Kategorie: Games Playstation 4

Einzeltest: Ubisoft Assassin’s Creed IV – Black Flag


Assassin’s Creed IV – Black Flag

Games Playstation 4 Ubisoft Assassin’s Creed IV – Black Flag im Test, Bild 1
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Ab dem 31. Oktober darf auf den aktuellen Konsolen in See gestochen werden, denn der neueste Teil der Assassin’s-Creed-Reihe verschlägt den Spieler diesmal in die piratenverseuchten Gewässer der Karibik. Wir konnten im Rahmen der diesjährigen Gamescom bereits Hand an die PS4-Version des nächsten Kapitels der beliebten Meuchelreihe legen.

Bereits kurz nach Erscheinen von Assassin’s Creed III kristallisierte sich die enorme Beliebtheit der im Spiel enthaltenen Schiffskampfmissonen heraus. Bald danach war klar, dass Ubisoft beim unausweichlichen Nachfolger wieder die Möglichkeit bieten wird, die Assasinen- Bruderschaft auf hoher See zu unterstützen. Doch nicht nur das: Man entschloss sich, das gesamte Spiel in ein maritimes Setting zu verlegen. 

Story


Assassin’s Creed IV, passenderweise mit dem Namenszusatz „Black Flag“ versehen, lässt den Spieler dieses Mal die Kontrolle über den jungen Piratenkapitän Edward Kenway übernehmen. Dabei handelt es sich, wie Serienkenner bereits am Namen erkennen, um den Vater von Haytham Kenway und damit Großvater des Protagonisten Connor aus dem direkten Vorgänger.

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Ob die serientypische Rahmenhandlung um Desmond Miles wieder eine Rolle spielen wird, ist hingegen noch nicht bekannt. Edward kommandiert sein Schiff in den Gewässern der Karibik des Jahres 1715 und gerät während seinen Raubzügen in den ewigen Konflikt zwischen Templern und Assassinen hinein – alles, was sich die Freibeuter aufgebaut haben, droht zerstört zu werden. Dabei kann der Kapitän zwar auf seine Assassinenausbildung vertrauen, jedoch wurde uns erklärt, dass der ungestüme Seemann nicht direkt der Bruderschaft angehört, sondern diese lediglich unterstützt. Seine Loyalität liegt in erster Linie bei seiner Mannschaft und seinen Piratenkollegen. Hier bedient sich Ubisoft wieder einmal Charakteren aus der Geschichte, denn in Black Flag werden sich auch echte Piraten wie der legendäre Blackbeard ein Stelldichein geben.  

