektion des Multitalents analogen Geräten an. Als Ausgang gibt es neben den stramm sitzenden Lautsprecherklemmen sogar gleich drei Varianten, inklusive einem variablen Pre-out. Doch auch externe digitale Zuspieler können den CS 8.2 zur Wandlung ihrer Daten nutzen. Neben zwei optischen und einem koaxialen Eingang, bedachte man bei AVM auch die Computer-Audio-Enthusiasten, für die das rückseitige Anschlusspanel den passenden USB-B-Eingang bereithält. Zentrales Element der digitalen Sektion ist dann natürlich das DAC-Board.

Versehen mit einem ESS-Chip aus der Sabre32-Referenzreihe des Halbleiterherstellers. Mit dem eingesetzten ES9018K2M-Modul ist der CS 8.2 dann in der Lage, eine gute Breite möglicher Samplingraten zu verarbeiten. PCM-Signale werden mit bis zu 384 kHz verarbeitet, während DSD mit einfacher wie doppelter Datenrate von bis zu 5,6 MHz umgesetzt wird. Leider jedoch nur, wenn die Daten per USB eingehen, denn die Streamingsektion kommt hier nicht ganz hinterher. Doch auch hier ist das Übertragen von 192 kHz möglich, was nun wahrlich kein Grund zur Trauer ist. Dabei ist die Wandlersektion selbst sogar aufrüstbar, denn AVM plant den langfristigen Support seiner Ovation Line. Da der Wandler inklusive Clocking auf einer separaten Platine unterkommt, die dem eigentlichen Digitalboard aufgesetzt wird, kann hier schnell und einfach die Plattform ausgetauscht werden, wenn in Zukunft noch höhere Abtastraten benötigt werden sollten. Zukunftssicherheit ist also gegeben, schließlich legt man sich ein Gerät wie den CS 8.2  ja auch nicht jeden Tag zu. Warum auch, wenn hier ja alles geboten wird, was man zum Musikhören braucht. Doch all die Funktionsvielfalt kann durchaus schon einmal zu einer sperrigen Bedienung führen. Damit das nicht vorkommt, bietet AVM gleich mehrere Fernbedienungen an, die unterschiedlich viele Funktionen des komplexen CS 8.2 steuern können.

Preis: um 10990 Euro

AVM Ovation CS 8.2


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Dipl.-Ing.
Michael Voigt
Chefredakteur
hifitest.de
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Autor Philipp Schneckenburger
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Datum 24.07.2017, 14:58 Uhr