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Kategorie: In-Car-Lautsprecher 16cm

Einzeltest: Gladen Audio Zero Aerospace 165.3 aktiv


Galaktisch

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Hinter dem Namen Aeospace verbirgt sich bei Gladen die Top-Serie im Lautsprecherprogramm, die es mit den Besten weltweit aufnehmen will. Wir schauen, ob dieser Plan gelingt.

Unter dem Label Aerospace lanciert der Luftund Raumfahrt-Ingenieur Henning Gladen seine Vorstellung von High-End-Lautsprechern fürs Auto. Hier wird nichts dem Zufall überlassen, und alle Zutaten werden ungeachtet des Aufwands optimiert. Die Lautsprecherfamilie ist mittlerweile auf fünf Chassis angewachsen, die munter zu Aktivsystemen kombiniert werden können, aber auch als fertige Systemkits angeboten werden. Wir finden zwei 16-cm-Tiefmitteltöner (mit Phase-Plug und mit Dustcap), dazu zwei Gewebehochtöner mit 25 und 20 mm Membrandurchmesser und schließlich einen 80-mm-Mitteltöner, so dass eine ganze Reihe verschiedener Zwei- und Dreiwegesysteme möglich sind. Die 16/25-Aktivvariante hatten wir bereits im Test, jetzt liegt das Augenmerk auf dem Dreiwegesystem Aerospace 165.3, das den Aerospace 165 DC, den kleineren Hochtöner Aerospace 20 und natürlich den Mitteltöner Aerospace 80 in einem Paket vereint. Das Set ist teilaktiv ausgelegt, das heißt, dass eine Passivweiche für den Mittelhochton beiliegt, die Trennung zwischen Tieftöner und Mitteltöner aber aktiv zu erfolgen hat. Man braucht also vier Endstufenkanäle zum Betrieb, was eine entsprechend highendige Befeuerung in großer Auswahl zulässt. Unsere drei Chassis sind erst einmal eine Augenweide, auch das gehört zum Anspruch eines solchen Systems. So kommt selbst der kleine Hochtöner im Aluminiumgehäuse daher. Er arbeitet mit einer feinen Seidenmembran, die von einer 20-mm-Schwingspule angetrieben wird. Für diese Größe liegt die Resonanzfrequenz mit 1.150 Hz sehr tief, was auf das Koppelvolumen zurückgeht. Ab 1,5 kHz geht der Amplitudenfrequenzgang unbeschaltet kerzengerade bis über 20 kHz. Und auch die Verzerrungen kleben an der Nulllinie, so dass der 20er ganz locker ab 2 kHz eingesetzt werden kann. Auch der 16er ist ein sehr edles Teil geworden. Er bekam einen Druckgusskorb aus Aluminium spendiert, der ein echtes Designerstück geworden ist. Die Konstruktion ist durch Computersimulation entstanden, um zwei Dinge zu verbinden, die sich eigentlich widersprechen. Zum einen soll eine mechanisch stabile Konstruktion entstehen, zum anderen sollen möglichst wenig Korbstreben der Luft im Weg stehen. Herausgekommen ist bei Gladen ein Korb, der zwölf sehr dünne, aerodynamisch geformte Speichen hat, die nur einen minimalen Widerstand für Luftströmungen (und Schallreflexionen) bieten. Angeordnet sind sie nicht gleichmäßig über den Korbumfang, sondern in fünf Gruppen. An diesen Wunderkorb schließt sich unten der Antrieb an, der von einer Alukuppel bedeckt ist. Dieses Teil ist über einen Gummiring vom Korb abgekoppelt und zeigt die markentypische „Zero-Point“-Form, die sich bei allen Chassis der Serie vorne und hinten wiederfindet. Im Inneren werkelt natürlich ein kompakter und leistungsstarker Neodymantrieb, der auf eine großzügige Schwingspule mit 38 mm Durchmesser wirkt. Die Membran wird von einer Gummisicke und einer Spinne aus Nomex-Mischgewebe geführt, in diese sind die Zuleitungslitzen aus Symmetriegründen doppelt gegenüber eingefädelt. Die Membran selbst ist ein richtiges Hightech-Teil. Sie besteht aus nicht weniger als sieben Lagen, wobei zwei Kunststoffschichten zwei Carbonschichten in die Zange nehmen und diese vier Schichten untereinander mit Klebefolien verbunden sind. Damit erreicht die Konstruktion ein Höchstmaß an innerer Dämpfung. Das Resultat ist übrigens keinesfalls s

Preis: um 1900 Euro

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Gladen Audio Zero Aerospace 165.3 aktiv

Referenzklasse

4.5 von 5 Sternen

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