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Kategorie: Games PC

Einzeltest: Sega The Cave


Höhlenwanderung

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Darüber werden sich viele Computerspiel-Fans gefreut haben: Ron Gilbert is back! Für die Jüngeren unter uns sei gesagt, dass dieser Mann mit seinen Adventures „ Zak McKracken“, „Maniac Mansion“ und „Monkey Island“ Geschichte geschrieben und wie kaum ein anderer das Adventure- Genre geprägt hat.

Story


Viele Gamer werden verklärte Augen bekommen haben, als es hieß, dass der „Meister“ wieder ein Spiel veröffentlichen würde. Jetzt ist es so weit, über Steam ist The Cave für wenig Geld erhältlich. In The Cave wagen wir mit einer dreiköpfigen Truppe den Abstieg in eine geheimnisvolle Höhle. Diese ist weit verzweigt und beherbergt nicht nur die üblichen Höhlenbewohner wie garstige Drachen, sondern ist Heimat für Märchenschlösser, Zoos, Vergnügungsparks oder Raketenabschussbasen. Die Höhle kann zudem sprechen und besitzt einen herrlich trockenen, mitunter zynisch-makabren Humor. Fantasie hat Ron Gilbert also immer noch – sehr schön. Zum Abstieg in die Höhle wählen wir zu Beginn drei aus sieben mögliche Charakteren aus, die sich voneinander durch völlig unterschiedliche Eigenschaften und Talente unterscheiden. Jetzt gilt es clever zu kombinieren und gemeinsam die verschiedenen Rätsel zu knacken.

Gameplay


The Cave ist kein klassisches Adventure im Sinne eines Monkey Island. Eher ein Jump’n’Puzzle, bei dem es gilt kleine Hindernisse zu überwinden und die speziellen Eigenschaften der einzelnen Charaktere gezielt einzusetzen. Jede Figur hat ihre eigene Geschichte und Fähigkeit, dennoch gibt es kaum Möglichkeit zu echtem Teamwork. Man findet Altbekanntes so dass man munter Knöpfe drückt, Schalter umlegt, Items miteinander kombiniert oder Triggerplatten auslöst um neue Areale zu erschließen. Um alle Charaktere ins Ziel zu bringen, müssen prinzipbedingt drei Durchgänge gespielt werden, was gewisse Wiederholungen der Areale mit sich bringt. Leider interagieren die Figuren nicht untereinander und bleiben stets stumm. Dafür redet die Höhle munter vor sich hin und kommentiert das Geschehen mit spitzem Humor. Erfahrene Abenteurer werden die Rätsel in The Cave sehr schnell lösen können, so dass der erste Durchgang in fünf bis sechs Stunden geschafft ist. Die Rätsel sind allesamt gut zu meistern, sehr unterhaltsam, und stirbt beim Lösungsversuch dennoch ein Charakter, wird dieser sofort in unmittelbarer Nähe wieder animiert.

Grafik und Sound


Der Grafikstil von The Cave ist sehr stimmig und weist hier und da auf die guten alten Zeiten hin. Wer genau beobachtet, wird häufig schmunzeln. Beim Sound setzt The Cave auf Atmosphäre und punktet vor allem durch die gut aufgelegte, englische Erzählerstimme der Höhle. Die gelungene Geräuschkulisse weist zudem witzige Cartoon- Soundeffekte auf.

Suchtfaktor


The Cave hat viel Flair und lässt alte Lucas-Arts-Gefühle aufkommen. Doch leider ist die Spieldauer recht kurz, auch wenn alle sieben Charaktere zum Einsatz kommen. Die unpräzise Steuerung kann nerven, das machen die humorigen Rätsel mit zynischem Höhlenkommentar allerdings wieder wett. Die vielen versteckten Details innerhalbder Level machendas erneute Durchspielen lohnenswert.

Fazit

So viel vorweg: The Cave wird bestimmt kein Klassiker werden. Dennoch hat uns Ron Gilberts neues Werk viel Spaß bereitet und gezeigt, dass man auch ohne Action ein sehr unterhaltsames und atmosphärisches Spiel kreieren kann.

Preis: um 13 Euro

Sega The Cave


-

Bewertung 
Atmosphäre / Story 25%

Gamesplay 25%

Grafik 20%

Sound 20%

Suchtfaktor 10%

Ausstattung & technische Daten 
Plattform PC 
Vertrieb Sega 
Alterseinstufung (USK) 12 
Preis (UVP) 13 
Schwierigkeitsgrad Anfänger • Amateur • Profi 
+ spaßige Rätsel · stimmungsvolle Grafik · guter Erzähler 
- kurze Spielzeit · keine Interaktion der Spielfiguren · etwas schwammige Steuerung 
Dipl.-Ing.
Michael Voigt
Chefredakteur
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Autor Jochen Schmitt
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Datum 29.04.2013, 11:42 Uhr