Gameplay


Die Entwickler haben sich alle Mühe gegeben, die Gefechte auf dem Wasser noch einmal zu verfeinern. Edwards Schiff, die Jackdraw, verfügt nun über einen Mörser, mit dem zum einen Schiffe in direkter Fahrtrichtung beschossen werden können, der zum anderen aber auch prima geeignet ist, um Stellungen an der Küste anzugreifen. Die Kanonen an Deck feuern immer noch ihre Breitseiten von der Schiffsseite, in die man schaut, und auch verschiedene Arten von Munition können wieder geladen werden. So verursachen normale Kanonenkugeln großen Schaden an Schiffen, Kettengeschosse zerstören Mäste und hindern Feinde an der Flucht, und Brandgeschosse eignen sich hervorragend, um an Deck befindliche Seeleute unschädlich zu machen. Wer Schäden am eigenen Schiff vermeiden möchte, sollte seiner Crew möglichst vor jeder feindlichen Salve befehlen, in Deckung zu gehen. Auch das Wetter hat wieder großen Einfluss auf den Ausgang einer Seeschlacht. So können die herrlich aussehenden grünen Gewässer der Karibik schnell zu einem nassen Grab werden, wenn Stürme dynamisch über das Wasser peitschen und haushohe Wellen das Schiff zum Kentern bringen wollen. Selbst kleinere Wellen können schnell zwischen zwei Booten auftauchen und so eine Kanonensalve verschlucken. Voraussicht ist demnach wichtig um zu bestehen. Doch nicht nur das Versenken von Schiffen ist möglich, sondern vor allem das Entern und Plündern. Echte Piraten brauchen Beute, und wer mit dem Fernglas ein Schiff auf hoher See erspäht, erfährt Details über Besatzung und Ladung. Nachdem das feindliche Schiff betreten und die Crew im Schwertkampf besiegt wurde, kann man sich entscheiden, die Ladung einfach zu plündern und zu Geld zu machen, oder man ernennt einen neuen Kapitän und gliedert das neue Gefährt in seine Piratenflotte ein. Um diese zu unterhalten, muss natürlich stets Gold für die Aufrüstung erbeutet werden, und auch Crewmitglieder wollen angeheuert sein. Diese findet man teilweise auf hoher See, meist jedoch in einem der 75 verschiedenen Schauplätze in Black Flag. Von Havanna über Kingston bis hin zu versteckten Buchten, die Welt von Assassin’s Creed IV ist gigantisch und völlig frei erkundbar. Hier kommt besonders das klassische Meuchelmörder- Gameplay zum Tragen, denn auch an Land gibt es jede Menge Missionen. Dabei soll der Fokus auf Schleichpassagen etwas erhöht werden. Bewachte Areale sollen schwieriger zu betreten sein, doch auch wenn es zum Kreuzen der Klingen kommt, ist Edward in der Lage, durch das serientypische Kampfsystem mit seinen Gegnern fertigzuwerden. Zusätzlich zu den Missionen an Land und auf hoher See gibt es wieder eine enorme Anzahl Nebenaufgaben, die über die gesamte Karte verteilt sind. Von der Jagd auf Tiere im Dschungel über das Harpunieren von Walen und Haien gibt es unzählige versteckte und versunkene Schätze, die geborgen werden wollen. Wer in einen Hafen einläuft, sollte außerdem stets die lokale Taverne besuchen und den Barkeeper nach Aufträgen aushorchen. Bei der Rückkehr zum Schiff kann man sich einer praktischen Schnellreisefunktion bedienen. Wer lieber manuell über die offene See segelt, kann außerdem seiner Crew befehlen, zur Unterhaltung ein paar Lieder zu singen. Über 30 zeitgenössische Matrosenlieder sollen im fertigen Spiel enthalten sein. Auch der von vielen geliebte, von anderen wegen seiner Andersartigkeit verschmähte Multiplayermodus ist wieder mit an Bord. Neben den bereits bekannten Modi können Spieler diesmal sogar eigene Spielvarianten erstellen, von denen Ubisoft dann die beliebtesten übernehmen will.

Entwicklung


Was uns auf der Gamescom gezeigt wurde, kann schon jetzt begeistern. Zwar ist über die Story noch nicht allzu viel bekannt, doch das serientypische Gameplay, gepaart mit einer dichten Atmosphäre machen einen sehr guten Eindruck. Die offene Welt steckt voller Aktivitäten und die Möglichkeit ,mit einer Piratenflotte Geld zu verdienen, seine Schiffe aufzurüsten und seine Crew zu verwalten, ist wesentlich ansprechender als die sperrigen Handelsrouten aus dem Vorgänger. Am 31. Oktober erwartet Gamer also ein tolles Stück Software, allerdings nur für die aktuellen Konsolen. Während die Xbox-One-Version ab dem (noch unangekündigten) Launch des Systems erhältlich sein wird, sind für die Playstation-4-, sowie für die PC-Version noch keine Termine angegeben.

Fazit

„Assassin’s Creed IV Black Flag“ liefert genau das, worauf die Fans der Serie gewartet haben: frischen Wind. Das Setting wirkt wohltuend neu und alle Orte haben ihr eigenes Flair. An Land erwartet einen die beliebte Mischung aus Schleichen, Planen und Kämpfen, und auf dem Meer gibt es nun eine ganze Reihe neuer Gameplayelemente. Dazu sieht die Next-Gen-Karibik wunderschön aus. Besonders das Wetter und die Wassereffekte haben einen enorm hohen Realitätsgrad erreicht.

Preis: um 55 Euro

Ubisoft Assassin’s Creed IV – Black Flag

12/2013 - Philipp Schneckenburger

Ausstattung & technische Daten 
Plattform PS3, Xbox 360, Wii U, PS4, Xbox One, PC 
Vertrieb Ubisoft 
Alterseinstufung (USK) Noch nicht bekannt 
Preis (UVP) 55 
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Philipp Schneckenburger
Autor Philipp Schneckenburger
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Datum 11.12.2013, 09:49 Uhr
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