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Topthema: Raumakustik verbessern - durch Schallabsorber
Kategorie: Hifi sonstiges

Einzeltest: Adam Damper Base A


Wie auf Wolken

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Einfache Konzepte mit Luftfederung hat es schon immer gegeben. Wie weit man die „alte“ Technik mit ein paar neuzeitlichen Ausstattungsdetails bringen kann, zeigt uns die Firma Adam Damper

Natürlich gibt und gab es immer schon mehr oder minder dilettantische Versuche mit Fahrrad- oder Rollerschläuchen, einen Plattenspieler mit Luftfederung ruhig zu stellen. Der Trick bei der ganz Situation – und damit auch das Problem – ist die perfekt waagerechte Aufstellung, die ja bei so etwas Instabilem wie einem luftgefüllten Schlauch oder Ball nicht selbstverständlich ist. Man stelle auf eine Luftfederung etwas mit einer ungleich verteilten Masse, und die Karten werden neu gemischt. Achim Jäger von Adam Damper hat sich dieser Sache nun einmal wirklich ernsthaft angenommen und eine Reihe von Basen mit immer höherem technischen Anspruch entwickelt. Dabei versteht es sich von selbst, dass es sich um eine Konstruktion handelt, die mit mehreren Federelementen arbeitet, nämlich vier an der Zahl, die sich auf die vier Ecken der Basis verteilen. Die Elemente selbst stammen aus der Industrietechnik und dienen „im richtigen“ Leben dazu, hochempfindliche Geräte vor Erschütterungen zu bewahren, beispielsweise Mikroskope und ähnliche Präzisionsinstrumente. Dass diese Elemente auch ihren Preis haben, versteht sich – der Endpreis unserer Testbasis liegt dann auch bei gut 6.800 Euro. Aber weiter mit Adam Damper: Die erste Version der Basis, Base M (M für Manuell), die wir vor Jahresfrist kurz vorgestellt haben, ist noch mit Dreh-Druckreglern ausgestattet, mit denen sich die Stellplatte ins Wasser bringen lässt.

Technisch etwas weiter und in der Form auch deutlich eleganter ist die Weiterentwicklung namens Base M ADM, bei der die Einstellung immer noch per Hand erfolgt, hier aber mit Magnetventilen, die über Tasten an der Front angesteuert werden. Besonders stolz ist Jäger auf seine neueste Errungenschaft: Die Base A (für Automatik). Hier muss der Benutzer einfach nur noch für einen waagerechten Stand in unbelastetem Zustand sorgen, den Rest regelt die Automatik, die die Stellplatte nach Belastung automatisch auf eine vorher per App festgelegte Höhe fährt. Unser Wunsch wäre natürlich an dieser Stelle eine ebenfalls vollautomatische Ausrichtung – die laut Hersteller auch in Arbeit ist. Momentan scheint noch die gute alte Wasserwaage das Mittel der Wahl zu sein. Außerdem: Die grundsätzlich waagerechte Aufstellung der Basis ist eine gute Idee, denn je mehr Höhe mit den Federelementen ausgeglichen wird, desto mehr unterscheiden sich die Federkonstanten in den vier Ecken und damit die Definition der Resonanzfrequenz. Diese liegt bei niedrigen 3 Hertz und entspricht damit der üblichen Einstellung bei federnden Subchassis-Laufwerken. In der Praxis hing es ein bisschen vom verwendeten Laufwerk ab, wie stark sich die Base A bemerkbar machte.

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Adam Damper Base A


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Thomas Schmidt
Autor Thomas Schmidt
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Datum 06.04.2018, 09:58 Uhr
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