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Kategorie: In-Car-Lautsprecher 10cm, In-Car-Lautsprecher 13cm, In-Car-Lautsprecher 16cm

Serientest: Axton ATX100, Axton ATX130, Axton ATX165


Budgetschoner

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Wie bei Axtons Kompos der ATC-Serie geht es auch bei den ATX-Koaxen in erster Linie darum, guten Klang für kleines Geld anzubieten. Wir haben die drei Modelle unter die Lupe genommen.

Die günstigen Axton-Komponentensysteme dürften zu den meistverkauften Markenlautsprechern am hiesigen Markt zählen. Mit Preisen ab 100 Euro locken sie Einsteiger und bieten sich als günstiger Ersatz für defekte Originallautsprecher an. Noch günstiger geht es allerdings mit den Koaxsystemen der ATX-Serie, denn diese verzichten auf einen separaten Hochtöner und eine externe Frequenzweiche. Daher sind sie nochmals ein gutes Stück günstiger zu haben. Es gibt sie als 10er-, 13er- und 16er-Koax, die Preise bewegen sich zwischen 45 und 60 Euro fürs Paar inklusive Schutzgitter. Es ist klar, dass man für dieses schmale Budget kein High-End erwarten darf, doch zeigt der erfolgreiche Test der ATC-Kompos (Ausgabe 5/2019), dass hier klanglich bereits einiges geht. Zumindest die Tiefmitteltöner unserer ATX-Koaxe basieren natürlich auf der gleichen Technologie wie die Kompos. Auch insgesamt vermitteln die ATX gar keinen so billigen Eindruck. Sie sind ordentlich gefertigt mit sauber entgrateten Blechkörben. Unter den Zentrierspinnen gibt es sogar Lüftungsöffnungen zur Kühlung und zum Druckausgleich, denn die Polkernbohrungen sind bei Koaxlautsprechern ja verschlossen, weil die von der Hochtöneraufnahme belegt sind. Positiv fällt die geringe Einbautiefe der Chassis auf, die dafür sorgt, dass die ATX in eine Vielzahl von Einbauöffnungen passen. Der ATX165 baut mit nur 60 Millimetern genauso wenig tief wie sein ATC-Bruder und gehört damit zu den flachen 16ern. Viel flacher geht‘s nur mit Neodymantrieb, jedoch natürlich nicht zu diesem Preis. Die Tiefmitteltöner sind mit den gleichen Membranen wie bei den Kompos bestückt, das heißt, wir haben Polypropylenmembranen vor uns. Wesentlicher Unterschied zu den Kompos ist natürlich der verbaute Hochtöner, in diesem Fall ein winziger Hochtöner mit 19-Millimeter- Kunststoffmembran und 13-Millimeter- Schwingspule. Es handelt sich also um eine Abwandlung des wohl meistgebauten Car- HiFi-Hochtöners überhaupt, abfällig auch Quietschpille genannt. Im Original eine geniale Konstruktion des französischen Herstellers Audax mit Mylar-Membran, gerieten die Nachbauten schnell als „One note tweeter“ in Verruf, außer einem Peak um 10 kHz kam wenig heraus. Mittlerweile wurden jedoch auch diese Hochtönerchen verbessert, sodass sie zwar immer noch die Budget-Variante für Koaxe sind, aber schon lange nicht mehr im Ohr wehtun. Axton hat sich bei den ATX sogar den Aufwand gegönnt, die Hochtöner im akustischen Zentrum des Lautsprechers zu platzieren. Sie sind anstelle der Dustcap innerhalb der Schwingspule des Tiefmitteltöners verbaut anstatt wie üblich auf einem zentimeterlangen Aufbau. Diese Anordnung hilft, Laufzeitunterschiede zwischen den beiden Membranen zu vermeiden, was klanglich von Vorteil ist. Das Ganze funktioniert naturgemäß nur mit sehr kleinen Hochtönern, weswegen Axton auf dieses Exemplar zurückgegriffen hat. An Frequenzweichen gibt es nicht viel zu vermelden. Es kommt die Minimalvariante zum Einsatz, die aus einem kleinen Schutzkondensator vor dem Hochtöner besteht. Der Tiefmitteltöner braucht gar keine Bauteile und läuft einfach durch.

Preis: um 45 Euro

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Axton ATX100

Einstiegsklasse

4.0 von 5 Sternen

08/2019 - Elmar Michels

Preis: um 55 Euro

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Axton ATX130

Einstiegsklasse

4.5 von 5 Sternen

-

Preis: um 60 Euro

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Axton ATX165

Einstiegsklasse

4.0 von 5 Sternen

08/2019 - Elmar Michels

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Autor Elmar Michels
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Datum 30.08.2019, 15:03 Uhr
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