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Kategorie: Hifi sonstiges

Einzeltest: Audioquest JitterBug


Frequenzfresser

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Bei der Entwicklung von USB dachte man eigentlich nicht unbedingt an Audioanwendungen, doch heute ist diese Übertragungsart nicht mehr wegzudenken. Zeit, den Universalanschluss etwas audiophiler zu machen.

USB ist eine hervorragende Verbindung, die die Datenübertragung in den letzten Jahren revolutioniert hat. Es ist der Standard geworden, nicht nur um Signale von einem Gerät an ein anderes zu übertragen, sondern auch, um Energie zu transferieren. Nicht umsonst bieten gerade Mobilgeräte mittlerweile nur noch einen einzigen Anschluss, um gleichzeitig den Akku aufzuladen und das System mit Zubehör zu erweitern. Simplizität ist zwar eine feine Sache, und je weniger verschiedene Anschlüsse und Verbindungen es gibt, desto besser, doch die gleichzeitige Übertragung von Strom und Daten über das gleiche Kabel kann sich durchaus auch negativ auf die Qualität des Signals auswirken. Für die meisten Anwendungen ist das nicht weiter relevant, doch gerade bei recht empfindlichen Audiokomponenten kann dies problematisch sein, da der Klang hier direkt betroffen sein kann. Audioquest hat sich schon lange auf die Herstellung hochwertiger Verbindungen für Audio- und Videoanwendungen spezialisiert und findet bei der USB-Übertragung natürlich eine passende Spielwiese, um ihr Können zu beweisen. Die von Audioquest gefundene Lösung für die audiophile Nutzung des eigentlich für IT-Technik genutzten Universal Serial Bus ist der JitterBug. Ein unauffälliger USB-Filter, der an jedem Gerät verwendet werden kann.

Mit etwa fünf Zentimetern Länge ist er in etwa so groß wie ein handelsüblicher Speicherstick, bietet anstelle eines einzelnen Anschlusses jedoch gleich zwei USB-A-Buchsen. Einer in einer männlichen Form und ein weiblicher auf der gegenüber liegenden Geräteseite. So wird der JitterBug einfach auf das Ende eines USB-Kabels gesteckt, das dann wie gewohnt verwendet werden kann. Dabei funktioniert der winzige Filter vollkommen passiv, benötigt also keine weitere Stromquelle oder Software, sondern setzt sich einfach in den Signalweg der bestehenden Verbindung. Dort unterdrückt der JitterBug dann die hochfrequenten Störungen, die ein USB-Anschluss bei der Nutzung verursacht, sowohl bei der stromführenden Verbindung des Kabels wie auch bei der Datenübertragung. Genau diese hochfrequenten Interferenzen, auch Noise genannt, sorgen für eine Verschlechterung der Signalqualität, und damit des Klangs. Doch nicht nur im direkten Signalweg kann der JitterBug hilfreich sein, sondern auch an nicht verwendeten USB-Buchsen. Hier sorgt der kleine Filter dann dafür, dass der nicht genutzte Eingang, der trotzdem ständig mit Signalen bombardiert wird, praktisch totgelegt wird. Somit gibt es keine Möglichkeiten mehr, dass Störungen auf andere Komponenten übertragen werden. Im Test stellte sich diese Methode als durchaus brauchbar heraus.

Preis: um 50 Euro

Audioquest JitterBug


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